https://www.ski-online.de/skiversicherung?utm_source=DSV_Website&utm_medium=Banner&utm_campaign=DSV_Banner
Suche

Informationen und Aufgebote zum Weltcup-Auftakt in Sölden (AUT)

23.10.19
Ski Alpin
Am 26. und 27. Oktober startet der Audi FIS Ski Weltcup mit dem Riesenslalom der Damen und Herren in Sölden in den Weltcup-Winter 2019/2020. Für den Deutschen Skiverband starten beim Auftakt am Rettenbachferner insgesamt sieben Athletinnen und Athleten.
Newsletter I
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
ALPIN Damen/Herren
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Sölden (AUT)
- Sa., 26.10.2019, 10:00/13:00 Uhr: Riesenslalom Damen (RS)
- So., 27.10.2018,
10:00/13:00 Uhr: Riesenslalom Herren (RS)

AUFGEBOT

Damen
- Lena Dürr (SC Germering)
- Viktoria Rebensburg (SC Kreuth) - Marlene Schmotz (SC Leitzachtal)

Herren

- Fritz Dopfer (SC Garmisch)
- Stefan Luitz (SC Bolsterlang)
- Alexander Schmid (SC Fischen)
- Bastian Meisen (SC Garmisch)


AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS

Wolfgang Maier, DSV-Sportvorstand
"Wir freuen uns sehr auf den Weltcup-Auftakt in Sölden. Die Rennen auf dem Rettenbachferner sind jedes Jahr wieder etwas ganz Spezielles - gerade für unser Team. Nicht zuletzt besteht die Partnerschaft zwischen Sölden und dem DSV nun schon seit der Erschließung des Gletschers. Unsere Mannschaften trainieren oft und sehr gerne im Ötztal, hier erfahren wir eine großartige Unterstützung von Seiten der Bergbahnen Sölden.
Sportlich gesehen sind die beiden Rennen am Rettenbachferner immer eine erste Standortbestimmung. Sie geben allen Teams und Sportlern eine Orientierung für den anstehenden Weltcup-Winter. Nach der langen Vorbereitungsphase fiebern die Aktiven dem Auftakt entgegen, um endlich wieder in den Rennmodus wechseln zu können.

Mit Viktoria Rebensburg und Stefan Luitz wird sowohl unsere Damen-, als auch unser Herren-Team von zwei der besten Riesenslalomfahrer der Welt angeführt. Viktoria Rebensburg machte in der Vorbereitung einen sehr stabilen Eindruck. Wir hoffen, dass sie sich über die gesamte Saison gut entwickelt und, wie in den letzten Jahren, Zugpferd und Erfolgsgarant für das Damen-Team sein wird. Ihr und unser Anspruch ist es, um die Disziplinenkugel zu kämpfen.

Generell wollen wir bei den Damen den positiven Trend aus der Vorsaison fortsetzen. Zudem möchten wir es schaffen, neben Viktoria eine zweite gute Riesenslalomläuferin zu entwickeln. Marlene Schmotz wäre eine Kandidatin dafür. Kira Weidle war in der Abfahrt in der vergangenen Saison top. Bei ihr ist das Ziel, dass sie sich mit dem Super-G auch in einer zweiten Disziplin etablieren kann.

Sowohl bei den Damen wie auch bei den Herren ist es unser primäres Ziel, die wiedergenesenen Aktiven in die Weltspitze zurückzubringen und parallel dazu neue Talente für den Weltcup zu entwickeln.

Thomas Dreßen und Andreas Sander mussten wie auch Marina Wallner verletzungsbedingt eine Weltcup-Saison pausieren - in dieser Zeit hat sich der Spitzensport weiter entwickelt. Man sollte diese Athleten daher nicht unter Erwartungsdruck setzen. Für sie wird es eine Aufbausaison, um wieder Anschluss in der Weltspitze zu finden. Danach kommen drei wichtige Saisonen mit Weltmeisterschaften, den Olympischen Spielen und noch einmal Weltmeisterschaften.

Mit Fabian Himmelsbach und Anton Tremmel, die beim Weltcup-Finale in Soldeu erfolgreich aufgetreten sind, bieten sich Perspektiven für zukünftige Weltcupfahrer aus unserer Mannschaft. Dies ist umso wichtiger, da wir mit Felix Neureuther eine außergewöhnliche Persönlichkeit verloren haben.

Felix war aber nicht nur als Sportler, sondern vor allem auch als Mensch besonders wichtig für den alpinen Rennsport. Wir sind daher sehr dankbar, dass Felix in unserem Team war und über so viele Jahre auf diesem hohen Niveau gefahren ist. Darüber hinaus war er aufgrund seiner starken Persönlichkeit für das gesamte Umfeld ein Ankerpunkt. Umso schöner ist es jetzt, dass Felix dem Skirennsport weiterhin treu bleibt: Zum einen als TV-Experte, zum anderen wird er auch sein extrem erfolgreiches DSV-Felix-Neureuther-Race-Camp weiterführen.
Auch der Abschied von Mathias Berthold stellte uns vor neue Herausforderungen. Mit Christian Schwaiger, seinem Nachfolger, sind wir, wie sich bereits in der Vorbereitung gezeigt hat, sehr gut aufgestellt. Er war, genauso wie Andreas Evers, der neue Speed-Trainer des Herren-Teams, unser Wunschkandidat. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit den beiden Trainerpersönlichkeiten für die Athleten die bestmöglichen Lösungen gefunden haben."

Lena Dürr "In der Vorbereitung lag der Fokus zwar mehr auf dem Slalom und weniger auf dem Riesenslalom, aber umso mehr freue ich mich, in Sölden dabei sein zu können. Diese Chance möchte ich nutzen, zumal mit der zu erwartenden Startnummer um die 40 auch eine gute Chance besteht, den Finallauf erreichen zu können. Mit dieser positiven Einstellung möchte ich das Rennen bestreiten. Der Hang ist mir vertraut, ich kann also befreit drauf losfahren."

Viktoria Rebensburg
"Die Weltcupstrecke am Rettenbachferner in Sölden kann ich guten Gewissens als mein Wohnzimmer bezeichnen. Seit dem Jahr 2007 bin ich dort - bis auf eine Ausnahme - jedes Jahr in die Saison gestartet und durfte dabei viermal auf dem Podest stehen.

Ich mag den Hang und ich mag die Atmosphäre in Sölden. Deshalb hat das Rennen auch in seiner für mich persönlich nun zwölften Auflage nichts von seinem Reiz verloren. Im Gegenteil: Der Weltcup-Auftakt in Sölden gehört für mich zu den absoluten Highlights im Winter. Denn es ist das berühmte erste Kräftemessen nach den langen Monaten des Trainings. Nach Sölden weiß man, wo man steht, und wie es bis zu den nächsten Rennen in den USA weitergeht. Ich freue mich drauf!"

Marlene Schmotz "Ich freuen mich sehr auf den Saison-Auftakt, vor allem weil ich am Samstag erstmals in meiner Karriere in Sölden am Start stehen werde. Bisher habe ich die Rennen im Fernsehen verfolgt, und umso schöner ist es jetzt, die Atmosphäre live genießen zu dürfen. Ich habe in der letzten Woche auf dem Rennhang trainiert und fühle mich gut vorbereitet für dieses erste Kräftemessen. Die Piste am Rettenbachferner war bereits in einem sehr guten Zustand, und nun hoffe ich, dass das Wetter mitspielt und ich ein tolles Rennen bestreiten kann."

Fritz Dopfer
"Ich freue mich auf die neue Saison und den Weltcup-Auftakt in Sölden. Das Rennen am Rettenbachferner ist für mich eine erste Standortbestimmung. Ich konnte mich gut auf den Winter vorbereiten, und entsprechend gespannt bin ich auf das erste internationale Kräftemessen. Ich bin guter Dinge, positiv und optimistisch für die neue Saison. Der Hang ist mir vertraut, ich bin dort schon viele Rennen gefahren und fahre sehr gerne in Sölden."

Stefan Luitz
"Ich bin fit und freue mich auf Sölden. Schulter und Knie sind wieder hergestellt, und den Sommer über habe ich mich gut vorbereiten können. Wichtig war das Camp in Ushuaia/Argentinien. Dort konnte ich Material testen, was im Frühjahr aufgrund meiner Reha nicht möglich war. Auch die letzten Wochen konnte ich gut trainieren - der frühe Schneefall hat auf den Gletschern für sehr gute Bedingungen gesorgt. Es ist also alles gerichtet, wie man so schön sagt.

Ich hoffe jetzt nur noch, dass uns das Wetter keinen Strich mehr durch die Rechnung macht und wir einen tollen Renntag erleben können."
Bastian Meisen
"Weltcup-Premiere beim Saison-Auftakt in Sölden - das ist der Hammer! Ich bin extrem happy, dass ich mich in der internen Qualifikation durchsetzen konnte. Jetzt freue ich mich umso mehr auf das Rennen. Meine Familie und meine Freunde werden auf den Rettenbachferner kommen, um mich anzufeuern. Entsprechend cool wäre es, wenn ich es schaffen könnte, zweimal den Berg runterzufahren. Das ist mein Ziel, das will ich erreichen."

Alexander Schmid
"Eine hartnäckige Viruserkrankung hat dafür gesorgt, dass ich im Sommer nur wenig trainieren konnte und entsprechend keine Schneetage hatte. Seit September aber bin ich wieder fit und konnte mit der Vorbereitung beginnen. Entsprechend kommt Sölden für mich zwar einen Tick zu früh, aber das tut der Motivation keinen Abbruch. Im Gegenteil: Ich bin richtig glücklich, dass ich beim Auftakt dabei sein kann! Jetzt gilt es, jeden Tag zu nutzen, um möglichst schnell konkurrenzfähig zu werden."


TV-ÜBERTRAGUNGEN WELTCUP IN SÖLDEN (AUT)
Die Weltcup-Rennen in Sölden werden im Ersten und von EUROSPORT übertragen. Die Sendezeiten des Ersten finden Sie hier, die von EUROSPORT hier.
2019-10-23
Stand: 19.11.2019