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Schülerwettbewerb „IDEENsprINGen“ - Rekordsprung mit Auszeichnung

08.03.11
Skisprung
Gleich mehrere Rekorde hatte der sechste Schülerwettbewerb „IDEENsprINGen“ der Ingenieurkammer Baden-Württemberg zu verbuchen: Aus dem ganzen Bundesland betätigten sich rund 2.500 Schülerinnen und Schüler als Jungingenieure. So viele wie bei keinem Schülerwettbewerb zuvor. 851 Skisprungschanzen wurden eingereicht: Das waren rund 80% aller Modelle des Bundeswettbewerbs. Auf der großen Preisverleihung wurden am 25.2. die Landessieger geehrt.
IDEENsprINGen - Schülerwettbewerb 2011
In Anwesenheit von Kultusministerin Marion Schick und einer Rekordteilnehmerzahl von 1100 Gästen erfuhren die Teilnehmer, welche Modelle das Rennen gemacht hatten.

Große Beteiligung in Baden-Württemberg
„Was denken Sie, warum Baden-Württemberg beim Bundeswettbewerb überproportional vertreten war?“ fragte Moderator Bernd Haug, Hauptge-schäftsführer der INGBW, Kultusministerin Marion Schick. Die Schirmherrin des Wettbewerbs zeigte sich nicht verwundert: „Unser Land hat Spitzensportler und die meisten Innovationen und Patente“, das erkläre das Engagement der Teilnehmer. In der nachfolgenden Fragerunde mit Schülern wollte die Ministerin wissen: „Der Wettbewerb will die Begeisterung für eine Ausbildung zur Ingenieurin oder zum Ingenieur wecken, könntet ihr euch diesen Beruf für euch vorstellen?“ Obwohl der Schanzenbau sehr großen Spaß gemacht hätte, wussten die meisten Befragten ihr Berufsziel noch nicht so genau. Nur eine der jüngsten Wettbewerbsteilnehmerinnen, die Viertklässlerin Anja Trusch (Erich Kästner-Grundschule Böblingen), war sich sicher: „Ich möchte Ingenieurin werden!“ sagte sie selbstbewusst.
Auch das weitere Programm, das nun folgte, lies keine Langeweile aufkommen: So zeigte der Beratende Ingenieur Guido Ludescher in einer Schnuppervorlesung anschaulich, wie sein Büro die vielfach ausgezeichnete Olympiaschanze in Gar-misch-Partenkirchen realisiert hatte. Neben den eindrucksvollen Impressionen rund um den Schanzenbau berichteten die Nordischen Kombinierer Janis Morweiser (2010 Junioren-Weltmeister Team) und Tobias Simon (Deutscher Vize-Jugendmeister 2010) den Gästen, wie es sich anfühlt, von einer solchen Schanze zu springen. Als Tobias berichtete: „Ich bin zum ersten Mal im Alter von 6 Jahren gesprungen und mein persönlicher Sprung-Rekord liegt bei 140 Metern“, staunte das Publikum hörbar.

119 junge Ingenieurtalente ausgezeichnet
Da insgesamt 36 Modelle in zwei Alterskategorien (bis Klasse 8 und ab Klasse 9) und 119 junge Ingenieurtalente der Region ausgezeichnet wurden, kann es gut sein, dass sich die Eine oder der Andere für diesen Beruf entscheidet. Die ersten drei Wettbewerbsarbeiten der beiden Alterskategorien des Landeswettbewerbs werden sich nun mit den Besten der anderen teilnehmenden Bundesländer messen. Am 25.3. ist es dann so weit: Auf einer Festveranstaltung im TECHNOSEUM in Mannheim werden die Bundessieger bekannt gegeben.
In der Alterskategorie 1 nehmen am Bundeswettbewerb teil: Das Modell „Die schöne Lau“ (Joachim- Hahn- Gymnasium Blaubeuren). Linda Richter, Anna Seifried und Natalie Wandel holten unter der Betreuung von NWT-Lehrerin Herta Schön einen hervorragenden ersten Platz. Gleich vier Siegermodelle und einen Schulpreis hatten die Karlsruher Schulen erobert. Der „Eisvogel“ des Heisenberg-Gymnasiums Karlsruhe erreichte einen hervorragenden zweiten Platz in dieser Alterskategorie. Die Jury lobte das Modell von Vivien Brock, Hannah Krippner, Leonie von Schledorn und Anna Kolb als „ästhetischen Hochgenuss“. Den dritten Platz belegte Antonia Judt, Siebtklässlerin des Karl Maybach Gymnasiums Friedrichshafen mit ihrem Schanzenmodell. Bemerkenswert ist, dass von den 348 Modellen der Altersklasse 1, die Plätze eins bis fünf von Mädchen belegt wurden. Schülerinnen hatten sich am gesamten Wettbewerb mit 30,7 % beteiligt.
In der Alterskategorie 2 lagen Jungen oder gemischte Teams vorn: Richtig freuen konnten sich die acht Zehntklässler der Werkrealschule Reinstetten. Unter der Betreuung ihres Lehrers Raimund Kalenberg räumten sie mit ihren Skisprung-schanzen so richtig ab und stachen als eindeutige „Ingenieurtalente“ aus dem Wettbewerb hervor: Die Jury beurteilte die „Schwabenschleuder“ von Frank Wohnhas, Christian Brezina, Michael Kamprad, Alexander Koch, Tobias Maucher, Niklas Schlachter, Philipp Stark, Robin Oertel als allerbestes Modell in der Alterskategorie 2. Die Zwölftklässler Nicolas Aust, Daniel Furiak und Marcel Bittner von Ferdinand von Steinbeis Schule Tuttlingen erreichten mit ihrem Schanzenmodell „Madaaust“ einen hervorragenden zweiten Platz. Auch die Realschule Rheinstetten wurde ausgezeichnet. Die Neuntklässler Leonard-Felix Heizmann, Gregor Osen, Laura Henseleit holten unter der Betreuung von Lehrer Axel Zerrer einen herausragenden dritten Platz.
„Wir danken natürlich auch den Eltern und Lehrern, die die Schülerinnen und Schüler unterstützt haben“, so der Hauptgeschäftsführer der INGBW. Warum sich auch die Lehrer stark bei den Schülerwettbewerb der Ingenieurkammer engagieren, erklärte Studiendirektor Albrecht Werwigk, Otto-Hahn-Gymnasium in Tuttlingen: „Die Schüler spüren, dass hier Anforderungen des echten Lebens dahinterstehen und sie in ihren Vorstellungen und Leistungsmöglichkeiten ernst genommen werden – und das von Profis! – Das ist großartig für sie! Ich sehe darin eine wertvolle (und seltene) pädagogische Hilfe, die ich gerne weiter in meine Schulaktivitäten einbeziehen will, so gut ich kann und geeignete Klassen oder Schüler habe. Ich bin gespannt auf künftige Themen und freue mich, wenn es in einem nächsten Jahr wieder klappen sollte.“ Und da es allen so viel Freude gemacht hat, wird es auch zum nächsten Schuljahresbeginn wieder einen großen Schülerwettbewerb der Ingenieurkammer geben. Die genauen Termine werden frühzeitig bekannt gegeben.

Information und Kontakt
Martina Bräsel, Pressereferentin
Mail: braesel@ingkbw.de
Ingenieurkammer Baden-Württemberg
Zellerstr. 26, 70180 Stuttgart
Netz: www.ingbw.de
2011-03-08
Stand: 20.08.2022
Kontakt
Manuel Hering
Leistungssport GmbH
Ansprechpartner
Tel.: +49 89 85790-340