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Informationen und Aufgebot zum Weltcup-Auftakt in Wisla (POL)

20.11.19
Skisprung
Am kommenden Wochenende starten die Skispringer beim Weltcup-Auftakt in Wisla in die Saison 2019/2020. In Polen stehen am Samstag ein Teamspringen sowie am Sonntag ein Einzelbewerb auf dem Programm. Für den Deutschen Skiverband gehen in Wisla sieben Athleten an den Start.
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Wisla (POL)
- Fr., 22.11.2019, 18:00 Uhr (MEZ): HS 134, Qualifikation
- Sa., 23.11.2019, 16:00 Uhr (MEZ): HS 134, Team
- So., 24.11.2019,
11:30 Uhr (MEZ): HS 134, Einzel


AUFGEBOT


- Moritz Baer (SF Gmund-Dürnbach)
- Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf)
- Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue)
- Karl Geiger (SC Oberstdorf)
- Stephan Leyhe (SC Willingen)
- Pius Paschke (WSV Kiefersfelden)
- Constantin Schmid (WSV Oberaudorf)


AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS

Stefan Horngacher, Bundestrainer Herren
"Nach einer langen und intensiven Vorbereitungsphase ist die Vorfreude auf das erste Weltcup-Wochenende und damit auch auf die ersten Schneesprünge sehr groß.

Neben den arrivierten Springern Markus Eisenbichler, Karl Geiger, Richard Freitag und Stephan Leyhe haben sich zusätzlich Moritz Baer, Constantin Schmid und Pius Paschke für den Auftakt und damit auch für die ersten drei Weltcup-Stationen qualifiziert.

Dass wir von Beginn an zwei Athleten aus unserer B-Mannschaft im Weltcup einsetzen können, spricht für die gute Nachwuchsarbeit und das offene System im Deutschen Skiverband. Alle drei Springer haben sich mit ihren guten Leistungen in den Sommer-Wettkampf-Serien, den Deutschen Meisterschaften und in den zentralen Lehrgängen für einen Einsatz empfohlen.

In der Sommervorbereitung beschäftigten wir uns schwerpunktmäßig mit den Themen Anfahrtsposition sowie nachfolgend dem Absprung und der Übergangsphase in den Flug. Darüber hinaus haben wir auch unser physiologisches Trainingskonzept nachgeschärft.

Unsere zentralen Lehrgänge fanden zuletzt auf den Schanzen in Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck statt. Hier konnten wir auf Eisspuren anfahren, uns also auf winterliche Verhältnisse einstellen.

Der Schlüssel zum Erfolg auf der Schanze in Wisla liegt sicherlich darin, pünktlich abzuspringen. Denn gerade der scharfe Radius in Kombination mit dem langen Weg zum Schanzentisch verleitet die Aktiven dazu, den Absprung zu versäumen. In Anbetracht der ersten Landungen vieler Athleten auf Schnee ist es eine weitere Herausforderung, die Schanze optimal zu präparieren.

Aktuell springen wir auf der Anlage in Zakopane. Wir sind am Sonntag nach Polen angereist und werden nach drei Trainingstagen am Donnerstag nach Wisla übersetzen."

Moritz Baer
"Mit guten Leistungen bei den letzten Eiskursen konnte ich das Ticket für den Weltcup lösen - worüber ich sehr froh bin, denn im Herbst hatte ich noch mit einem kleinen Formtief zu kämpfen. Jetzt möchte ich das Vertrauen der Trainer in mich bestätigen.

Ich bin sehr motiviert, mich bei meinem ersten Saisonstart auf Weltcup-Ebene positiv zu präsentieren. Ich bin diesen Sommer zum ersten Mal von der Schanze in Wisla gesprungen. Das war eine coole Erfahrung, denn im Continentalcup reichte es zu einem Podestplatz. Da hat es also ganz gut funktioniert. Und mit dieser Erfahrung freue ich mich jetzt auf die Wettkämpfe am nächsten Wochenende."

Markus Eisenbichler
"Vor allem im Frühjahr und im Sommer konnte ich mir eine gute Grundlage im Training schaffen. In den letzten Wochen musste ich aufgrund von Kniebeschwerden etwas kürzer treten. Auch im Rücken hat es gezwickt. Beides habe ich - dank der medizinischen Abteilung im DSV - mittlerweile in den Griff bekommen, und daher freue ich mich jetzt auf den Auftakt in Wisla.

Im Sommer habe ich speziell am Absprung gefeilt, um in der ersten Phase stabiler zu sein und dann meine Stärken im Flug ausspielen zu können. Mit den Ergebnissen bin ich ganz zufrieden. Beim Grand Prix im Sommer dieses Jahres gelang mir auf der Schanze in Wisla ein ganz guter Wettkampf. Dieses positive Gefühl möchte ich jetzt mitnehmen, um gut in die Saison und den Winter starten zu können."

Richard Freitag
"Die Saison steht vor der Tür - ich freue mich auf den Schnee und auf spannende Wettbewerbe. Der Start in Wisla wird mit dem sportbegeisterten Publikum sicher wieder eine gute Veranstaltung und für uns eine tolle Möglichkeit für das erste Kräftemessen des Winters. Ich fühle mich gut und bin gespannt auf die ersten richtigen Schneesprünge."

Karl Geiger
"Ich bin fit, mir geht es gut. Und weil ich jetzt den ganzen Sommer über trainiert habe, freue mich sehr auf den Weltcup-Auftakt. Ich hoffe, dass Wind und Wetter mitspielen, wir genug Schnee haben und es nun endlich losgehen kann.

Die Schanze in Wisla ist schon sehr eigen. Wenn man sich aber auf die Anlage einstellt, gut reinstartet, dann kann das Springen dort richtig Spaß machen. Mir sind schon sehr gute Wettkämpfe dort gelungen.

Ich selbst bin bereit für den Auftakt. Denn ich glaube, wir sind gut gerüstet. Auch wenn wir bisher im Training wenig internationale Vergleiche hatten - mit der Vorbereitung bin ich zufrieden. Es lief zwar nicht alles top, aber es waren einige wirklich gute Sprünge dabei. Auch materialtechnisch konnten wir die Feinheiten abstimmen. Es wird also in jedem Fall spannend zu sehen, wo wir stehen.

Mit den Lehrgängen auf den Schanzen in Garmisch und Innsbruck hatten wir kurze Wege und effektive Trainings. Zuletzt kam der Schnee ein bißchen zu früh, daher sind wir aktuell in Zakopane und setzen am Donnerstag nach Wisla über."

Stephan Leyhe
"Aktuell bereiten wir uns bis Donnerstag in Zakopane auf den Weltcup-Auftakt in Wisla vor. Ich bin mit meiner Performance soweit ganz zufrieden. Auch wie die Vorbereitung bisher gelaufen ist, war gut. Jetzt ist es wichtig, die Technik zu stabilisieren und in den Rhythmus zu finden, damit ich dann weiter in Ruhe arbeiten kann.

Natürlich bin ich gespannt, wie ich in die neue Saison starte. Dabei ist die Vorfreude auf Wisla riesig - nicht zuletzt aufgrund des letztjährigen Weltcups, wo ich mit dem zweiten Platz das erste Einzelpodest meiner Karriere holen konnte. Erinnerungen und Herangehensweise sind also positiv."

Pius Paschke
"Die letzten Wochen sind wir in Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Zakopane gesprungen. Mit meiner Vorbereitung bin ich zufrieden. Ich habe hauptsächlich an der Geschwindigkeit und am Absprung gearbeitet.
Auf den Auftakt in Wisla freue ich mich sehr. Mit Wisla verbinde ich mit Platz zwölf mein bisher bestes Einzelergebnis im Weltcup. Ich mag die Schanze, und entsprechend positiv sehe ich den ersten Wettkämpfen des Winters entgegen."
Constantin Schmid
"Mit meiner Form ging es in den letzten Wochen deutlich bergauf. Ab den Deutschen Meisterschaften gelangen mir bessere Sprünge, und daher bin ich mit der finalen Vorbereitung für die neue Saison zufrieden.

Mit der Schanze in Wisla verbinde ich einen meiner allerersten Continentalcup-Wettkämpfe. Ich war noch sehr jung und konnte mir viel von den erfahrenen Springern abschauen. Es war damals sehr spannend, und diese schönen Erinnerungen schwingen heute noch mit, wenn ich in Wisla springe.

Aktuell fühle ich mich absolut topfit, bin mega motiviert und freue mich wirklich sehr auf den Auftakt!"


TV-ÜBERTRAGUNGEN WELTCUP IN WISLA (POL)
Die Weltcup-Springen in Wisla werden im ZDF und von EUROSPORT übertragen. Die Sendezeiten des ZDF finden Sie hier, die Sendezeiten von EUROSPORT finden Sie hier.
2019-11-20
Stand: 14.12.2019