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Informationen und Aufgebote zu den XXII. Olympischen Winterspielen in Sotschi (RUS)

05.02.14
Skisprung
Am kommenden Freitag, den 7. Februar, werden die XXII. Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi feierlich eröffnet. Vom 8. bis zum 23. Februar kämpfen die Athletinnen und Athleten am Schwarzen Meer um die begehrten Medaillen.
Andreas Wellinger
Sotschi (RUS)
- Sa., 08.02.2014, 17:30 Uhr (MEZ): Herren, Einzel Normalschanze, Qualifikation
- So., 09.02.2014, 18:30 Uhr (MEZ): Herren, Einzel Normalschanze, 1. Durchgang
- So., 09.02.2014, 19:45 Uhr (MEZ): Herren, Einzel Normalschanze, Finale
- Di
., 11.02.2014, 18:30 Uhr (MEZ): Damen, Einzel Normalschanze, 1. Durchgang
- Di., 11.02.2014, 19:25 Uhr (MEZ): Damen, Einzel Normalschanze, Finale
- Fr., 14.02.2014, 18:30 Uhr (MEZ): Herren, Einzel Großschanze, Qualifikation
- Sa., 15.02.2014, 18:30 Uhr (MEZ): Herren, Einzel Großschanze, 1. Durchgang
- Sa., 15.02.2014, 19:45 Uhr (MEZ): Herren, Einzel Großschanze, Finale
- Mo., 17.02.2014, 18:15 Uhr (MEZ): Herren, Team, 1. Durchgang
- Mo., 17.02.2014, 19:22 Uhr (MEZ): Herren, Team, Finale


AUFGEBOT
Folgende Athletinnen und Athleten wurden vom DOSB für die Olympischen Winterspiele in Sotschi nominiert:

Damen
- Katharina Althaus (SC Oberstdorf)
- Gianina Ernst (SC Oberstdorf)
- Ulrike Gräßler (VSC Klingenthal)
- Carina Vogt (SC Degenfeld)

Herren
- Richard Freitag (SC Nickelhütte Aue)
- Severin Freund (WSV DJK Rastbüchl)
- Marinus Kraus (WSV Oberaudorf)
- Andreas Wank (WSV Oberhof 05)
- Andreas Wellinger (SC Ruhpolding)


AKTUELLE STATEMENTS


Katharina Althaus
"Ich fühle mich richtig gut und fit. Und auch bei der Technik passt alles. Ich freue mich auf Olympia. Das ist ganz klar das Saisonhighlight, auch wenn ich bei Junioren-WM ebenfalls starten kann. Aber da war ich schon ein paar Mal dabei.
Ich will meine Sprünge abrufen, wie in der Saison. Wenn ich das schaffe, bin ich zufrieden. Da gibt es keine bestimmte Platzierung, die ich erreichen will.
Die Schanze in Sotschi hat ein sehr ähnliches Profil wie meine Heimschanze in Oberstdorf. Darum komme ich auf ihr recht gut zurecht. Und letztes Jahr habe ich auch ein sehr ordentliches Ergebnis erreicht.
In Sotschi wird natürlich alles viel größer sein und viel mehr Menschen werden da sein. Wobei mich schon bei den Olympischen Jugendspielen überrascht hat, wie groß das alles aufgezogen wurde.
Ich habe einen Ring von meiner Mama und eine Halskette von meinem Freund immer bei mir, die bringen mir Glück. Meine Familie leider daheim bleiben. Aber sie können es ja vor dem Fernseher verfolgen, dann passt das schon."

Zum Video-Interview mit Katharina Althaus.

Gianina Ernst
"Ich habe das noch gar nicht so realisiert, dass ich bei Olympia dabei bin. Mein Ziel war, bei der Junioren-WM zu starten und dort ein gutes Ergebnis zu erzielen.
Eigentlich habe ich noch keine Vorstellung von Olympia, außer dem, was man schon vom Fernseher kennt. Aber ansonsten ist da alles offen für mich. Ich lasse es auf mich zukommen und werde einfach mein Bestes geben.
Ich habe im Moment oft eine zu niedrige Anlaufgeschwindigkeit. Das liegt daran, dass ich eine schmale Hüfte habe und deshalb in der Anfahrposition etwas X-Beine habe. Wenn ich die Knie nach außen nehme und meine Füße in die Spurinnenwand drücke, bin ich gleich viel schneller. Und das werde ich jetzt weiter üben und üben und üben.
Ein Kuscheltier oder etwas Ähnliches nehme ich nicht mit, aber ich werde im Herzen meine Familie mittragen. Sie kann aus beruflichen Gründen wahrscheinlich nicht mitkommen. Aber am Fernsehen werden sie es auf jeden Fall verfolgen."

Zum Video-Interview mit Gianina Ernst.

Ulrike Gräßler
"Ich bin sehr erleichtert, dass ich mich auf den letzten Drücker qualifiziert habe. Es war sehr knapp zwischen Ramona Straub und mir. Es fällt eine große Last von mir ab, und auch die Formkurve zeigt deutlich nach oben. Ich habe auch lange dafür gekämpft, vor allem 2009 und 2010, dass es olympisch wird.
Nach meiner Blinddarmentzündung fehlt mir noch etwas zur 100%igen Form. Das liegt auch daran, dass ich lange nicht ins Training einsteigen konnte. Ich denke aber, dass ich das durch meine Erfahrung wettmachen kann.
Wenn man es im Fernsehen sieht, glaubt man, dass Olympische Spiele etwas ganz Großes sind. Aber wahrscheinlich ist es so wie immer, wenn man da ist, nur mit mehr Kontrollen.
Wenn mir noch jemand einen Talisman schenkt, dann kommt der natürlich mit. Aber im Moment habe ich nichts Besonderes. Meine Familie kommt nicht mit nach Sotschi. Das ist bei den vielen Kontrollen, die es dort wohl geben wird, alles etwas kompliziert. So hat jeder seine Ruhe, und sie können es aus der Ferne beobachten."

Zum Video-Interview mit Ulrike Gräßler.

Carina Vogt
"Ich freue mich unglaublich auf die Olympischen Spiele und bin sehr gespannt, wie das abläuft. Ich bin stolz und froh, Teil davon sein zu dürfen. Ich habe mich im Vergleich zum letzten Jahr athletisch und technisch noch einmal verbessert und kann auch von der Erfahrung von letzter Saison profitieren.
Es gibt natürlich Schanzen, wo es einem schwerer fällt, seine Technik umzusetzen, als auf anderen. Aber bisher ist das mir im Großen und Ganzen überall gut gelungen. Mit der Olympiaschanze bin ich letzte Saison gut zurechtgekommen und hoffe natürlich, dass das wieder so sein wird.
Ich springe immer in der Spitze mit, habe aber noch keinen Weltcup gewonnen. Die Favoriten sind andere. Daher mache ich mir keinen Druck, sondern möchte in Sotschi einfach meine besten Sprünge zeigen.
Noch habe ich keinen Glücksbringer, aber vielleicht bekomme ich ja noch einen geschenkt. Meine Familie wird mich wohl nicht nach Sotschi begleiten."

Zum Video-Interview mit Carina Vogt.

Andreas Wank
"Ich habe sensationelle Erinnerungen an die Olympischen Spiele in Vancouver. Olympia ist einfach das Ziel für jeden Spitzensportler. In Kanada durfte ich die Eröffnungsfeier miterleben, was ein perfekter Einstand war. Als wir dann mit dem Team Silber gewonnen hatten und ich eine Medaille mit nach Hause nehmen durfte, ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen. Es wäre sehr schön, ähnliches wieder erleben zu dürfen.
Das Besondere an den Olympischen Spielen ist für mich, zwei Wochen lang losgelöst vom Weltcuprhythmus zu sein und dadurch einfach eine andere Herangehensweise an die Wettkämpfe zu haben.
In Sotschi wartet eine moderne Anlage auf uns. Von der Umkleide bis zum Startbalken ist man nur eine Minute unterwegs, was sehr lässig ist. Insgesamt kommt mir die Kleinschanze, auf der wir im vergangenen Jahr im Weltcup schon gesprungen sind, entgegen. Mit meinem Material-Set-Up sollte ich gut auf ihr zurechtkommen. Auf die Großschanze freue ich mich natürlich auch schon. Dort den ersten Sprung zu machen wird noch mal spannend.
Anstatt nach Japan zu fliegen, haben wir uns in Oberstdorf vor den Spielen den letzten Feinschliff geholt, den wir dann in Willingen noch mal im Wettkampf umsetzten wollten. Wir haben im Allgäu 15 Trainingssprünge absolviert, so etwas ist unter der Saison sonst kaum zu realisieren. Nach meinem doch etwas holprigen Saisonverlauf, in dem sich der ein oder andere technische Fehler eingeschlichen hat, bin ich jetzt wieder auf dem richtigen Weg. Ich wünsche mir, dass ich das in Sotschi zeigen kann."

Zum Video-Interview mit Andreas Wank.

Andreas Wellinger
"Die Saison ging in Klingenthal recht chaotisch los, trotzdem ist mir dort mit meinem zweiten Platz direkt ein guter Einstieg gelungen. Danach ist es zunächst auch gut weitergegangen, dann gab es allerdings einige Höhen und Tiefen. Viele Kleinigkeiten sind insbesondere bei der Tournee nicht optimal gelaufen: Material, Wind und dann kam irgendwann auch noch der Kopf hinzu. Das hat sich weitergezogen bis Polen, wo zum ersten Mal wieder alles zusammengepasst hat. Es ist immer noch ein grandioses Gefühl, wenn ich an meinen ersten Weltcupsieg in Wisla zurückdenke, das Gefühl möchte ich wieder haben.
Es war eine gute Entscheidung, nicht nach Japan zu fliegen und stattdessen in Oberstdorf zu trainieren. Seit November sind wir jedes Wochenende unterwegs gewesen und im normalen Wettkampfrhythmus macht man pro Trainingseinheit in der Regel nie mehr als drei Sprünge hintereinander. In Oberstdorf haben wir in zwei Tagen jeder etwa 15 Sprünge absolviert. Das war sehr wertvoll, denn so ist es gelungen, ohne Kameras oder andere Ablenkungen einfach wieder ein gutes Gefühl aufzubauen.
Was ich mir in Oberstdorf erarbeitet habe, möchte ich auch in Sotschi auf die Schanze bringen. Im vergangenen Winter habe ich dort als Dritter mein erstes Weltcuppodest gefeiert. Die Erinnerung an Sotschi ist also sehr gut, ich kehre gerne dorthin zurück. Die Schanzenanlage spielt mir eventuell in die Karten, denn sie ist sehr modern und verlangt einen dynamischen Absprung. Den habe ich eigentlich, ebenso wie Willensstärke, die ich natürlich auch mit nach Russland nehmen werde."

Zum Video-Interview mit Andreas Wellinger.

Severin Freund
"In dieser Saison ging es für mich bisher ziemlich auf und ab. Der Einstand in Klingenthal war chaotisch, die nächsten drei Stationen sind gut verlaufen, danach bin ich eher schwächer geworden. Mittlerweile zeigt die Formkurve aber wieder nach oben, rechtzeitig vor Sotschi konnte ich mit Platz vier am Kulm und Rang sechs in Zakopane wieder Selbstvertrauen tanken.
Während der Olympiavorbereitung in Oberstdorf konnten wir noch Materialtests machen und an technischen Feinheiten arbeiten. Außerdem tat es gut, einfach mal wieder mit Lust und Laune ein gutes Dutzend Sprünge zu absolvieren, das bekommt man sonst in einem Weltcupwinter selten hin.
Ich freue mich auf Sotschi, im vergangenen Jahr lief es dort sehr gut für mich. Damals bin ich einmal Zweiter und einmal Fünfter von der Kleinschanze geworden. Es ist keine 0-8-15-Anlage, sie hat ihre Eigenheiten und die finde ich interessant. Es ist nicht so, dass es nur auf den Absprung und die Landung ankommt. Man kann auf ihr mit einer guten Anlaufgeschwindigkeit richtig weite Sätze machen. Das finde ich spannend und darauf freue ich mich."

Zum Video-Interview mit Severin Freund.

Marinus Kraus
"Wenn mir im Sommer einer gesagt hätte, du fährst im Winter mit nach Sotschi, hätte ich das entweder direkt unterschrieben oder gesagt ‚Träum weiter'.
Dass mir der Übergang vom Continental- in den Weltcup zu Beginn der Saison so gut gelungen ist, war traumhaft. Bei einem doch schwierigen Auftakt in Klingenthal Achter zu werden und den ersten Durchgang gar mit dem besten Sprung abzuschließen war ein wahnsinniges Gefühl. Dadurch dann in Kuusamo vorqualifiziert zu sein und dort als Zweiter auf das Podest zu fliegen war unglaublich. Allerdings war mir klar, dass ich das Niveau nicht unbedingt würde halten können und es ging dann auch erst mal ziemlich auf und ab. Zuletzt konnte ich mich in Zakopane als Vierter aber wieder in der Nähe des Podests platzieren, es geht also bergauf. Ich bleibe positiv eingestellt und freue mich auf jedes Weltcupspringen und natürlich auf Sotschi.
Dort bin ich im Gegensatz zu den anderen Olympiafahrern aus dem Team im vergangenen Jahr im COC von der Großschanze gesprungen. Das Ergebnis war zwar nicht berauschend, aber das lag eher an meiner damaligen Form und nicht an der Anlage. Die Schanze gefällt mir gut, sie hat Charakter, ist nicht wie die meisten anderen Großschanzen.
Bei der Olympiavorbereitung in Oberstdorf haben wir noch nach dem Material-Optimum gesucht und an Kleinigkeiten gearbeitet. Ich habe zum Beispiel, was meinen Absprung betrifft, noch Reserven. Die will ich bis Sotschi freisetzen und dort meine besten Sprünge zeigen."

Zum Video-Interview mit Marinus Kraus.

Richard Freitag
"Es war für mich eine komische Zeit, als ich wegen meiner Fußverletzung die Saisonvorbereitung nicht wie geplant durchziehen konnte.
Der Einstig in den Weltcup war dann aber ok, auch wenn es nicht überall ganz glatt lief. Es fehlten wahrscheinlich einfach ein paar Sprünge, die zwar immer noch fehlen, aber mittlerweile habe ich so viele gesammelt, dass ich auf einem guten Stand bin, um vernünftig trainieren zu können.
In der Vorbereitung in Oberstdorf habe ich viele Sprünge absolviert, um die Technik zu stabilisieren und zu verfeinern. Wir sind gut vorangekommen und ich freue mich auf die anstehenden Wettkämpfe, wo wir sehen werden, was dabei herumgekommen ist.
Zu meinen ersten Olympischen Spielen fahre ich ohne Erwartungen. Aber von außen hört man natürlich immer wieder, dass die Spiele groß und pompös seien. Darauf bin ich gespannt, sich selber demnächst ein Bild davon machen zu können, ist etwas sehr Großes. Die Wettkämpfe bleiben Wettkämpfe, sicher mit einem anderen Umfeld als sonst, aber letztendlich werden wir dort Skispringen, wie wir es sonst auch machen.
Die Schanze hat ein modernes Profil, die Spur kennen wir auch, sie ist vergleichbar mit der in Oberstdorf, wo wir uns vorbereitet haben. Ich freue mich auf die Anlage und die Spiele!"

Zum Video-Interview mit Richard Freitag.
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2014-02-05
Stand: 19.09.2021
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