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TV-Übertragung aus Titisee-Neustadt - produziert vom DSV

06.02.15
Skisprung
Am kommenden Wochenende kämpfen die DSV-Adler bei zwei Einzelbewerben in Titisee-Neustadt um Weltcuppunkte. Die vom Deutschen Skiverband realisierte TV-Produktion ermöglicht es den Zuschauern mit spektakulären Bildern aus dem Schwarzwald, die spannenden Entscheidungen an den heimischen Bildschirmen hautnah mitzuerleben.
Michael Neumayer

Bereits seit 2008 hat die ARD die TV-Produktion der in Deutschland ausgetragenen Weltcups der Skispringer, Langläufer und Nordischen Kombinierer an den Deutschen Skiverband delegiert. Trotz der langjährigen Erfahrung war die Realisierung der TV-Produktion in Titisee-Neustadt für das Team um Rudi Tusch, der zusammen mit Matthias Ramoser verantwortlich für TV-Produktionen der DSV Marketing GmbH ist, eine echte Herausforderung: Blieb nach der Entscheidung des Internationalen Skiverbandes, den Weltcup nach der Absage aus Liberec nach Titisee-Neustadt zu verlegen, doch weniger als die Hälfte der üblichen Zeit, um die Voraussetzungen für die Live-Übertragung zu schaffen. Während z.B. die Planung und Organisation für die TV-Übertragung der Vierschanzentournee-Springen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen bereits vier Monate vor den Wettbewerben beginnt, blieben Rudi Tusch und Co. jetzt nur rund sechs Wochen, um die technisch und personell äußerst aufwändige Produktion auf die Beine zu stellen.


Technisch und personell aufwändige Produktion
Um den TV-Zuschauern Bilder in gewohnter Qualität liefern zu können, galt es unter anderem die Positionen für 21 Kameras festzulegen, Kamerapodeste und Kommentatorenkabinen aufzustellen, die Stromversorgung sicherzustellen, Kameras zu mieten und Kamerateams zu engagieren sowie für die 60 an der Produktion beteiligten Personen Quartiere zu beschaffen. Da die Wettkämpfe zu den ursprünglich für Liberec angesetzten TV-Zeiten stattfinden müssen, war zudem die Installation einer Flutlichtanlage notwendig, um die Springer an der Hochfirstschanze ins rechte Licht zu rücken.

 

Ungewohnte Perspektiven - TV-Innovation im Skispringen
Doch nicht nur im organisatorischen und technischen Bereich sorgt das Team um Rudi Tusch für höchste Qualität bei den TV-Übertragungen - mit seiner Skisprung-Expertise und einem Auge für spektakuläre Einstellungen verhilft der ehemalige Skisprung-Bundestrainer den Fernsehzuschauern auch zu neuen, völlig ungewohnten Perspektiven: Ein gemeinsam mit FIS-Renndirektor Walter Hofer und dem ZDF-Regisseur Norbert Thielmann entwickeltes Kamerasystem, die patentrechtlich geschützte HTTV-Kamera, ist eine echte Innovation bei TV-Übertragungen im Skispringen. An einem auf halber Höhe quer über den Aufsprunghang gespannten Seil hängend, vermittelt die HTTV-Kamera dem Zuschauer den Eindruck, der Springer flöge direkt auf ihn zu. Für die Springer war dies, wie Tusch zu berichten weiß, zunächst gewöhnungsbedürftig: Denn auch sie hatten anfangs das Gefühl, in die Kamera zu springen - doch einem Fachmann wie Rudi Tusch vertrauen die Springer...

 

TV-Produktion in Zukunft auch für das ZDF
Vertrauen hat sich inzwischen übrigens auch der Deutsche Skiverband in Sachen TV-Produktion erarbeitet: In Titisee-Neustadt übernimmt der DSV zum zweiten Mal nach der Premiere beim Weltcup-Auftakt in Klingenthal für das ZDF die Produktion einer Skisprung-Weltcup-Übertragung. Und ab der kommenden Saison sehen die Zuschauer alle Skisprung-, Langlauf- und Kombinierer-Weltcups in Deutschland auch „mit dem Zweiten besser" - produziert vom Deutschen Skiverband.

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