https://www.ski-online.de/skiversicherung?utm_source=DSV_Website&utm_medium=Banner&utm_campaign=DSV_Banner
Suche

Inline Alpin Weltcup in Neukirchen am Großvenediger (AUT)

16.08.11
Ski-Inline
Nach Jahren der Abstinenz im internationalen Inline Alpin Weltcup fand nun das vierte Inline Alpin Slalomrennen um den Gesamtweltcup wieder in Österreich statt, wo in den letzten Jahren eine starke Aufwärtstendenz dieser noch jungen Sportart zu registrieren ist. Das idyllische Neukirchen am Großvenediger stand einen Tag komplett im Schatten dieses hochklassigen Events.
Ann Krystina Wanzke
Mitten durch den Ort verlief die 350 Meter lange Strecke, an der es beim Finale fast keinen freien Zuschauerplatz mehr gab. Ganz groß trumpfte dabei das DSV Ski Inline Team auf, stellte es doch bei den Damen die Siegerin und die Zweitplatzierte sowie den Sieger bei den Herren und dies mit fantastischen zweiten Läufen. Hier wurden die Früchte, des von Teamchef Bernd Zörlein bestens organisierten Trainingslager auf den Strecken des USV Stuhlfelden unweit von Neukirchen gelegen, geerntet.


Spannende Entscheidung bei den Damen
Besonders bei den Damen ging es im ersten Durchgang hoch spannend zu, lagen die ersten fünf Rennläuferinnen doch innerhalb von nur acht Hundertstelsekunden.
Ann Krystina Wanzke vom DAV Neu-Ulm führte dabei vor ihrer Mannschaftskollegin aus dem DSV Ski Inline Team, Susanne Weber vom FC Chammünster, die wiederum zeitgleich mit Julia Grüning vom TV Neidlingen war. In Lauerstellung die Weltmeisterin Ann Kathrin Stolz und Europameisterin Claudia Wittmann. Bevor sich nun die Neu-Ulmerin Wanzke mit der lautstarken Unterstützung aller ihrer Mannschaftskameraden und Trainer Georg Meeh wie auch Co Trainer Franz Josef Meyer in die 39 Slalomtore stürzte, führte mit klarer Laufbestzeit im zweiten Durchgang Susanne Weber und sah eigentlich schon wie die sichere Siegerin aus.

Erster Weltcupsieg für Ann Krystina Wanzke
Doch Wanzke konterte mit einem Sensationslauf auch diese Fabelzeit um sage und schreibe nochmals 26 Hundertstelsekunden und holte sich verdient ihren ersten Weltcupsieg. Weinend vor Freunde lagen sich dann im Ziel die beiden Teamkameradinnen zusammen mit ihrem Teamchef in den Armen. Den tollen DSV Erfolg rundete Alessandra Veit von der TG Tuttlingen mir ihrem prima sechsten Rang ab, ließ sie doch so renomierte Fahrerinnen wie Jana Börsig und Manuel Schmohl hinter sich.

Zukünftige Perspektivkaderläufer mit starken Leistungen
Eine klasse Leistung zeigten auch die zukünftigen DSV Ski Inline Team Perspektivkaderläuferinnen, die derzeit noch dem baden-würtembergischen Kader angehören: Marina Seitz vom WSV Isny mit Rang zwölf und die Aichtalerin Theresa Meyer mit Rang 14. Beide nahmen auch wie der Münchner Martin Schmidt und Sebastian Weber vom FC Chammünster am Trainingslager des DSV Ski Inline Teams teil.

Nachwuchsläuferinnen Fritz und Lehmann behaupten sich im Damenfeld
Eine starke Leitung zeigte auch die Nachwuchsläuferin Lisa Fritz vom Vfl Nagold mit Gesamtrang 16, ebenso wie die Teamjüngste Marie Theres Lehmann (SV Obers Banfetal), die noch dem Jahrgang 1998 angehört, mit einem guten 26. Rang in diesem stark besetzten Damefeld.

Sebastian Schwab dominiert Herrenkonkurrenz
Bei den Herren dominierte dieses Mal die Weltklasse der DSV Ski Inline Fahrer Sebastian Schwab. Mit zweimaliger Laufbestzeit und einem wahren Traumlauf in Durchgang zwei ließ er Weltklasseläufer wie Weltmeister Sebastian Gruber und den Weltcupgesamtführenden Marco Walz keine Siegchance. Diese Leistungsexplosion des Aichtalers deutete sich bereits im dreitägigen Trainingslager an, in dem er wie das gesamte Team hoch motiviert zu Werke ging.

Vier weitere Top-Ten-Plätze für DSV-Herren
Überraschend stark präsentierte sich Klaus Hermann Witzmann mit seinem vierten Rang sowie der immer besser in Form kommende Pforzheimer Reto Walz mit Rang sechs. Eine erneut klasse Leistung zeigte der mittlerweile vom baden-würtembergischen Kader ins DSV Ski Inline Team aufgerückte Jörg Bertsch vom TSV Degmarn mit Rang acht. Das Top-Ergebnis bei den Herren rundete unser Trainer Georg Meeh mit seinem sensationellen zehnten Rang ab.
Bedenkt man noch, dass mit unserem Co-Trainer Franz Josef Meyer ein weiterer starker Fahrer erst gar nicht am Start war, der nach dem ersten Lauf mit guter Aussicht auf einen weiteren Spitzenplatz auf dem sechsten Rang liegende Neu-Ulmer Manuel Zörlein leider im zweiten Durchgang stürzte und Adrian Grießer vom SV Rottweil auf Grund eines Übersteigers disqualifiziert wurde, dann braucht einem vor den restlichen Rennen nicht bange zu werden.
Die beiden Läufer aus dem BSV-Kader, Martin Schmidt vom WSV München und Sebastian Weber vom FC Chammünster, die ebenfalls am Trainingslager des DSV Ski Inline Teams  teilgenommen hatten, rundeten das tolle Ergebnis des DSV mit ihren Rängen 15 für Weber und 18 für Schmidt ab.

Gute Platzierungen für Lausch und Haseneder, Wiedenmayer im Pach
Auch die Läufer aus unserem Nachwuchsteam glänzten. Cian Lausch vom SKS Iserlohn belegte Rang 22. Eine sehr starke Leistung zeigte ein auch im Trainingslager überzeugender Simon Haseneder vom SC Falkenberg mit dem tollen 24. Rang. Pech hatte dagegen der Neu-Ulmer Dominicus Wiedenmayer der hervorragend lag und am letzten Tor des zweiten Laufs vorbei fuhr.

DSV-Dreifachtriumph beim Internationalen Cup
Bei dem am Morgen bei teilweise auf nasser Straße  ausgetragenen Internationalen Cup sorgte unser Trainer Georg Meeh schlechthin für die Sensation des Tages. Der Pforzheimer Regenspezialist holte sich völlig überraschend den Sieg. Für den historischen Dreifachtriumph für das DSV Ski Inline Team sorgten der Zweitplatzierte Reto Walz vor Sebastian Schwab.
Dass am Ende dann sowohl DSV Ski Inline Referent Kurt Herschmann wie auch Teamchef Bernd Zörlein ob eines solches Triumphs um die Wette strahlten, war für das gesamte Team eine Selbstverständlichkeit.

Quelle: Bernd Zörlein
2011-08-16
Stand: 30.07.2021
Kontakt
Andre Lehmann
Ski-Inline (Alpin/Nordisch)
Referent
Tel.: 0172-2864210