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Informationen und Aufgebote zu den FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2023 in Planica (SLO)

16.02.23
Langlauf
Von 22. Februar bis 5. März werden bei den FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Planica die Medaillen in den Disziplinen Langlauf, Skisprung und Nordische Kombination vergeben.
Newsletter II
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SKISPRUNG Frauen/Männer
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Planica (SLO)
- Mi., 22.02.2023, 16:30 Uhr (MEZ): HS 100, Qualifikation, Frauen
- Do., 23.02.2023, 17:00 Uhr (MEZ): HS 100, Einzel, Frauen
- Fr., 24.02.2023, 17:45 Uhr (MEZ): HS 100, Qualifikation, Männer
- Sa., 25.02.2023, 12:15 Uhr (MEZ): HS 100, Team, Frauen
- Sa., 25.02.2023, 17:00 Uhr (MEZ): HS 100, Einzel Männer
- So., 26.02.2023,17:00 Uhr (MEZ): HS 100, Mixed Team, Frauen/Männer

- Di., 28.02.2023,18:30 Uhr (MEZ): HS 138, Qualifikation, Frauen

- Mi., 01.03.2023, 17:30 Uhr (MEZ): HS 138, Einzel, Frauen

- Do., 02.03.2023, 17:30 Uhr (MEZ): HS 138, Qualifikation, Männer

- Fr., 03.03.2023, 17:30 Uhr (MEZ): HS 138, Einzel, Männer

- Sa., 04.03.2023,16:30 Uhr (MEZ): HS 138, Team, Männer



AUFGEBOT


Frauen

- Katharina Althaus (SC Oberstdorf)
- Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue)
- Luisa Görlich (WSV 08 Lauscha)
- Pauline Hessler (WSV 08 Lauscha)
- Anna Rupprecht (SC Degenfeld)

Männer

- Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf)
- Karl Geiger (SC Oberstdorf)
- Philipp Raimund (SC Oberstdorf)
- Andreas Wellinger (SC Ruhpolding)

Ein fünfter Athlet wird im Anschluss an den Weltcup in Rasnov nominiert.


AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS


Maximilian Mechler (Bundestrainer Skisprung Frauen)
"Wir sind als Team mit dem Saisonverlauf sehr zufrieden. Es ist uns gelungen, näher an die Weltspitze heranzurücken, auch in der Breite mit sechs Springerinnen in den Top-30 im Weltcup. Selina Freitag hat ihren ersten Podestplatz erreicht und Katharina Althaus schon fünf Siege. Im Moment sind alle im Soll, und wir freuen uns darauf, bei der WM um die Medaillen kämpfen zu können.

Katharina Althaus ist in einer sehr guten Verfassung. Wenn sie einen guten Tag hat, kann sie gewinnen. An manchen Schanzen läuft es nicht ganz so einfach. Das hat ein bisschen mit der Charakteristik der Schanzen zu tun und auch mit der Tagesform.

Selina Freitag hat eine sehr starke Saison. Sie hat sich schon im Sommer in allen Bereichen extrem verbessert. Sie war in fast jedem Wettkampf in den Top-Ten und zweimal sogar auf dem Podium. Sie ist mental auch sehr stabil.

Anna Rupprecht hat wieder einen großen Schritt gemacht. Im Herbst hat sie es geschafft, wieder in eine gute Form zu kommen. Sie springt eine sehr stabile Saison und kann jederzeit in die Top-15 oder auch Top-Ten springen.

Luisa Görlich hatte einen richtig starken Sommer. Im Herbst gab es eine Phase, wo es nicht ganz so gut lief. Sie ist aber wieder gut in Form gekommen und hat sich mit ihren besten Karriereresultaten belohnt.

Pauline Hessler hatte letztes Jahr mit ihrem Rücken zu kämpfen. Sie hat sich Anfang der Saison auch noch schwergetan. Aber sie hat sich hereingekämpft und ist immer besser in Schwung gekommen. Das System wird immer stabiler.

Die Schanzen sind charakteristisch und ein bisschen eigen. Es gibt eine relativ hohe Flugkurve. Wir freuen uns auf die Schanzen. Auf der kleinen haben wir im Dezember noch einmal einen Lehrgang gemacht, um uns daran zu gewöhnen."

Stefan Horngacher (Bundestrainer Skisprung Herren)
"Wir haben in Lake Placid sehr gut trainieren können auf der Schanze und auch im physiologischen Bereich. Wir haben vier Leute für die WM nominiert: Andreas Wellinger, Karl Geiger, Markus Eisenbichler und Philipp Raimund. Der fünfte Mann wird nach dem Einzelwettkampf am Samstag in Rasnov bekanntgegeben. Wir werden mit fünf Leuten nach Planica anreisen.

Das Ziel bei dieser Weltmeisterschaft ist es, Medaillen zu gewinnen. Wir sind diesmal nicht in der Favoritenrolle, aber wir haben eine deutliche Aufwärtstendenz und sind deutlich näher an die Weltspitze herangekommen."

Philipp Raimund
"Meine bisherige Saison ist sehr gut verlaufen. Ich habe meine ersten Siege im COC-Cup errungen und durfte das ganze Jahr mit der A-Mannschaft unterwegs sein, außer bei vereinzelten Wettkämpfen. Mit einer guten Tournee und meinem ersten Top-Ten-Ergebnis in Willingen habe ich meine Erwartungen übertroffen.

Dass ich mich für die WM qualifiziert habe, bedeutet mit sehr viel und gibt mir auch eine Bestätigung, dass es aktuell echt gut läuft. Die Schanzen in Planica kenne ich. Die kleine weniger als die große. Planica ist ähnlich wie die Schanze in China. Man muss Geschwindigkeit mitnehmen, das ist die Eigenheit auf der Großschanze. Auf der kleinen Schanze kommt man hoch raus, und große Weiten sind eher schwieriger zu landen. Aber ich freue mich.

Ich habe bisher dreimal an einer WM teilgenommen, das waren aber Junioren-WMs. Das wird also meine erste richtige WM. Ich bin im Einzel mal Siebter und Neunter geworden und habe mit dem Team zwei Medaillen bei den Junioren geholt.

Am wichtigsten ist es, das Sprungzeug mitzunehmen. Ich will in Planica ja auch springen. Ansonsten fällt mir nicht viel ein. Familie, Freunde und Bekannte drücken am meisten die Daumen. Die Familie wird auch vor Ort sein."

Andreas Wellinger
"Die Saison ist solide losgegangen und hat sich dann zu einer Saison mit einigen Spitzen- aber auch einigen schwierigen Wettkämpfen entwickelt - zu einem sehr starken Januar und noch besseren Februar. Ich bin sehr zufrieden mit der Richtung, in die es geht, und wie die letzten Wettkämpfe verlaufen sind.

Die Schanzen in Planica kenne ich aus dem Training. Sie sind beide vom Charakter her recht eigen in dem Sinne, dass man eine hohe Flugkurve hat, aber einiges an Geschwindigkeit mitnehmen muss, um weit fliegen zu können. Die Slowenen sind ein sehr skisprungbegeistertes Volk. Deshalb freue ich mich auf die WM. Das wird sicher eine coole Kulisse in dem Bergpanorama. Hoffen wir, dass wir noch die Sonne dazu haben.

Bei einer WM war ich 2013 das erste Mal. Ich habe seitdem nur Oberstdorf auslassen müssen. Ich freue mich, wieder dabei zu sein, und das in einer Form, die durchaus konkurrenzfähig ist, im Einzel wie im Team. Daheim drücken sicher alle die Daumen. Ob jemand vor Ort ist, weiß ich noch nicht.

Das beste Erlebnis war die WM in Lahti, wo ich mit drei Medaillen heimfahren durfte. Das kurioseste Erlebnis war ein Teamwettbewerb, wo nur Österreich am Podest stand, weil über Platz zwei und vier nach Protesten noch entschieden wurde."


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NORDISCHE KOMBINATION Frauen/Männer

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Planica (SLO)

- Fr., 24.02.2023, 11:15/14:30 Uhr (MEZ): HS 100, Gundersen 5 km, Frauen

- Sa., 25.02.2023, 10:00/15:30 Uhr (MEZ): HS 100, Gundersen 10 km, Männer

- So., 26.02.2023, 10:30/15:00 Uhr (MEZ): HS 100, Mixed Team 4 x 5 km, Frauen/Männer

- Mi., 01.03.2023, 11:00/15:10 Uhr (MEZ): HS 138 Team 4 x 5 km, Männer

- Sa., 04.03.2023, 10:30/ 15:00Uhr (MEZ): HS 138, Gundersen 10 km, Männer



AUFGEBOT

Frauen
- Nathalie Armbruster (SZ Kniebis)
- Maria Gerboth (WSV Schmiedefeld)
- Cindy Haasch (WSV 07 Ruhla)
- Jenny Nowak (SC Sohland)
- Svenja Würth (SV Baiersbronn)

Männer
- Manuel Faißt (SV Baiersbronn)
- Eric Frenzel (SSV Geyer)
- Vinzenz Geiger (SC Oberstdorf)
- Jakob Lange (WSV Kiefersfelden) (als Ersatzmann auf Abruf)
- Johannes Rydzek (SC Oberstdorf)
- Julian Schmid (SC Oberstdorf)


AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS

Svenja Würth
"Mit meiner bisherigen Saison bin ich sehr zufrieden. Ich bin erst kurz vor knapp auf den Weltcup-Zug aufgesprungen und habe mir den letzten Startplatz erkämpft. Ich habe es vom ersten bis zum letzten Wettkampf geschafft, mein bestes Weltcup-Ergebnis immer zu steigern. Ich habe mit Platz 15 angefangen und bin jetzt in den Top-Ten gewesen. Damit bin ich sehr zufrieden. Die Tendenz geht in die richtige Richtung.

Die Schanze und Strecke in Planica kenne ich ziemlich gut. Wir waren da schon öfters zum Training und haben im Winter Testwettkämpfe auf der Strecke gemacht. Es kommt nichts Unerwartetes auf uns zu.

Gute Erinnerungen an die WM habe ich auch. Ich war sehr stolz darauf, dass ich bei der allerersten WM in der Nordischen Kombination der Damen dabei sein durfte - und das in Oberstdorf bei der Heim-WM. Damals leider noch ohne Zuschauer, aber ich hoffe, dass sich das in Planica ändert und wir da eine coole Atmosphäre haben. Und 2017 habe ich mit dem Mixed-Team der Skispringer Gold geholt. Da habe ich schon ein paar coole Erinnerungen.

Ich freue mich, dass ich bei der WM dabei sein darf. Das Tal der Schanzen in Planica ist eine extrem schöne Anlage. Es gibt keinen anderen Ort, wo so viele Schanzen stehen. Ich hoffe, dass das Wetter passt. Sonst gibt es kaum bessere Orte für den nordischen Skisport. Die Slowenen sind sehr wintersportbegeistert, vor allem skisprungverrückt, aber ich glaube, dass auch in der Nordischen Kombination und im Langlauf viel los sein wird.

Mein Freund Jonathan ist mit vor Ort. Er wird Donnerstag, Freitag und Samstag mit dabei sein. Mein Heimtrainer Nico Reichenberger kommt. Die anderen werden zuhause zuschauen. Meine Mama, mein Bruder, meine Schwester und die Familie meines Freundes werden vor dem Fernseher die Daumen drücken, und wahrscheinlich auch der ganze Skiverein Baiersbronn, nachdem wir mit drei Startern mit dabei sind."

Eric Frenzel
"Die bisherige Saison ist etwas durchwachsen. Ich hätte mir schon gewünscht, weiter zu sein oder bessere Ergebnisse einfahren zu können. Das habe ich nicht ganz geschafft. Im Endeffekt war die Qualifikation für die WM nicht ganz einfach. Ich konnte mich aber darauf verlassen, dass die Ergebnisse recht konstant sind. Im Laufen bin ich zufrieden, wie es sich entwickelt hat. Beim Springen habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass der Knoten noch platzt.

Die Schanzen kenne ich von unseren Trainingslehrgängen sehr gut. Ich komme dort auch gut zurecht. Gerade die kleinere Schanze gefällt mir sehr gut. Was die Strecke angeht: Wir sind noch nie genau die Strecke gelaufen, die wir jetzt bei der WM laufen, weil wir auch noch keinen offiziellen Wettkampf dort hatten. Aber man kennt das Gelände, und ich weiß, worauf es dort grundsätzlich ankommt und worauf wir und einstellen müssen.

Ich nehme jetzt an meiner neunten WM teil. Oslo war ein besonderes Highlight für mich, als ich zum ersten Mal Weltmeister wurde. Aber auch meine erste WM in Sapporo, Japan, hat sich mit wunderschönen Erinnerungen eingebrannt. Das besondere Highlight mit einem kleinen i-Tüpfelchen war Seefeld mit den ganzen Emotionen drumherum. Mit dem Drumherum, dass es vorher nicht besonders lief und es mir gelungen ist, so eine Leistung abzurufen, mit dem besonderen Highlight, dass es in Seefeld war, wo alle vor Ort mit dabei sein konnten.

Es muss nichts Konkretes unbedingt mit zur WM. Ein gutes Kopfkissen habe ich immer dabei.

Wer drückt zuhause die Daumen? So viele bleiben gar nicht zuhause, ein paar Verwandte, die Großeltern, die nicht mehr so gut reisen können. Aber meine Frau, Kinder und Eltern sind vor Ort mit dabei."

Vinzenz Geiger
"Ich bin fast wieder bei einhundert Prozent Gesundheit. Ich kann schon wieder gut trainieren und bin zuversichtlich, dass ich bei der WM bei einhundert Prozent bin. Wenn ich fit bin, kann ich in Planica um die Medaillen kämpfen. Deswegen ist mein erstes Ziel, dass ich in Topform am Start bin.

Wir haben im Weltcup sehr wenige Teamwettbewerbe, deshalb ist das bei einerWM etwas ganz Besonderes. Ich freue mich darauf und glaube, dass wir wieder gut aufgestellt sind.

Ich war zum ersten Mal bei einer WM in Lahti dabei, aber nur als Ersatzmann. Es sind also die vierten Weltmeisterschaften, aber die dritten als Starter. Richtig aufgeregt war ich nie. Es ist eher Vorfreude. Ich hatte mich auf die ersten schon sehr gefreut, und jetzt auch, wenn man weiß, was das für eine Kulisse ist. Speziell mit der Heim-WM, die nicht so war, wie ich es mir vorgestellt habe, freut es mich umso mehr.

Meine Familie ist die ganzen zwei Wochen da und einige Kumpels von mir auch. Der Skiclub organisiert auch einen Bus. Da wird einiges los sein mit Unterstützung aus Oberstdorf.

Ich habe einen kleinen Glücksbringer, der immer dabei ist, auch im Weltcup. Den hat mir meine Freundin geschenkt."

Johannes Rydzek
"Die Saison verlief durchwachsen. Es waren einige schöne Ergebnisse dabei. Aber auch hier und da Wettkämpfe, in denen ich vor allem im Springen nicht zeigen konnte, was ich drauf habe. Ich bin froh, dass sich mein Körper nach der Krankheit wieder erholt hat, und ich um die Topzeiten mitlaufen kann. Und ich weiß auch, dass ich im Springen recht weit vorne landen kann, wenn alles zusammenpasst.

Wir hatten noch einmal die Möglichkeit zu trainieren, und es waren einige gute Sprünge dabei. Planica ist aber eine andere Schanze. Man muss mit voller Überzeugung daran gehen.

Ich habe einiges Skurriles bei Weltmeisterschaften erlebt, zum Beispiel eine Heim-WM ohne Zuschauer. Ein ganz besonderer Moment war natürlich mein erster Weltmeistertitel, als ich zum ersten Mal als Erster über die Ziellinie ging in Falun, und Alessandro Pittin in einem packenden Finish schlagen konnte, als ich auf der Zielgeraden fast falsch abgebogen wäre. Das war der emotionalste Moment. Aber auch die anderen Titel, auch die mit dem Team, bringen schöne Erinnerungen. 2009 war ich schon dabei, habe als Ersatzmann aber keinen Einsatz gekriegt.

Abergläubisch bin ich nicht. Ich packe meine schönen Erinnerungen in den Koffer, lasse aber auch Platz für neue Erinnerungen.

Meine Frau und meine Eltern sind vor Ort. Und natürlich meine Schwester, die ich bei ihrem Wettkampf auch kräftig unterstütze, und ganz viele Leute vom Skiclub. Das ist cool. Ich weiß nicht mehr, wie viele 2009 und 2011 vom SC Oberstdorf dabei waren. Aber ganz sicher nicht so viele, wie jetzt."


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LANGLAUF Frauen/Männer

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Planica (SLO)

- Mi., 22.02.2023, 12:00 Uhr (MEZ): Langlauf Frauen, 5 km F

- Mi., 22.02.2023, 13:30 Uhr (MEZ): Langlauf Männer, 10 km F

- Do., 23.02.2023, 12:00 Uhr (MEZ): Langlauf Frauen/Männer, Sprint C, Qualifikation

- Do., 23.02.2023, 14:30 Uhr (MEZ): Langlauf Frauen/Männer, Sprint C, Finals

- Fr., 24.02.2023, 15:30 Uhr (MEZ): Langlauf Herren, Skiathlon 30 km

- Sa., 25.02.2023, 14:00 Uhr (MEZ): Langlauf Frauen, Skiathlon 15 km

- So., 26.02.2023, 11:30 Uhr (MEZ): Langlauf Frauen/Männer, Team Sprint F, Qualifikation

- So., 26.02.2023, 13:30 Uhr (MEZ): Langlauf Frauen/Männer, Team Sprint F, Finals

- Di., 28.02.2023, 12:30 Uhr (MEZ): Langlauf Frauen, 10 km F

- Mi., 01.03.2023, 12:30 Uhr (MEZ): Langlauf Männer, 15 km F

- Do., 02.03.2023, 12:30 Uhr (MEZ): Langlauf Frauen, Staffel 4 x 5 km C/F

- Fr., 03.03.2023, 12:30 Uhr (MEZ): Langlauf Männer, Staffel 4 x 10 km C/F

- Sa., 04.03.2023, 12:00 Uhr (MEZ): Langlauf Frauen, Massenstart 30km C

- So., 05.03.2023, 12:00 Uhr (MEZ): Langlauf Männer, Massenstart 50km C


AUFGEBOT

Frauen
- Victoria Carl (SC Motor Zella-Mehlis)
- Pia Fink (SV Bremelau)
- Laura Gimmler (SC Oberstdorf)
- Katharina Hennig (WSV Erzgebirge Oberwiesenthal)
- Helen Hoffmann (WSV Oberhof)
- Sofie Krehl (SC Oberstdorf)
- Lisa Lohmann (WSV Oberhof)
- Coletta Rydzek (SC Oberstdorf)
- Katherine Sauerbrey (SC Steinbach-Hallenberg)

Männer

- Lucas Bögl (SC Gaißach)
- Janosch Brugger (WSG Schluchsee)
- Jonas Dobler (SC Traunstein)
- Albert Kuchler (SpVgg Lam)
- Friedrich Moch (WSV Isny)

AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS

Andreas Schlütter (Sportdirektor Langlauf)
"Mit dem bisherigen Saisonverlauf können wir im Großen und Ganzen zufrieden sein. Wir haben gezeigt, dass wir speziell im Damenbereich einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht haben: Es ist uns gelungen, Podiumsplatzierungen zu erlaufen. Auch bei den Herren haben wir vereinzelt sehr starke Leistungen gesehen. Vor allem Friedrich Moch hat sich konstant gut im vorderen Weltcup-Feld präsentiert.

Die guten Leistungen der Damen spiegeln sich im Aufgebot für die Weltmeisterschaften in Planica wider. Sechs Damen - Katharina Hennig, Victoria Carl, Laura Gimmler, Pia Fink, Sofie Krehl, Coletta Rydzek - haben die volle WM-Norm und Katherine Sauerbrey hat eine Teilnorm erfüllt. Wir werden versuchen, den Medaillengewinnerinnen der U-23, Helen Hoffmann und Lisa Lohmann, die Chance zu geben, ein Rennen bei der WM laufen zu können.

Bei den Herren haben mit Friedrich Moch, Lucas Bögl und Janosch Brugger drei Athleten die volle Norm erfüllt. Jonas Dobler hat die halbe Norm erreicht und konnte speziell in den letzten Weltcup-Rennen mit guten Resultaten überzeugen. Albert Kuchler ist nach Trainerentscheid und aufsteigender Formkurve in den letzten Rennen mit im Aufgebot. Albert ist besonders im klassischen Part der Teamevents eine Verstärkung.

Das Ziel für die Weltmeisterschaften ist klar: Wir wollen wieder einen Schritt nach vorne machen und die Leistungen bestätigen, die wir in den Weltcup-Rennen gezeigt haben. Wir wünschen uns, dass jeder Athlet sein Leistungsoptimum bei der WM zeigen kann. Speziell bei den Damen haben wir in der Vergangenheit gezeigt, dass wir in den Teamevents in der Lage sind, ums Podium mitzukämpfen.

Bei den bisherigen Weltcuprennen in Planica konnten wir noch nicht alle WM-Strecken testen. Wir wissen aber, dass sehr abwechslungsreiche Strecken, mit vielen Kurven und schnellen Abfahrten sind, die ein gutes skiläuferisches Vermögen verlangen."

Peter Schlickenrieder (Teamchef Langlauf)
"Der bisherige Saisonverlauf war wirklich sehr gut. Gleich am ersten Weltcup-Wochenende konnten wir einige direkte WM-Qualifikationen verbuchen. Von daher waren wir mit dem Trainingsaufbau sehr zufrieden. Gerade die Trainingsumstellung am Stützpunkt Allgäu hat sich bezahlt gemacht. Das Team hat sich insgesamt einen deutlichen Schritt weiterentwickelt. Bei der Tour de Ski konnte Katharina Hennig dann ihren ersten Weltcup-Sieg in ihrer Paradedisziplin, der klassischen Technik, feiern. Das war natürlich herausragend. Am Ende wurde es dann der fünfte Platz in der Gesamtwertung und damit der beste Platz, den wir bei den Damen bis dato bei der Tour de Ski erreichen konnten.

Natürlich mussten wir über die Wochen auch immer wieder Krankheitsausfälle kompensieren. Aber insgesamt ist es uns gut gelungen, die Athletinnen und Athleten dann wieder mit der notwendigen Geduld ins Team zu integrieren. Oberste Maxime war: Wirklich erst dann wieder ins Training einzusteigen, wenn man einhundert Prozent gesund ist und sich dann auch die notwendige Zeit bis zum ersten Wettkampf lassen. Mit dieser Strategie konnte sich dann letztendlich auch Katherine Sauerbrey noch last minute das WM-Ticket lösen.

Sehr erfreulich ist, dass wir mit Helen Hoffmann und Lisa Lohmann zwei Athletinnen bei der WM dabei haben, die sich zusätzlich über ihre Medaillenerfolge bei der U23-WM für Planica qualifizieren konnten.

Mit insgesamt neun Damen, den sieben qualifizierten Athletinnen aus dem Weltcup und den beiden U-23-Läuferinnen, haben wir ein richtig großes und starkes Damen-Team am Start. Das ist die beste Ausgangskonstellation, die man haben kann. Wir sind froh, dass Katharina jetzt wieder gesund ist. Aber nach ihren krankheitsbedingten Ausfällen sollen wir jetzt auch keine Wunderdinge von ihr erwarten.

Bei den Herren liefen die vergangenen Wochen seit der Tour de Ski nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt hätten.

Bis auf Friedrich Moch, der eigentlich den ganzen Winter über konstant seine Leistungen gebracht hat, taten wir uns insgesamt etwas schwerer, die erhofften Ergebnisse zu erzielen. Gerade im Sprintbereich sind wir leider nach wie vor dünn aufgestellt. Der Umbruch im Herrenbereich braucht einfach noch eine gewisse Zeit, bis wir dann hoffentlich in einiger Zeit in ähnlichen Bereichen sind wie bei den Damen.

Die Strecken in Planica sind schwer, keine Frage. Entscheidend wird sein, wie dann am Wettkampftag die Bedingungen sein werden. Aber grundsätzlich ist das alles im Normbereich.

Ansonsten ist soweit alles vorbereitet, beziehungsweise auch schon in Planica angeliefert. Von der Armzugmaschine, den Ergometern zum Ausradeln bis zur Dartscheibe, falls mal zwischen den Wettkämpfen Zeit bleibt.

Mir ist wichtig, dass das Team insgesamt weiter zusammenwächst und sich bei der WM bestmöglich präsentiert. Ziel ist es, dass jeder Einzelne für sich persönlich seine besten Rennen zeigt. Das kann auch mal ein achter Platz sein, über den wir uns dann gemeinsam freuen. Dass es schwer sein wird, auf das Podest zu kommen, wissen wir. Aber es ist auch nicht unmöglich. Von daher werden wir gemeinsam alles versuchen."

Victoria Carl
"Ich bin stolz auf meine bisherige Saison, meine Leistungen waren sehr konstant.

Ich mache nach wie vor spezielle Übungen für mein Knie, aber die Verletzung beeinträchtigt mich aktuell gar nicht mehr in der Loipe.

Es gibt schöne lange Gleitpassagen in Planica, wo ein starker 1-1er im Skating gefordert ist. Das beherrsche ich gut. Die Distanzstrecken kenne ich noch nicht, aber ich freue mich sehr drauf!

Es ist meine fünfte WM. Ganz besonders in Erinnerung ist mir die WM in Falun geblieben. Ich war so aufgeregt, weil es meine erste WM war und ich dann auch noch die Staffel anlaufen durfte, was ich damals - auf gut deutsch gesagt - verkackt habe.

Ich habe schon lange einen Anhänger an meinem Rucksack, den ich mal von meinem Vater bekommen habe - eine Schneeeule. Der Anhänger war schon in Südkorea und China mit dabei und hat schon ein paar Reisekilometer auf dem Buckel. Jetzt kommt er auch wieder mit zur WM.

Meine Familie und Freunde kommen nach Planica, darauf freue ich mich sehr. Das motiviert mich sehr!"

Pia Fink
"Ich habe in dieser Saison einen Schritt nach vorne gemacht. Aber leider wurde ich schon ein paar Mal während der Saison und auch unmittelbar davor von Erkältungen ausgebremst. Dazu kam die Fußverletzung im Dezember. Aber mit dem Wiedereinstieg und der Tour de Ski bin ich sehr zufrieden. Vor fünf Jahren war ich zuletzt in Planica, das war einer meiner ersten Weltcups. Ich habe die Strecken positiv in Erinnerung.

Ich bin jetzt zum dritten Mal bei einer WM dabei. Nach Slowenien nehme ich auf jeden Fall einen kleinen Glücksbringer, ein spannendes Buch und mein Strickzeug mit, um gut abschalten zu können. Meine Eltern und meine beste Freundin kommen nach Planica, das freut mich wirklich sehr!"

Katharina Hennig
"Im Rahmen der Tour de Ski und mit der anschließenden Erkältung habe ich meinem Körper ganz schön was zugemutet. Er hat auch eine Weile gebraucht, bis er mir verziehen hat. Entsprechend schwierig war der Weg zurück in den Weltcup. Mit dem Staffelrennen in Toblach kam dann aber langsam wieder die Leistung, die ich mir wünsche.

Die aktuelle Saison ist definitiv meine bisher beste Saison - aber auch die verrückteste. Trotz Corona bin ich so gut in den Winter gestartet wie noch nie. Mit bisher drei Einzel-Podestplätzen bin ich superglücklich. Dieses positive Gefühl möchte ich als Motivation mit zur WM nehmen und sie genießen.

Ich bin schon lange keine Distanzrennen mehr in Planica gelaufen. Das letzte Mal war im Rahmen des Continentalcups. Die Ruhpoldinger Jungs waren aber zum Lehrgang in Planica und haben einiges berichtet. Die Anstiege sollen nicht zu steil sein, sodass man einen schönen Klassikschritt laufen kann. Das mag ich sehr gerne, das kommt mir entgegen.

Die WM in Planica ist schon meine vierte. Hätte mir das jemand mit 18 gesagt, hätte ich es nicht für möglich gehalten. Darauf bin ich sehr stolz. Ich freue mich, wieder dabei sein zu können, und dass es diesmal so heimatnah ist. Mein bisher schönstes WM-Erlebnis war, als ich bei meiner allerersten WM in Lahti im Skiathlon überraschend Elfte geworden bin. Meine ganze Familie war dort, ich war noch sehr jung, konnte als Youngster ohne Rucksack an den Start gehen, die Stimmung in Finnland war gigantisch - das war ein ganz besonderes Erlebnis und hat richtig Spaß gemacht.

Ich hab's immer gerne gemütlich. Deswegen nehme ich Kerzen mit nach Slowenien, sodass ich die Tage abends schön gemütlich auf dem Zimmer ausklingen lassen kann.

Meine Familie und Freunde sind in Planica mit dabei. Wir haben für die WM ein Ferienhaus gemietet, und dort wird immer ein reges Kommen und Gehen sein. Darauf freue ich mich sehr. Egal, wie es am Ende läuft - es ist immer schön, seine Liebsten dabei zu haben."

Helen Hoffmann
"Ich freue mich sehr, dass ich nach meiner Goldmedaille bei der U23-WM zum WM-Aufgebot für Planica gehöre. Das ist jetzt eine schöne Zugabe zu meinem eigentlichen Saison-Höhepunkt, der U23-WM in Whistler. Dort ganz oben auf dem Podest zu stehen war ein besonderer Moment. Solche Erfolge zeigen, dass sich das jahrelange Training lohnt.

Ich bin etwas erkältet nach Deutschland zurückgekommen. Nach einigen Tagen konnte ich zuhause in Oberhof aber wieder ins Training einsteigen. Nun gilt es in Form zu bleiben, um bestmöglich auf einen möglichen WM-Einsatz vorbereitet zu sein.

Ich trage schon seit ein paar Jahren in jedem Wettkampf die gleiche Brille. Das ist mein Ritual und mein Glücksbringer. Die Brille kommt natürlich auch mit nach Planica.

Die Strecken in Planica kennen ich schon. Es geht viel rauf und runter. Da ich am Berg recht stark bin, sollten mir die Strecken eigentlich ganz gut liegen. Ich hoffe auf einen Einsatz beim Skating-Einzel über 10 Kilometer."

Sofie Krehl

"Ich war mit meinem Saisoneinstieg sehr zufrieden. Leider hat mich ein Magen-Darm-Infekt während der Tour de Ski schon ziemlich zurückgeworfen. Nach Livigno war ich auch nochmal krank, sodass ich mich schwergetan habe, richtig in Schwung zu kommen. Aber mit vielen schnellen Trainingseinheiten konnte ich Wettkämpfe nachsimulieren, und ich hoffe, dass die Form für die WM stimmt. Ich fühle mich gut!

Ich war 2019 das letzte Mal in Planica. Ich bin dort zum ersten Mal in ein Halbfinale in einem Sprint-Weltcup gekommen und habe also sehr schöne Erfahrungen dort gesammelt. Ich bin dort gern gelaufen, und die Strecken liegen mir. Die Atmosphäre ist auch sehr schön. Ich bin sehr optimistisch, dass es ziemlich cool wird in Planica.

Es wird meine vierte WM. Am besten in Erinnerung ist mir mein allererster WM-Start geblieben, weil es für mich einfach das Allergrößte war dabei zu sein. Ein anderes Highlight war die WM daheim in Oberstdorf - auf der Loipe, auf der man aufgewachsen ist.

Ich nehme mein eigenes Kopfkissen mit nach Slowenien, damit ich tief, fest und gut schlafen kann und erholt bin für die Wettkämpfe. Ein gutes Buch und ein Spiel sind auch mit dabei. Meine Familie und einige Freunde kommen mit nach Planica zum Anfeuern. Vom Skiclub wurde auch ein Fanbus organisiert. Die Unterstützung wird sicherlich groß sein. Wir freuen uns drauf!"


TV-ÜBERTRAGUNGEN FIS NORDISCHE SKI-WELTMEISTERSCHAFTEN IN PLANICA (SLO)
Die WM-Bewerbe in Planica werden im ERSTEN, im Sportschau-Livestream, im ZDF, im ZDF-Livestream sowie von EUROSPORT und EUROSPORT 2 übertragen. Die Sendezeiten des ERSTEN finden Sie hier, die Sendezeiten des ZDF hier, die Sendezeiten von EUROSPORT und EUROSPORT 2 hier.

2023-02-16
Stand: 26.03.2023