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Andreas Wank beendet aktive Karriere

11.07.19
Skisprung
Skispringer Andreas Wank vom SC Hinterzarten beendet seine sportliche Laufbahn. Der 31-jährige Team-Olympiasieger gehörte 16 Jahre dem Kader des Deutschen Skiverbandes an und wird im Rahmen des Sommer-Grand-Prix' in Hinterzarten ein letztes Mal vom Bakken gehen.
Andreas Wank

Nach eingehender und intensiver Analyse der vergangenen Saison hat Andreas Wank entschieden, seine sportliche Karriere zu beenden. "Eigentlich wollte ich die nächsten Olympischen Spiele in Angriff nehmen", sagt Andreas Wank. "Nach reiflicher Überlegung und vielen Gesprächen mit den Verantwortlichen im DSV habe ich mich dann aber entschieden, dieses Kapitel zu beenden und eine neue Herausforderung anzunehmen."

 

Andreas Wank, der parallel zur aktiven Karriere die Trainerausbildung in der DSV-Trainerschule absolvierte, bleibt dem Skispringen eng verbunden. Der Sportsoldat wird zukünftig das Betreuerteam um den neuen Bundestrainer Stefan Horngacher unterstützen.

 

"Den direkten Schritt vom Aktiven zum Betreuer machen zu können, ist für mich einerseits eine große Herausforderung, anderseits geht damit auch ein nicht minder großer Herzenswunsch in Erfüllung", erklärt Andreas Wank. "Ich freue mich sehr, meine Erfahrungen und mein Know-how, die ich als Aktiver sammeln konnte, nun in meiner neuen Rolle ins Trainerteam einbringen zu können. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meiner Familie, meinen Trainern, meinen Sponsoren und dem DSV für die bisherige Unterstützung während meiner aktiven Karriere bedanken. Ein spezieller Dank gilt der Bundeswehr, die es mir ermöglicht hat im Rahmen der Dualen Karriere diesen Schritt zu gehen."

 

Karriere in der Skisprung-Nationalmannschaft

Sein Weltcup-Debüt im Skispringen gab Andreas Wank im Dezember 2003 im Auftaktspringen der Vierschanzentournee. 2008 setzte der gebürtige Domnitzer bei den Junioren-Weltmeisterschaften mit zwei Goldmedaillen ein erstes Ausrufezeichen.

 

Olympische Medaillen

Mit dem zweiten Platz in Sapporo 2010 feierte er das erste Weltcup-Podium seiner Karriere. Wenige Wochen später erfüllte sich sein Traum einer olympischen Medaille: Im Team gewann Andreas Silber. Auch beim Skifliegen gewann er bei der WM in Vikersund Silber mit dem Team. Im Winter 2012/13 jubelte er über die WM-Silbermedaille im Team und 2014 über Olympia-Gold im Team. Die Saison 2015/16 war mit fünf Top-Ten-Ergebnissen, Platz zehn in der Tournee- und Rang 19 in der Gesamtwertung auch seine erfolgreichste im Weltcup.

 

Kompetenter Teamplayer

"Wir bedauern, aber respektieren die Entscheidung von Andreas und freuen uns sehr, dass er seine Zukunft im Deutschen Skiverband plant", sagt Horst Hüttel, Sportlicher Leiter Skisprung/Nordische Kombination im Deutschen Skiverband. "Andi verfügt sowohl über eine fundierte Trainerausbildung als auch über große Erfahrung als aktiver Skispringer. Darüber hinaus ist er ein unglaublich positiver Mensch und großartiger Teamplayer."

 

Größte Erfolge:
Erste Weltcup-Platzierung: 2003 Oberstdorf 45.
Erstes Weltcup-Podium: 2010 Sapporo 2.
Weltcup-Podestplätze: 2
Persönliche Bestweite: 219, 5m (Planica)
OWS 2014 Sotschi, Gold im Team
OWS 2014 Sotschi, 10. Kleinschanze
OWS 2010 Vancouver, Silber im Team
WM 2013 Val di Fiemme, Silber im Team
WM 2013 Val di Fiemme, 9. Einzel
WM (SF) 2012 Vikersund, Silber Team
JWM 2008 Zakopane, Gold im Einzel
JWM 2008 Zakopane, Gold im Team

2019-07-11
Stand: 15.12.2019