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Neue Normalschanze HS106 für den Sprungbetrieb eröffnet

25.10.11
Skisprung
"Einfach nur cool", befand Johannes Rydzek die neue Skisprungschanze, als er nach seinem Sprung bei 105 Metern gelandet war. Der Deutsche Meister der Kombinierer, Gewinner des Sommer-Grand-Prix und Nachwuchssportler des Jahres hatte die Ehre, den allerersten Sprung auf der nagelneuen Normalschanze HS 106 in der Erdinger Arena Oberstdorf zu machen.
Segnung HS 106-Schanze Erdinger Arena Oberstdorf
Zuvor war das Bauwerk von den Pfarrern Peter Guggenberger und Markus Wiesinger ökumenisch gesegnet und anschließend für den Trainingsbetrieb freigegeben worden. Offiziell geöffnet wird die Schanze dann mit einem Wettkampf im Winter, wenn auch die letzten Bauarbeiten erledigt sind.

 

Aushängeschild für Oberstdorf

Bürgermeister Laurent Mies bezeichnete den Sport als Aushängeschild für Oberstdorf. Die neue Schanze sei ein Beitrag, um spannende Wettkämpfe auszurichten, aber auch um die hervorragende Trainingsstruktur am Stützpunkt Oberstdorf aufrecht zu erhalten.


Gelungenes Bauwerk

Landrat Gebhard Kaiser freute sich über das gelungene Bauwerk und die hervorragende Architektenleistung. Nicht nur der Bauzeitenplan sondern auch der Kostenrahmen des knapp 4,7 Millionen Euro teuren Projekts sei eingehalten worden. Nachdem die 30 Jahre alte Schanze als wichtigste Trainingsstätte nicht mehr den modernen Anforderungen des Skisprungsports genügte, habe man nun mit dem Neubau die zukunftsweisende Basis für die Nachwuchsarbeit geschaffen, ohne die es keine Spitzensportler gebe. Die aber seien ein Zugpferd in der Tourismusregion Allgäu.

 

Deutschlandweit keine vergleichbare Anlage

Horst Hüttel, sportlicher Leiter des DSV, beglückwünschte die Oberstdorfer zu der neuen HS 106. Es gebe deutschlandweit keine vergleichbare Anlage, wo alle Schanzen so dicht beieinander lägen und damit so hervorragende Trainingsbedingungen bestünden. Er lobte die Architekten, die zusammen mit SVG und SCO auch die erfahrenen Trainer wie Andi Bauer und Bernhard Metzler bei der Planung vorbildlich eingebunden haben.
Architekt Hans-Martin Renn sah die Segnung als einen der tollen Momente, die den Bau begleitet haben. Von den anfänglichen Planungsentwürfen vor 13 Monaten über den Abriss der alten Schanze im März bis zum ersten Sprung auf der Neuen habe es viele teils spektakuläre Phasen gegeben. Er erinnerte unter anderem an die Aufrichtung des 95-Tonnen-Anlaufs mit drei Autokränen.

 

Schon am ersten Wochenende über 300 Trainingssprünge

Bei den Springern kam die neue Schanze bestens an. Nach Johannes Rydzek ging Katharina Althaus in die Anlaufspur und landete bei 80 Metern. Als Dritter testete Georg Späth die neue Trainingsschanze. Er hatte schon 2005 die Ehre, die anlässlich der Nordischen Ski-WM umgebaute Großschanze HS 137 "einzuspringen".
Bereits am ersten Wochenende wurden auf der neuen Schanze über 300 Trainingssprünge von verschiedenen Trainingsgruppen absolviert. "Die Schanze ist perfekt für Training und Wettkampf. Technikschwächen werden beim Sprung auf dieser anspruchsvollen Schanze aufgezeigt und bestraft. Ein technisch sauberer Sprung dagegen wird mit einer guten Weite belohnt." so Trainer Bernhard Metzler.

 

Quelle: Pressemitteilung Erdinger Arena, 25.10.2011

2011-10-25
Kontakt
Wencke Hölig
Leistungssport GmbH
Ansprechpartner
Tel.: 089-85790 215