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Eisenlauer bester DSV-Athlet im Oberstdorfer Klassik-Sprint

02.01.11
Langlauf
Emil Jönsson hat in Oberstdorf für den zweiten schwedischen Sieg bei der Tour de Ski gesorgt. Im Klassik-Sprint setzte er sich hauchdünn gegen den Kanadier Devon Kershaw durch. Der Gesamtwertungs-Führende Schweizer Dario Cologna wurde Dritter. Bester DSV-Starter war Sebastian Eisenlauer (SC Sonthofen) auf Platz 18.
Sebastian Eisenlauer
Da Devon Kershaw (CAN) und Emil Jönsson (SWE) im Finale der Herren mit 2:34,1 Minuten zeitgleich im Ziel ankamen, musste am Ende das Zielfoto zu Rate gezogen werden, um den Sieger der zu ermitteln. Zuvor hatte Devon Kershaw am Anstieg eine Attacke gesetzt, die vom Schweden aber auf der Zielgeraden erfolgreich abgewehrt werden konnte. Mit Platz drei baute Dario Cologna (SUI, 2:34, 4 Minuten) seinen Vorsprung in der Gesamtwertung der Tour de Ski weiter aus.

Eisenlauer vor heimischer Kulisse mit Weltcup-Punkten
Von den deutschen Läufern hatten Sebastian Eisenlauer (SC Sonthofen) und Tim Tscharnke (SV Biberau) das Viertelfinale erreicht. Beide waren dort aber chancenlos gegen die starke Konkurrenz und schieden aus. Eisenlauer beendete den Wettbewerb auf Platz 18 und war begeistert:  „Das war heute ein Riesen-Erlebnis für mich, dazu gab es noch Weltcup-Punkte und das alles vor heimischer Kulisse. An der zweiten Steigung hat mir etwas die Kraft gefehlt. Ab da war der Zug abgefahren." Tscharnke hingegen beendete, gesundheitlich angeschlagen, die Tour de Ski frühzeitig: „Für mich steht jetzt unmittelbar nach dem Rennen die Heimreise an. Meine Tour führt ins Bett, zur Regeneration.“

Weitere krankheitsbedingte Ausfälle im DSV-Team
Zuvor war mit Franz Göring (SCM Zella-Mehlis) ein weiterer etablierter DSV-Läufer aus der Tour ausgestiegen. Er bestritt zwar noch die Sprint-Qualifikation, verpasste, durch einen Magen-Darm-Infekt geschwächt, aber das Viertelfinale auf Platz 43. Wie Döring scheiterten auch Hannes Dotzler (SC Sonthofen), Axel Teichmann (WSV Lobenstein) und Jens Filbrich (SV Frankenhain) auf den Plätzen 33, 36 und 48 ebenso wie Tom Reichelt (WSC Oberwiesenthal) und Lucas Bögl (SC Gaißach) als 53. beziehungsweise 63.
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2011-01-02
Stand: 17.10.2021
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