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Informationen und Aufgebote für Weltcup in Ruhpolding (GER)

10.01.11
Biathlon
Athleten, Trainer, Betreuer und natürlich auch die Zuschauer dürfen gespannt sein: Beim zweiten Heimweltcup in Ruhpolding geht es zum ersten Mal in der neu umgebauten Chiemgau-Arena um Weltcuppunkte.
Arnd Peiffer
Ein Teil der Mannschaft fuhr bereits am Sonntagabend Richtung Bayern. Die allgemeine Anreise erfolgt am Montag.

Das Programm von Ruhpolding (GER)
Mi., 12.01.2011, 14:15 Uhr: Herren Einzel
Do., 13.01.2011, 14:15 Uhr: Damen Einzel
Fr., 14.01.2011, 14:45 Uhr: Herren Sprint
Sa., 15.01.2011, 14:45 Uhr: Damen Sprint
So., 16.01.2011, 13:15 Uhr: Herren Verfolgung
So., 16.01.2011, 15:15 Uhr: Damen Verfolgung

Das DSV-Aufgebot
Das Damen-Team geht beim zweiten Heimweltcup in Ruhpolding in der gleichen Besetzung in die Rennen wie zuletzt in Oberhof. Bei den Herren wird der Trainerrat kurzfristig über die weitere Einsatzkonzeption entscheiden.

Groß zufrieden mit Start ins neue Jahr
"Nach der verpatzten Staffel zeigte die Mannschaft bei den weiteren Rennen in Oberhof die erhoffte Reaktion",  sagt Disziplintrainer Ricco Groß. "Von daher können wir alles in allem mit dem Start ins neue Jahr zufrieden sein. Vor allem läuferisch sind wir mannschaftlich gesehen in einer Spitzenposition. Das dürfte uns in Ruhpolding besonders zu Gute kommen. Denn mit dem Umbau wurden die Strecken sicherlich nicht gerade einfacher. Wir konnten bislang zwar auch nur auf einigen Teilabschnitten trainieren, aber man kann schon jetzt sagen, dass hier wirklich alle Facetten und Techniken abgefordert werden, die man sich vorstellen kann. Durch den Wechsel von leichten und extrem steilen Anstiegen und Abfahren, gepaart mit einigen technisch anspruchsvollen Kurven gehört Ruhpolding auf alle Fälle zu den schönsten, gleichzeitig aber auch zu den schwersten Strecken im gesamten Weltcup. Besonders positiv finde ich, dass die Charakteristik des Schießstands trotz der umfassenden Veränderungen erhalten blieb. Die Zuschauer sind also nach wie vor richtig dicht am Geschehen dran. Das war es ja, was in den vergangenen Jahrzehnten den Reiz von Ruhpolding ausmachte."

Ziel für Ruhpolding: Podestplätze
"Unsere Ziele für Ruhpolding? Eigentlich wie immer: Wir wollen in jedem Rennen um die Podestplätze mitlaufen", definiert Groß die Zielstellung. "Nach Oberhof wird diese Woche die zweite große Herausforderung in diesem Jahr. Denn so schön es auch ist, vor den vielen Tausend Zuschauern zu starten - einen Heimvorteil gibt es für deutsche Biathleten nicht! Der vermeintliche Vorteil, der sich aufgrund der Streckenkenntnis ergeben würde, wird durch den zusätzlichen Druck, der in diesen Wochen auf unseren Athletinnen und Athleten lasten, mindestens neutralisiert. Als Sportler habe ich mich aber immer unglaublich auf diese Rennen gefreut und das tue ich auch als Trainer: Oberhof und Ruhpolding - das waren und sind immer auch die Wegweiser für den weiteren Verlauf der Saison!"

Herren sollen an Leistungen aus Massenstartrennen anknüpfen
"Oberhof hat gezeigt, dass wir wieder in der Lage sind, um die Podestplätze mitzulaufen", sagt Disziplintrainer Mark Kirchner. "Speziell Michael Greis, Arnd Peiffer und Andi Birnbacher haben sich beim abschließenden Massenstartrennen noch einmal hervorragend in Szene gesetzt. An diese Leistungen wollen wir in der kommenden Woche anknüpfen und dabei gleichzeitig versuchen, noch den einen oder anderen Schönheitsfehler abzustellen."

Greis geht optimistisch in die Rennen von Ruhpolding
"Nach den drei Rennen in Oberhof fahre ich eigentlich ganz optimistisch nach Ruhpolding", berichtet Michael Greis. "Die letzten Leistungen und Ergebnisse zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich bin - wie alle anderen auch - ziemlich gespannt, wie es nach dem großen Umbau sein wird. Mein erster Eindruck von den Strecken war, dass Anstiege und Abfahren insgesamt harmonischer zu laufen sind als früher. Ich freue mich jedenfalls richtig auf den Weltcup. Oberhof ist zwar immer gigantisch, aber in Ruhpolding trainiere ich eben auch das ganze Jahr. Von daher ist das noch einmal etwas Besonderes. Die vielen Zuschauer, die einen auf der Strecke und im Stadion anfeuern - das ganze Drumherum - das alles motiviert mich noch einmal zusätzlich. Und ich hoffe, dass ich dann nächste Woche wieder um die Top-Platzierungen mitkämpfen kann. "

Peiffer freut sich auf zweiten Heimweltcup
"Die nächste Woche wird für uns alle extrem spannend. Wir werden uns auf ganz neue Strecken einstellen müssen", sagt Arnd Peiffer. "Bis jetzt hatte ich ja auch noch nicht die Gelegenheit, dort zu trainieren. Ich freue mich jedenfalls auf den zweiten Heimweltcup des Jahres und bemühe mich, wieder einige gute Wettkämpfe zu machen und - nach den Erfahrungen vom Sonntag - möglichst wenig zu stürzen."
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2011-01-13
Stand: 29.09.2023
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