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WIAC Weltcup und Internationaler Inline Cup in Degmarn/Oedheim 2012

05.07.12
Ski-Inline
Mit einem sensationellen Ergebnis wartete das DSV Ski-Inline Team bei den Rennen um den WIAC-Gesamtweltcup sowie dem Internationalen Inline Cup in Oedheim/Degmarn auf.
WIAC Weltcup und Inline Cup in Degmarn/Oedheim
Im Kitzbühel des Inline-Alpin-Sports im schmucken Kocherort Oedheim trumpfte das Team um Teamchef Bernd Zörlein und Cheftrainer Georg Meeh ganz gewaltig auf - auch wenn man dabei die für unsere Regenspezialisten am Sonntag beim Weltcup wie geschaffenen Verhältnisse von Dauerregen und nasser Straße nicht ganz außer Acht lassen darf.

Ausfälle kompensiert
Welches Potenzial in dem bisher wohl stärksten Team seit Bestehen des DSV Ski-Inline Teams steckt, ist alleine daran zu erkennen, dass wir bei den Herren trotz mehrerer prominenter Ausfälle einen Doppelsieg durch unsere Regenspezialisten feierten. Auch unseren regenerprobten Damen kamen auf Grund ihrer technisch sehr sauberen Fahrweise die nassen Bedingungen entgegen, was aber deren überragende Leistung in keinem Falle schmälern soll. Nur Julia Grüning konnte in diese Phalanx des DSV mit einem überragenden 2. Durchgang eindringen.

Wanzke überzeugt, Veit mit Top-Resultat
Ann Krystina Wanzke vom DAV Neu-Ulm legte den Grundstein für ihren  2. Weltcupsieg im ersten alles überragenden Durchgang, in dem sie die gesamte Weltelite deklassierte und einen großen Vorsprung herausfuhr. Die Neu-Ulmerin fuhr auf regennasser Fahrbahn traumwandlerisch sicher - als wäre es komplett trocken gewesen.
Auch im zweiten Lauf setzte sie die Bestzeit, allerdings dieses Mal nur hauchdünn vor Julia Grüning vom TV Neidlingen, die damit auf Susanne Weber vom FC Chammünster noch aufschließen konnte und mit ihr zusammen zeitgleich den 2. Rang belegte.
Ihre bisher beste Weltcupplatzierung erreichte Alessandra Veit von der TG Tuttlingen mit einem tollen 4. Rang, noch vor Jana Börsig und der derzeitigen Weltcupführenden Ann Kathrin Stolz.
Eine tolle Leistung zeigte auch eine wiedererstarkte Lisa Fritz vom VFL Nagold, deren 9. Rang ebenso einer kleinen Sensation gleichkommt wie der überraschende 12. Platz unserer absolut Jüngsten im Team, unserem „Kücken“ vom SV Obers Banfetal, Marie Theres Lehmann. Dieser Erfolg der jüngsten Kaderläuferin beim DSV und ihrer weiteren Verbesserung in der Weltrangliste dürfte auch deren Heimatverband dem Westdeutschen Skiverband zu einem weiteren Aufschwung verhelfen.
Theresa Meyer vom SC Aichtal erreichte noch den 18. Gesamtrang. Aus dem BaWü-Kader machte noch eine andere, ganz junge Läuferin auf sich aufmerksam, die auf Grund ihrer technisch sehr versierten Fahrweise auch noch eine große Entwicklung vor sich haben wird. Alexa Brust, Jahrgang 1999, vom SV Winnenden erreichte den hervorragenden 23. Rang.
Pech hatte die nach dem ersten Durchgang auf Rang 10 postierte Laura Oberließen vom SC Züschen, die nach einer prima Fahrt kurz vor dem Ziel des zweiten Durchgangs vollkommen unnötig stürzte.
Marina Seitz passierte dieses Missgeschick bereits in Lauf 1, sie konnte sich noch gerade so für den zweiten Durchgang qualifizieren, sodass der 32. Rang am Ende noch einigermaßen versöhnen konnte. Unsere anderen DSV-Damen schieden vorzeitig aus.

Zur Herren-Konkurrenz
Bei den Herren erwischte es im ersten Durchgang gleich mehrere unserer Aktiven und ihre möglichen Podestplatzierungen. Mit Franz Josef Meyer, Manuel Zörlein, Sebastian Schwab, Adrian Grießer und Martin Schmidt hatten wir den Ausfall von unserer halben Herrenmannschaft zu verkraften, doch für sie sprangen unsere für den Regen bestens prädestinierten Andreas Hilble vom DAV Neu-Ulm und der Lokalmatador Jörg Bertsch vom TSV Degmarn in die Bresche.
Bertsch führte nach dem ersten Durchgang noch mit 25/100 Sekunden vor dem Neu-Ulmer Hilble, auf Rang 3 noch in Reichweite Marco Walz von TSV Steinenbronn. Der Dominator der letzten Weltcups, der Lette Kristpas Zvejnieks, der auf trockener Straße derzeit nur schwer zu bezwingen ist, war nach dem ersten Lauf eigentlich bereits abgeschlagen.
Als vorletzter Starter ging Andreas Hilble auf die wiederum nasse und mit 55 Toren wohl längste Slalomstrecke. Mit einem ruhigen, technisch absolut perfekten Lauf übernahm er mit erneuter Laufbestzeit vor Marco Walz die Gesamtführung, was zu diesem Zeitpunkt bereits einen weiteren Weltcupsieg für unser Team bedeutete. Ob nun für Hilble oder Bertsch dies hatte allein der Degmarner in den Händen bzw. unter seinen Rollen. Trotz der frenetischen Anfeuerungsrufe der zahlreichen heimischen Zuschauer gelang es Bertsch trotz einer super Fahrt nicht, die Fabelzeit seines Teamkollegen noch zu unterbieten. Am Ende bedeutete dann aber sein überragender zweiter Rang einen Doppelsieg für unser Team.
Um einen Rang verpasste Reto Walz vom SC Pforzheim mit Platz 11 eine erneute Top-Ten-Platzierung.
Seine bisher beste Weltcupplatzierung erreichte Simon Haseneder vom SC Falkenberg. Unser Youngster zeigte zwei prima Durchgänge die ihm am Ende den 14. Gesamtrang ein brachten.
Eine bärenstarke Vorstellung zeigte aus dem BSV-Kader einmal mehr ein immer besser in Fahrt kommender und hoch motivierter Patrick Refle vom SVW Fischach. Seinen 6. Rang hatten ihm wohl auch seine stärksten Unterstützer kaum zugetraut, diesen hatte er sich verbunden mit einer erneuten Verbesserung in der Weltrangliste mehr als verdient.
Auch aus dem BaWü-Kader machte speziell im 2. Lauf einer auf sich aufmerksam:  Noah Sing vom SV Winnenden glänzte dabei mit einem tollen 2. Durchgang und Rang 22 im Endklassement.

Internationaler Inline Cup/Finallauf
Eine absolute Rekordbeteiligung verzeichnete der Internationale Inline Cup. Mit 248 Teilnehmern, darunter die derzeit besten Inline Alpinfahrer der Welt,  eine Herkulesaufgabe für den Veranstalter dem dieser aber mit absoluter Bravour jederzeit gewachsen war.
Beim Finallauf der schnellsten 20 Damen siegte eine derzeit auf trockener Straße kaum zu bezwingende Ann Kathrin Stolz vom TV Neidlingen.
Auf den Rängen 4 bis 8 jeweils Fahrerinnen aus unserem Team. Beste Suanne Weber vom FC Chammünster auf Rang 4. Alessandra Veit auf Rang 6, Mona Sing auf Rang 7 und Marina Seitz auf Rang 8, sowie Theresa Meyer mit Rang 12, Laura Oberließen mit Rang 13, Ulrike Bertsch mit Rang 15 und Lisa Fritz mit Rang 18 komplettierten das gute DSV-Ergebnis.
Beim Finale der 30 schnellsten Herren  ging es bei den 3 Podestplätzen  äußerst spannend zu.
Manuel Zörlein, als fünftletzter Starter des Finals, übernahm mit einem super Lauf die Führung, die ihm weder Ricco noch Marco Walz vom TSV Steinenbronn streitig machen konnten. Auch Sebastian Gruber und Jörg Bertsch gelang dies nicht. Nur der Lette Kristaps Zvejnieks schob sich mit 1/10 Sekunde Vorsprung genauso wie beim Weltcup in Turnov noch an dem Neu-Ulmer vorbei.
Reto Walz vom SC Pforzheim glänzte mit Rang 5 ebenso wie der Neu-Ulmer Hilble mit Rang 6 und Jörg Bertsch vom TSV Degmarn mit Rang 7. Ein Zeugnis von mannschaftlicher Geschlossenheit.
Dominicus Wiedenmayer erreichte mit Rang 19 ebenso wie Simon Haseneder mit Rang 20 eine gute Platzierung im Finale, bei dem Martin Schmidt und Sebastian Schwab leider wegen Torfehlern ausschieden.


Bernd Zörlein
Teamchef
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2012-07-05
Stand: 02.08.2021
Kontakt
Andre Lehmann
Ski-Inline (Alpin/Nordisch)
Referent
Tel.: 0172-2864210