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3. WIAC Inline Alpin Slalom in Tuttlingen

14.07.11
Ski-Inline
Bereits der 3. WIAC Inline Alpin Slalom der insgesamt sieben Rennen umfassenden Serie bei der am Ende der Weltcupgesamtgewinner ermittelt wird, fanden in Tuttlingen statt. Von der dortigen TG mit Unterstützung des Hauptvereins wurden diese Rennen mitten in der Tuttlinger City ausgetragen, wo man doch einen erheblich höheren Zuschauerzuspruch erwartet hatte, als letztendlich eingetreten.
WIAC Tuttlingen
Doch davon ließen sich die fast 140 Teilnehmer aus sieben europäischen Nationen nicht beirren und zeigten hervorragenden Inline Alpin/Ski Inline Sport. Erstmals auch wieder mit dabei: Sehr gute Slalomfahrer aus dem Nachbarland Österreich. Dort entstand in den letzten Jahren eine Inline-Szene, die diesem Sport nur gut tun kann.

Starke DSV-Damen
Blieb der stark verjüngten Herrenmannschaft des DSV Ski-Inline Teams der ganz große Erfolg weiterhin verwehrt, zeigten die DSV-Damen und hier allen voran das Energiebündel aus dem Bayerischen Wald, Susanne Weber, mit ihrem bereits zweiten Weltcuperfolg nach Genua, dass der Gesamtsieg eigentlich nur über sie führen kann. Besonders der erste Durchgang von Susa beeindruckte nicht nur die an der Strecke stehenden Insider. An Beweglichkeit, Durchsetzungswillen, Motivation und technischem Vermögen, war dies von keiner Läuferin der stark besetzten Damenkonkurrenz mehr zu unterbieten. Der gigantische Vorsprung von sieben Zehntelsekunden war ein eindeutiger Beweis für diese Wahnsinnsfahrt und bedeutete, dass sie sich in Durchgang zwei eigentlich nur selbst hätte schlagen können. Doch am Ende wurde es noch extrem spannend, da Susanne mit einem von einigen Fehlern behafteten zweiten Lauf, bei dem sie fast vor dem Sturz stand, am Ende knapp vor einer entfesselt fahrenden Europameisterin Claudia Wittmann noch 33 Hundertstelsekunden ihres enormen Vorsprungs ins Ziel brachte. Auf den Plätzen drei und vier landeten am Ende mit Jana Börsig von der TG Tuttlingen und der Weltmeisterin Ann Kathrin Stolz weitere hochkarätige Fahrerinnen. Hinter der Neidlingerin Julia Grüning folgen mit der Neu-Ulmerin Ann Krystina Wanzke und Lokalmatadorin Alessandra Veit von der TG Tuttlingen dann Läufer aus dem DSV Ski-Inline Team. Beachtenswert aber auch die Leistungen der beiden baden-würtembergischen Kaderläuferinnen Marina Seitz vom WSV Isny und Theresa Meyer vom SC Aichtal, die mit ihren Rängen 16 und 17 in diesem Klassefeld gut bestehen konnten. Marie Theres Lehmann vom SV Oberes Banfetal, die mit Abstand Jüngste des DSV-Teams , konnte sich für den zweiten Lauf der schnellsten 50 Damen qualifizieren und belegte am Ende Rang 39.

Starke Konkurrenz verhindert Podestplatz der DSV-Herren
Bei den Herren blieb uns erneut ein Podestplatz verwehrt, war hier aber die Konkurrenz auch riesengroß. Als Bester aus unserem Team erwies sich erneut Manuel Zörlein vom DAV Neu-Ulm, der auch in den bisher ausgetragenen Rennen nie schlechter als auf dem sechster Rang platziert war. In Tuttlingen reichte es für den Neu-Ulmer für den hervorragenden fünften Rang, mit dem er aber wegen seines etwas defensiv gefahrenen ersten Laufs doch nicht ganz zufrieden war. Was er doch zu leisten im Stande ist, zeigte er im zweiten Durchgang, wo er nur sieben Hundertstelsekunden langsamer war als der Durchgangsschnellste und sich doch recht nah an die absoluten Spitzenplätze heran schob. Zu seinem ersten Weltcupsieg kam ein großartig mit zweimaliger Bestzeit fahrender Christoph Eder vom TSV Kreuzberg vor dem Sieger von Genua und Degmarn, Marco Walz, der aber die Weltcupgesamtwertung weiterhin klar anführt. Für die große Überraschung aus dem DSV SKi-Inline Team sorgte aber ebenfalls ein Neu-Ulmer. Youngster Andreas Hilble fuhr sich mit zwei auf hohem technischen Niveau stehenden Läufen auf den tollen achten Rang lediglich um drei Hundertstelsekunden geschlagen von seinem Mannschaftskameraden aus dem DSV Ski Inline Team, dem Aichtaler Sebastian Schwab, der so langsam in den Tritt zu kommen scheint. Abgerundet hat das gute Teamergebnis Adrian Grießer vom SV Rottweil mit einem sehr guten zehnten Rang.

Teamchef Bernd Zörlein zufrieden
So gesehen konnte Teamchef Bernd Zörlein mit dem Mannschaftsergebnis doch recht zufrieden sein, zumal unser Spitzenfahrer Fran Josef Meyer weiterhin wegen Verletzung nur zum Zuschauen verurteilt ist. Aus dem Nachwuchsteam schlugen sich sowohl der Neu-Ulmer Dominicus Wiedenmayer wie auch Simon Haseneder vom SC Falkenberg recht beachtlich. Wiedenmayer kam auf den guten 27. Rang und Haseneder zeigte vor allem im zweiten Durchgang, dass mit ihm auch in Zukunft zu rechnen ist. Ein 28. Rang stand dem Youngster dann doch gut zu Gesicht. Nicht ganz zufrieden war der Dritte im Bunde, der Iserlohner Cian Lausch. Wegen eines Sturzes verpasste er bereits die Qualifikation für den zweiten Lauf.

Susanne Weber erobert Weltcupgesamtführung zurück
In der Weltcupgesamtwertung hat Susanne Weber jetzt wieder die Führung zurückerobert. Auf Rang sechs Ann Krystina Wanzke und auf Rang sieben die Tuttlingerin Alessandra Veit. Bei den Herren liegt Manuel Zörlein als bester des Teams auf Rang fünf in Schlagdistanz zu den Podestplätzen. Nur Sebastian Schwab vom SC Aichtal konnte mit Rang zehn hier einigermaßen mithalten.
2011-07-14
Stand: 28.07.2021
Kontakt
Andre Lehmann
Ski-Inline (Alpin/Nordisch)
Referent
Tel.: 0172-2864210