Der 1938 im sächsischen Lauter geborene Riedel machte seine ersten Schritte im Skisport als Skispringer, ehe er zum alpinen Skirennlauf wechselte. Nach diversen Jugendmeistertiteln wurde er 1957 Mitglied der Nationalmannschaft der DDR. Nach ersten Erfolgen in FIS-Rennen startete er 1960 als Mitglied der damals noch gemeinsamen deutschen Mannschaft bei den Olympischen Winterspielen in Squaw Valley. Weitere Olympiateilnahmen folgten 1964 in Innsbruck und 1968 in Grenoble.
Nachdem die DDR-Führung die Förderung für den Alpinsport eingestellt hatte, beendete Riedel 1968 seine aktive Laufbahn. Im Anschluss studierte Riedel an der DHfK in Leipzig und war später unter anderem als Athletiktrainer für den damaligen Fußball-Oberligisten BSG Wismut Aue tätig. Auch seine Expertise im Skispringen gab er weiter und trainierte in Oberwiesenthal ab 1980 unter anderem auch Jens Weißflog.
Deutscher Skiverband trauert um Eberhard Riedel
23.04.2026