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Svindal (NOR) verteidigt WM-Titel in der Super-Kombination

14.02.11
Ski Alpin
Aksel Lund Svindal hat bei den FIS Alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen Gold in der Super-Kombination geholt. Der Titelverteidiger aus Norwegen setzte sich vor den beiden Südtirolern Christof Innerhofer und Peter Fill durch. Für den DSV ging kein Starter ins Rennen.
Garmisch
Svindal hatte die Abfahrt auf der Kandahar-Strecke am schnellsten absolviert und konnte seinen Vorsprung im Slalom verteidigen. Seine Siegerzeit in Addition beider Läufe betrug 2:54.51 Minuten.

Innerhofer macht Medaillensatz komplett
Der Südtiroler Christof Innerhofer holte nach Gold im Super-G und Bronze in der Abfahrt nun auch noch Silber und komplettierte damit seinen Garmisch-Partenkirchner Medaillensatz. Der Dritte der Kombinations-Abfahrt konnte seinen Rückstand von 1,18 Sekunden auf Svindal im Slalom verkürzen und absolvierte beide Läufe in 2:55.52 Minuten.

Drei Abfahrtsspezialisten auf dem Podest
Mit Peter Fill schob sich nicht nur ein weiterer Italiener sondern auch der dritte Abfahrtsspezialist auf das Kombinations-Podium. Nach der Abfahrt mit 1,34 Sekunden Rückstand auf Platz vier liegend, verdrängte Fill im Slalom den Österreicher Benjamin Raich - der sich mit einer sensationellen Slalomfahrt vom zwölften auf den vierten Rang verbesserte - vom Podest und holte mit einer Gesamtzeit von 2:56.41 Minuten Bronze.

Ligety, Miller und Zurbriggen scheiden aus, Kostelic fehlt
Mit Ted Ligety (USA) schied einer der Mitfavoriten um den Kombinations-Titel im Slalom aus. Sein Teamkollege Bode Miller erwischte es bereits am zweiten Slalom-Tor, als er extrem weit hinten sitzend von einer Bodenwelle ausgehebelt wurde. Auch der ebenfalls als Medaillenkandidat gehandelte Schweizer Silvan Zurbriggen konnte seine Slalom-Lauf nicht ins Ziel bringen. Er fädelte wie sein Mannschaftskamerad Beat Feuz ein und schied aus. Der Top-Favorit Ivica Kostelic (CRO) hatte auf eine Start in der Super-Kombination verzichtet.
2011-02-14
Stand: 28.05.2022