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Hildebrand und Lesser Zweite auf Schalke – Ukraine siegt

27.12.14
Biathlon
Die Gesamtweltcup-Zweite Valj Semerenko und Sergei Semenov aus der Ukraine haben die 13. R(H)EINPOWER World Team Challenge gewonnen. In Führung liegend machten es Semenov und Erik Lesser vor 41.300 Zuschauern in der VELTINS-Arena auf Schalke bis zum letzten Schuss spannend – den versenkte der Ukrainer, während Lesser in die Strafrunde musste.
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Den daraus resultierenden Rückstand konnte der Doppel-Silbermedaillengewinner von Sotschi auf der letzten Sprintrunde nicht wieder auflaufen, sicherte sich und seiner Partnerin Franziska Hildebrand sieben Sekunden hinter der Ukraine jedoch Rang zwei. Dritte der Verfolgung wurden Jana Romanova und Evgeni Garanitschev aus Russland. Alle Teams auf dem Podium mussten vier Extrarunden laufen, die Siegerzeit der Ukrainer betrug 31:03.2 Minuten.

„Ich habe hier auf Schalke beim Schießen einiges riskiert – und es ist gut gegangen“, erklärte Erik Lesser nach dem Wettbewerb. „So schnell hintereinander würde ich bei einem Weltcup mit mehr Laktat in den Beinen nicht abdrücken.“ Und auch Franziska Hildebrand zeigte sich zufrieden: „Wir waren beide stark am Schießstand und auch wenn ich einmal beim berüchtigten letzten Schuss etwas länger hätte nachhalten sollen, bin ich doch zufrieden, mit Erik auf das Podest gelaufen zu sein.“
Auch Co-Kommentatorin Magdalena Neuner freute sich nach der World Team Challenge über das gute Abschneiden von Franziska Hildebrand und Erik Lesser: „Franziska und Erik hatte ich auf jeden Fall auf der Rechnung. Beide sind sehr stark im Vorfeld aufgetreten: Franziska gehört als derzeit Sechste des Gesamtweltcups zur absoluten Weltelite und Erik hat schon mit seinen beiden Silbermedaillen in Sotschi bewiesen, dass mit ihm zu rechnen ist, wenn es drauf ankommt. Dass sie hier auf das Podium gelaufen sind, ist absolut verdient und zeigt, dass sie für die Heimweltcups in Oberhof und Ruhpolding bestens vorbereitet sind.“

Die Titelverteidiger Laura Dahlmeier und Florian Graf, die im Finale das Feld mit ihren Mannschaftskameraden Hildebrand und Lesser zwischenzeitlich anführten, zeigten sich äußerst laufstark und wurden trotz acht Fehlschüssen gute Sechste. Das Podest verpasste die Tschechische Republik nur knapp: Obwohl Gabriele Soukalova und Ondrej Moravec über viele Verfolgungsrunden unter den besten drei Teams agierten, verfehlten sie mit fünf Scheiben am Ende eine zu viel und reihten sich vier Sekunden hinter den Dritten ein. Fünfte wurden der französische Doppelolympiasieger Martin Fourcade und Anais Chevalier. Die Norweger Fanny Horn und Lars Helge Birkeland, der für Johannes Thingnes Bö einsprang, liefen auf Platz sieben, Rang acht belegte Österreich mit Katharina Innerhofer und Dominik Landertinger. Platz neun ging an die Südtiroler Dorothea Wierer und Lukas Hofer, die zuvor den Massenstart gewonnen hatten. Auf Rang zehn landete unfreiwillig chancenlos das Duo aus der Schweiz: Elisa Gasparin und Benjamin Weger hatten auf dem Flug nach Nordrhein Westfalen ihre Gewehre verloren und mussten mit Leihbüchsen hantieren.

Schon nach dem Massenstart lagen die deutschen Teams in aussichtsreicher Position: Hinter den führenden Italienern Dorothea Wierer und Lukas Hofer folgten Laura Dahlmeier und Florian Graf auf Rang zwei sowie Franziska Hildebrand und Erik Lesser auf Platz drei. Die Titelverteidiger Dahlmeier und Graf waren mit nur vier Fehlern die besten Schützen im Feld. Sie gingen mit einem Rückstand von sieben Sekunden auf Wierer und Hofer ins Finale, die einmal mehr in die Strafrunde mussten, den ersten Durchgang aber schon sehr schnell angegangen waren. Hildebrand und Lesser trafen fünfmal nicht und starteten mit zwölf Sekunden Rückstand auf die Führenden in die Verfolgung.
2014-12-27
Stand: 31.07.2021
Kontakt
Gabi Kniesz
Leistungssport GmbH
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