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Informationen und Aufgebote zum Weltcup-Finale in Schladming (AUT)

13.03.12
Ski Alpin
Beim Weltcup-Finale in Schladming stehen ab kommenden Mittwoch noch einmal alle Disziplinen auf dem Programm. Nach den Speedrennen am Mittwoch und Donnerstag folgt am Freitag das Team Event. Samstag und Sonntag fallen dann in den Technikdsiziplinen die letzten Weltcup-Enscheidungen dieser Saison.
Viktoria Rebensburg


Das Wettkampfprogramm der Damen in Schladming (AUT)

- Mi., 14.03.2012, 11:00 Uhr: Abfahrt (AF)
- Do., 15.03.2012, 11:00 Uhr: Super-G (SG)
- Fr., 16.03.2012, 12:00 Uhr: Team Event
- Sa., 17.03.2012, 09:00 Uhr: Slalom (SL), 1. Durchgang
- Sa., 17.03.2012, 11:30 Uhr: Slalom (SL), 2. Durchgang
- So., 18.03.2012, 10:00 Uhr: Riesenslalom (RS), 1. Durchgang
- So., 18.03.2012, 12:30 Uhr: Riesenslalom (RS), 2. Durchgang

 

Das DSV-Aufgebot
Aus dem DSV-Damen-Team haben sich fünf Athletinnen für die Teilnahme am Weltcup-Finale in Schladming qualifiziert:

Damen
- Lena Dürr (SV Germering)
- Maria Höfl-Riesch (SC Partenkirchen)
- Veronique Hronek (SV Unterwössen)
- Viktoria Rebensburg (SC Kreuth)
- Christina Geiger (SC 1906 Oberstdorf)

 

Aktuelles Statement

Thomas Stauffer, Bundestrainer Damen
"Unser Team ist mit fünf Athletinnen beim Saisonfinale in Schladming vertreten. Für Viktoria Rebensburg geht es beim letzten Riesenslalom der Saison um den Gewinn des Disziplinen-Weltcups. Viktoria ist derzeit in einer sehr guten Form und hat in den vergangenen drei Rennen auf dem Podest gestanden. Die Ausgangsposition, um die kleine Kristallkugel nach Deutschland zu holen, ist also gut.

Auch Maria Höfl-Riesch ist nach ihrem Sieg in Are hoch motiviert, die Saison mit weiteren Top-Resultaten abzuschließen. Neben dem Slalom hat sie auch in den Speed-Disziplinen große Chancen auf das Podest zu fahren.

Sehr positiv ist neben den Leistungen von Viktoria Rebensburg und Maria Höfl-Reisch vor allem die Entwicklung von Lena Dürr und Veronique Hronek zu bewerten.

Lena Dürr hat sich sowohl im Slalom als auch im Riesenslalom deutlich steigern können. So startete Lena beispielsweise als 44. der Slalom-Weltrangliste in die Saison und rangiert derzeit auf Rang elf. Im Gesamtweltcup konnte sie sich bereits um 45 Plätze nach vorne schieben und belegt aktuell Platz 24.

Auch Veronique Hronek konnte sich in ihrer ersten Weltcupsaison auf Anhieb behaupten. In ihrer stärksten Disziplin, dem Super-G, ist sie derzeit 22. der Disziplinenwertung. Im Riesenslalom und in der Abfahrt belegt sie die Plätze 32 und 37 der Rangliste. Veronique, die erstmals auf den Weltcup-Speedstrecken startete, konnte mit dem sechsten Platz beim Super-G in Bad Kleinkirchheim bereits die erste Top-Ten-Platzierung ihrer noch jungen Karriere feiern.

Im letzten Slalom des Winters will Christina Geiger in ihrer zweiten Weltcupsaison noch den Sprung unter die Top-15 der Weltrangliste schaffen.

Gerade in den technischen Disziplinen machten sich die verletzungsbedingten Ausfälle unserer beiden Leistungsträger Kathrin Hölzl und Susanne Riesch deutlich bemerkbar. Auch in den Bereichen Abfahrt und Super-G mussten wir den Ausfall von Gina Stechert kompensieren. Der Ausfall dieser drei Athletinnen über die gesamte Saison hinweg macht sich nun auch beim Finale bemerkbar, das wir im vergangenen Jahr mit acht Athletinnen bestreiten konnten."


Das Wettkampfprogramm der Herren in Schladming (AUT)

- Mi., 14.03.2012, 09:30 Uhr: Abfahrt (AF)
- Do., 15.03.2012, 09:30 Uhr: Super-G (SG)
- Fr., 16.03.2012, 12:00 Uhr: Team Event
- Sa., 17.03.2012, 10:00 Uhr: Riesenslalom (RS), 1. Durchgang
- Sa., 17.03.2012, 12:30 Uhr: Riesenslalom (RS), 2. Durchgang
- So., 18.03.2012, 09:00 Uhr: Slalom (SL), 1. Durchgang
- So., 18.03.2012, 11:30 Uhr: Slalom (SL), 2. Durchgang


Das DSV-Aufgebot
Bei den DSV-Herren haben sich drei Athleten für das Weltcup-Finale in Schladming qualifiziert:


Herren
- Stephan Keppler (WSV Ebingen)
- Fritz Dopfer (SC Garmisch)
- Felix Neureuther (SC Partenkirchen)


Aktuelles Statement

Charly Waibel, Bundestrainer Herren
"Wir werden mit drei Athleten beim Saisonfinale in Schladming vertreten sein. Im Speedbereich kann Stephan Keppler sehr viel besser Skifahren, als er in den letzten Rennen gezeigt hat. Er weiß das und wird in Schladming, trotz seines seit Monaten lädierten Knies und den damit verbundenen Einschränkungen, nichts unversucht lassen, dieses unter Beweis zu stellen.

Für Felix Neureuther geht es in Schladming darum, sich einen Platz in der ersten Startgruppe zu sichern. Seine Form stimmt und er ist am vergangenen Wochenende in Kranjska Gora erstmals seit Wengen wieder ins Ziel gekommen. Felix ist hoch motiviert ein Top-Ergebnis zu erreichen und hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass er das letzte Saisonrennen sehr ernst nimmt. Die Voraussetzungen, dass er um das Podest mitkämpfen kann, sind also gut.

Wir hoffen, dass unsere medizinische Abteilung ganze Arbeit geleistet hat, damit Fritz Dopfer schmerzfrei in die letzten Rennen gehen kann. Fritz kann in beiden Disziplinen unter die besten Fünf fahren. Mit zwei Spitzenresultaten kann er im Slalom noch den Sprung in die erste Startgruppe schaffen und damit eine brillante Saison abrunden.

Insgesamt hat unsere Weltcup-Mannschaft einen Schritt nach vorne gemacht. Speziell in den technischen Disziplinen konnten wir Boden gut machen. Allen voran Fritz Dopfer, der eine außergewöhnlich gute Saison absolviert hat. Sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom ist Fritz der Sprung in die Weltspitze gelungen. Dabei ist er neben Marcel Hirscher und Alexis Pinterault einer von drei Athleten, die in dieser Saison in beiden Disziplinen auf das Podest fahren konnten.

Auch bei Felix Neureuther konnte man nach dem Materialwechsel und der Verletzung zu Beginn des Winters nicht unbedingt erwarten, dass er so schnell in die Saison finden würde. Umso bitterer waren dann die Ausfälle im Januar, die ihn aus dem Rhythmus gebracht haben. Zum Ende der Saison zeigte er aber wieder ordentliche Rennen und konnte auch im Riesenslalom trotz höherer Startnummern Fuß fassen. Insgesamt ist Felix eine ordentliche Saison gefahren, dabei aber unter seinen eigenen Erwartungen geblieben.

Leider mussten auch unsere Speedfahrer Verletzungen hinnehmen, deren Folgen speziell Stephan Keppler und Tobias Stechert an besseren Resultaten hinderten. Andreas Strodl musste nach einer vielversprechenden Vorbereitung gar den gesamten Winter über pausieren.

Andreas Sander konnte hingegen sein Ziel, in seiner ersten Saison in die Top-30 der Weltrangliste zu fahren, beinahe realisieren. Er hatte zwar nach seinem guten Start in den Winter Probleme mit dem Setup in den ersten Europarennen, konnte sich dann aber auf einem guten Niveau stabilisieren. Derzeit rangiert er auf Rang 34 in der Abfahrts-Weltcupwertung.

Auch die Athleten in der zweiten Reihe haben ihr Potenzial unter Beweis gestellt. So konnte sich Stefan Luitz als Zweiter der Europacup-Slalom-Wertung und Dritter im Riesenslalom jeweils einen Fixplatz im Weltcup für die nächste Saison sichern. In der Europacup-Gesamtwertung rangiert Stefan auf Rang zwei. Im Speedbereich konnte sich Josef Ferstl mit Rang drei in der Abfahrtswertung ebenfalls einen Fixplatz für den Weltcup sicher.

Auch bei den Junioren-Weltmeisterschaften zeigten junge Athleten wie Thomas Dressen, Manuel und Alexander Schmid, sowie Philipp Gassner, dass mit ihnen zukünftig zu rechnen sein wird.

Am auffälligsten ist die Steigerung in unserer ehemaligen Problemdisziplin, dem Riesenslalom. Hier sind wir über alle Wettkampfebenen hinweg in den Top-Ten vertreten."

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2012-03-13
Stand: 25.06.2022
Kontakt
Sophia Schweisz
Leistungssport GmbH
Ski Alpin Damen, Freeski
Tel.: 089-85790 302