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Informationen und Aufgebote zur FIS Freestyle-Weltmeisterschaft 2013 in Voss (NOR)

04.03.13
Freestyle
Informationen zur FIS Freestyle-Weltmeisterschaft 2013 in Voss/Norwegen, das WM-Aufgebot des Deutschen Skiverbandes, das Wettkampfprogramm und aktuelle Statements der DSV-Aktiven und -Trainer.
Ski Cross: DSV-Teams 2012/2013
FIS Freestyle-Weltmeisterschaft 2013 in Voss (NOR) 04. bis 10. März 2013

DAS DSV-AUFGEBOT
Für die Weltmeisterschaften in Voss wurden vom Deutschen Skiverband insgesamt 13 Athletinnen und Athleten nominiert.

SKI CROSS

DAMEN

- Christina Manhard (SC Pfronten)
- Sabrina Weilharter (SC Traunstein)
- Anna Wörner (SC Partenkirchen)
- Heidi Zacher (SC Lenggries)

HERREN
- Daniel Bohnacker (SC Gerhausen)
- Thomas Fischer (SC Ruhpolding)
- Andreas Schauer (SC Lenggries)
- Simon Stickl (SC Bad Wiessee)


FREESKI

DAMEN

- Sarah Pöppel (SC Oberstdorf)
- Lisa Zimmermann (WSV Oberaudorf)

HERREN
- Sebastian Geiger (SC Oberstdorf)
- Florian Geyer (SC Pfronten)
- Benedikt Mayr (TSV Unterhaching)


Saisonaus für Lena Stoffel
Freeskierin Lena Stoffel (SLZ Leutkirch) hat sich vor einigen Tagen bei einem Sturz im Abschlusstraining in Kaltenbach einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen und muss auf einen Start bei den Weltmeisterschaften verzichten.

Prof. Dr. Hermann Mayr diagnostizierte in der Orthopädischen Chirurgie München (OCM) einen isolierten Riss des vorderen Kreuzbandes. Die 28-jährige Hoffnungsträgerin soll in wenigen Tagen operiert werden. "Ich bin sehr enttäuscht, dass ich nicht zur WM fahren kann und der Rest der Saison für mich jetzt gelaufen ist. Aber trotzdem weiß ich, dass ich eigentlich Glück im Unglück gehabt habe", erklärte Lena Stoffel im Vorfeld der WM. "Ich werde mich jetzt intensiv auf die Olympiasaison konzentrieren und dann wieder voll angreifen!"


SKI CROSS

Heli Herdt, Sportlicher Leiter
"Mit vier Podestplätzen in dieser Saison, sind wir konkurrenzfähig und können sowohl bei den Damen als auch bei den Herren um Medaillen mitfahren. Alle Athleten sind gut in Form und reisen hoch motiviert nach Norwegen.

Nachdem der letzte Weltcup in Harrachov ausgefallen ist, steht bei Andy Schauer sein dritter Platz von Sochi als letztes Weltcup-Resultat in den Ergebnislisten. Er sollte den Schwung der zuletzt sehr guten Platzierungen mitnehmen. Alle vier Jungs wissen, dass sie vorne mit dabei sein können, wenn es ihnen gelingt, ihre Leistungen abzurufen.

Anna Wörner und Heidi Zacher sind nach ihren Verletzungspausen wieder sehr gut in den Weltcup eingestiegen und auch Sabrina Weilharter ist nach ihrer leichten Gehirnerschütterung, die sie sich bei ihrem Sturz im Zielhang beim Weltcup in Sochi zugezogen hatte, wieder voll im Einsatz.

Christina konnte vor allem beim Heim-Weltcup in Grasgehren unter Beweis stellen, dass sie ganz nach vorne fahren kann.

Bis auf Christina Manhard und Andy Schauer haben sich die WM-Teilnehmer in Mittenwald auf die Titelkämpfe vorbereitet. Sie haben die sehr guten Trainingsmöglichkeiten genutzt und am Ende des Lehrgangs ein FIS-Rennen bestritten, bei dem Anna auf Rang drei und Heidi auf Platz fünf fahren konnten. Auch viele andere Top-Athleten aus dem Weltcup hatten sich für diesen Wettkampf angemeldet, was einen letzten Vergleich vor der WM ermöglichte. Und schließlich ist ein Rennen einfach das beste Training vor so einem wichtigen Wettkampf."


Christina Manhard
"Das Rennen in Grasgehren war für mich bisher sicherlich der Höhepunkt in dieser Saison - mein erster Podestplatz und das auch noch beim Heimweltcup vor den Augen meiner Familie.
Zuletzt hat mich leider mein Knie etwas gezwickt. Anstatt mit dem Rest der Mannschaft nach Mittenwald zu fahren, habe ich mich lieber daheim geschont. Der Schwerpunkt lag dementsprechend auf dem Konditionstraining und dabei vor allem auf der Schnellkraft.
Obwohl ich schon einige Jahre beim Ski Cross an den Start gehe, hat es bisher noch nicht für eine WM-Teilnahme gereicht - sei es verletzungsbedingt oder aufgrund einer fehlenden Qualifikation. Ich freue mich sehr, dass ich jetzt zu meinen ersten Weltmeisterschaften fahren kann.
Obwohl mir Grasgehren gezeigt hat, dass ich aufs Podium fahren kann, sehe ich mich sicher nicht als Medaillenfavoritin. Dadurch gehe ich eigentlich ohne Druck in den Wettkampf. Ein Top-5-Ergebnis wäre aber natürlich super und ist das große Ziel."


Sabrina Weilharter
"Ich war in diesem Winter eigentlich für die Europacup-Rennen eingeplant. Durch meine vielen Starts im Weltcup bin ich schon jetzt mehr als zufrieden mit meiner Saison. Mit meinem fünften Platz in Les Contamines hatte ich dann sogar relativ schnell die Qualifikationsnorm für die WM erfüllt. Ich glaube, meine mentale Stärke hat mir da sehr
weitergeholfen. Ich mache mir jetzt weniger Druck als noch im letzten Winter und gehe befreiter an die Wettkämpfe heran - man darf die Erwartungen an sich selbst nicht so hoch schrauben, dann kommen die guten Ergebnisse fast von selbst.
Letzte Woche bin ich mit der Mannschaft nach Mittenwald gefahren, obwohl ich nicht beim FIS-Rennen an den Start gegangen bin, um mich nach meiner leichten Gehirnerschütterung noch etwas zu schonen. Der Schwerpunkt im Training lag auf den Starts, die ich auf der Rennstrecke optimal trainieren konnte. Zu Beginn der Saison hätte ich noch nicht gedacht, dass ich bei der WM in Norwegen dabei sein werde, umso schöner ist es jetzt, mitfahren zu dürfen. Wenn ich träumen darf, wäre ein Top-Ten-Platz natürlich super, aber ich weiß, dass bei einem WM-Rennen viel passieren kann."


Anna Wörner
"Es war bitter, dass ich die ersten fünf Rennen dieser Saison auslassen musste. Umso schöner war mein Traum-Comeback mit meinem Sieg in Megève. Aber auch die darauffolgenden Rennen mit einem achten Platz in Grasgehren und einem zehnten in Sochi liefen gut. Drei Top-Ten-Ergebnisse in drei Rennen - ich kann sehr zufrieden sein.
Ich fühle mich fit für die WM, aber das Rennen in Voss wird erst mein Viertes nach der Verletzungspause sein. Es ist super, dass ich die WM-Qualifikation in so kurzer Zeit geschafft habe und ich werde alles geben. Dann ist alles drin, das weiß ich. Aber es wollen natürlich noch genügend andere Mädels um die Medaillen mitfahren. Ich hoffe, einen perfekten Tag zu erwischen und dann das Bestmögliche daraus zu machen.
Ich bin froh, dass wir so gute Leute im Team haben, mit denen man sich im Training messen kann - das ist für jeden von uns von Vorteil. Vor der WM war es super, dass wir in Mittenwald die Möglichkeit hatten, nochmal ein Rennen mit einem Top-Starterfeld zu bestreiten. Es gibt keine bessere Vorbereitung."


Heidi Zacher
"Ich kann eigentlich ganz locker zur WM fahren - ich bin ja erst wieder zwei Weltcup-Rennen gefahren und die liefen ganz gut. Der fünfte Platz in Grasgehren war ein super Einstieg und Rang 12 in Sochi war auch nicht schlecht. Immerhin war ich augrund meiner Verletzung ja sozusagen ein ganzes Jahr weg.
Ohne Druck werde ich mein Bestes geben und dann ist im Ski Cross viel möglich. Für mich persönlich kann ich nur gewinnen. Bei einem solchen Saison-Highlight, wie es eine WM ist, spielen viele Faktoren mit rein. Wir werden sehen, wer dann am WM-Tag am fittesten ist.
Meine Verletzung macht mir zum Glück keine Probleme mehr - ich fühle mich fit für die WM und freue mich auf das, was kommt. Umso mehr, weil ich endlich wieder fahren darf. Nach dem Abschlusstraining in Mittenwald bin ich noch ein paar Tage nach Hause gefahren, einfach ein bisschen ausspannen, zur Physiotherapie gehen, ein paar Konditionseinheten einlegen und locker werden, um befreit zur WM reisen zu können."


Daniel Bohnacker
"Ich fühle mich fit für die Weltmeisterschaft - auch wenn es in dieser Saison eher nicht so gut lief. Ich weiß, woran es lag, und konnte daran gut arbeiten. Viele bessere Platzierungen habe ich durch taktische Fehler auf der Strecke vergeben, wie zum Beispiel in Grasgehren. Daran konnte ich vergangene Woche in Mittenwald arbeiten.
Ich bin vor zwei Jahren schon einmal beim Weltcup-Finale in Voss an den Start gegangen. Bei der WM werden wir aber nicht den gleichen Kurs fahren, wohl aber am selben Hang. Da wir am Mittwoch schon hochfliegen, bleiben uns dort noch zwei Tage zum Trainieren. Dann wird es in erster Linie darum gehen, die Strecke kennenzulernen und sich eine möglichst gute Taktik und Linie für den Wettkampf auszugucken."


Thomas Fischer
"Meine bisherige Saison ist leider eher durchwachsen. Das Ziel ist es immer, eine Runde weiterzukommen, das hat bei mir nicht immer geklappt. Beim Start konnte ich mich aber im Vergleich zum letzten Jahr um einiges verbessern.
Plätze habe ich heuer eher auf der Strecke verloren. Da gilt es, mich bei der Fahrt besser gegen die anderen Mitstreiter durchzusetzen. Das konnten wir zuletzt in Mittenwald noch einmal gut trainieren - etwa mit leicht zeitversetzten Fahrten, bei denen es dann auf die richtige Taktik auf der Strecke ankam, oder in kompletten Start-Ziel-Läufen. Das FIS-Rennen habe ich eher als sehr gutes Training gesehen. Es war nicht schlecht, nochmal gegen die Konkurrenz anzutreten. Auf das Resultat kam es da nicht so an.
Ich fühle mich fit für die WM - mein Ziel ist das Halbfinale und wenn man das erreicht, ist alles drin."


Andreas Schauer
"Ich kann mit meiner Entwicklung sehr zufrieden sein. Nachdem die letzte Saison nicht so prickelnd lief, ging es mir heuer schon in der Vorbereitung gut. Zu Beginn der Saison hat es noch am Start gehapert, aber nach ein paar extra Einheiten und Krafttraining konnte ich mich gut verbessern. Ich habe mich kontinuierlich gesteigert und obwohl sich der neunte Platz beim Heim-Weltcup gut liest, wäre dort noch mehr drin gewesen. Immerhin war ich in der Qualifikation Vierter. Ich würde nicht sagen, dass der Podestplatz in Sochi die logische Konsequenz war, aber er war das Resultat konsequenter Arbeit. Natürlich hat an dem Tag aber auch einfach alles gepasst.
Das Herrenfeld ist sehr eng zusammen, auch bei der WM werden die Top-Resultate aber nur über die Schweizer Alex Fiva und Armin Niederer gehen. Meine zuletzt guten Ergebnisse haben mir Selbstvertrauen gegeben und ich werde alles daran setzen, in Voss gute Läufe runterzubringen. Aber ich versuche auch, das WM-Rennen wie einen normalen Weltcup zu sehen. Man sollte diesen einen Wettkampf nicht überbewerten."


Simon Stickl
"Leider konnte ich bisher noch nicht konstant gute Leistungen zeigen. Zwar waren immer mal gute Resultate dabei, wie mein achter Platz in Les Contamines, aber leider auch einige Rennen, bei denen es gar nicht lief. Die meisten Schwierigkeiten hatte ich dabei beim Start, deswegen lag darauf nun auch mein Schwerpunkt in der WM-Vorbereitung. Da in Mittenwald fast die komplette Weltcup-Besetzung dabei war, konnte ich den Start super trainieren. Zusätzlich hab ich ein paar extra Einheiten im Kraftraum eingelegt und an meiner Schnellkraft gearbeitet.
Es sind kleine Nuancen, die ein paar Hundertstelsekunden ausmachen und daran konnte ich gut arbeiten. Ich habe mich weiterentwickelt und schaue ganz optimistisch auf die kommenden Rennen. In Voss werde ich sehen, was alles drin ist, aber um vorne mit dabei zu sein, muss einfach alles perfekt laufen, es ist sicher kein Selbstläufer. Aber zu einer WM fährt man einfach nicht für die Top-Ten-Platzierungen - es geht um die Medaillen, und da hoffe ich, auch ein Wörtchen mitreden zu können."


FREESKI

Sarah Pöppel
"Ich war noch nie in Norwegen und freue mich sehr auf die anstehenden Weltmeisterschaften - wir werden sicher viel Spaß haben. Mit dem 13. Platz beim Weltcup in Copper Mountain und dem achten Rang beim letzten Wettkampf in Silvaplana in der Schweiz lief es für mich bis jetzt ganz gut. Mit meinen bisherigen Ergebnissen bin ich ganz zufrieden.
Da ich noch in der Ausbildung bin, habe ich leider nicht so viel Zeit für das Training, wie es andere Athleten haben. Aber ich denke, meine Form passt, um bei der WM gute Leistungen zu zeigen. Ich möchte in Voss zwei gute Läufe runterbringen und, wenn es klappt, noch zwei gute Runs im Finale."


Lisa Zimmermann
"Meine Saison ist bisher ganz ordentlich gelaufen. Richtig gute Ergebnisse konnte ich in den letzten drei Contests mit drei Siegen erzielen, zuletzt am Donnerstag bei den Austrian Freeski Open am Kitzsteinhorn - das stimmt mich zuversichtlich für die kommenden Wettbewerbe.
Im März stehen mit der WM in Voss und einigen großen Contests noch wichtige Wettkämpfe auf dem Programm - ich hoffe, dass ich das gut mit der Schule vereinbaren kann.
Wir bereiten uns unterschiedlich auf die WM vor, für mich war es wichtig, eine Woche vor den Titelkämpfen noch einmal bei einem Contest an den Start zu gehen. Ich freue mich wirklich sehr auf Norwegen. Ich war noch nie dort und hoffe auf einen richtig guten Kurs!"


Sebastian Geiger
"Nach einem sechswöchigen Trainingscamp in Breckenridge, Colorado, bin ich in Copper Mountain Anfang des Jahres bei meinem ersten Weltcup gestartet. Mit einem 47. Platz lief es ganz ok, es hätte aber natürlich besser sein können. Im Großen und Ganzen lief meine Saison bis jetzt ganz gut.
Im Moment steh ich fast jeden Tag auf Ski, da hängt das Krafttraining natürlich ein bisschen hinterher. Aber mit einigen Einheiten auf dem Rad nach dem Schneetraining und dem nötigen Bauch- und Rückentraining bin ich ganz gut vorbereitet.
Wirklich große Erwartungen habe ich für mich persönlich nicht bei der WM. Ich möchte einfach für mich das Beste geben. Wenn ich mit mir und meinen Leistungen zufrieden bin, dann wird bestimmt auch das Ergebnis passen."


Florian Geyer
"Meine Saison verlief verletzungsbedingt bisher nicht optimal. Im Moment muss ich weiterhin meine Schulterverletzung auskurieren. Ich hoffe, dass ich rechtzeitig wieder fit bin für die Runs in Voss. Es wird mein erster Wettkampf in Norwegen und ich freue mich schon sehr darauf.
Was den Kurs betrifft, hoffe ich, dass er bei der WM besser wird als beim letzten Weltcup in der Schweiz."


Benedikt Mayr
"Meine Saison hat gut angefangen, der Weltcup in Copper Mountain ist nach Plan gelaufen. Danach wollte ich mich mit neuen Tricks gut auf die nächsten Weltcups vorbereiten. Leider habe ich mich dann vor etwa vier Wochen an der Schulter verletzt und mir eine Schultereckgelenkssprengung zugezogen.
Dadurch ist meine Form jetzt nicht ganz so, wie ich es mir für die WM vorgestellt hatte. In Copper Mountain bin ich in die Top-15 gefahren - mit diesem Ziel fahre ich jetzt auch zur WM. Und danach heißt es, Vollgas geben für den letzten Weltcup, insofern es die Schulter zulässt."


FIS Freestyle-Weltmeisterschaft 2013 in Voss (NOR) Wettkampfprogramm der DSV-Athleten
- Fr., 08.03., 08:40 Uhr: Slopestyle: Qualifikation Herren
- Sa., 09.03., 10:40 Uhr: Slopestyle: Qualifikation Damen
- Sa., 09.03., 14:00 Uhr: Slopestyle: Finals
- So., 10.03., 09:15 Uhr: Ski Cross: Qualifikation Damen
- So., 10.03., 11:45 Uhr: Ski Cross: Qualifikation Herren
- So., 10.03., 14:00 Uhr: Ski Cross: Finals
2013-03-13
Stand: 19.02.2020