Das Verbundstudium ist ein zentraler Baustein der strategischen Trainerentwicklung im DSV. Es steht für die konsequente Verzahnung von akademischer Ausbildung und Leistungssportpraxis und ist ein wichtiger Hebel, um die Qualität im deutschen Skisport systematisch weiterzuentwickeln. Angesichts steigender internationaler Konkurrenz setzt der DSV damit bewusst auf nachhaltige Strukturen und eine langfristig angelegte Qualifizierung seiner Trainerinnen und Trainer.
"Das DSV Verbundstudium zeigt, wie moderne Trainerausbildung funktioniert: wissenschaftlich fundiert, praxisnah umgesetzt und direkt im Leistungssport verankert. Gleichzeitig wird deutlich, dass nachhaltige Erfolge im internationalen Wettbewerb nur auf Basis verlässlicher Strukturen und gezielter Förderung möglich sind", sagt Thomas Braun, Vorstand Sportentwicklung und Bildung im Deutschen Skiverband.
Die Absolventinnen und Absolventen des aktuellen Jahrgangs:
- Theresa Angerer, Ski Alpin
- Martin Auer, Ski Alpin
- Leif Fricke, Skisprung
- Theresa Gerg, Skilanglauf
- Tom Greiner, Nordische Kombination
- Leopold Hensler, Skilanglauf
- Louis Mathe, Ski Alpin
- Johannes Pfab, Skilanglauf
- Fabian Rauchfuss, Ski Alpin
- Lea Schindler, Ski Alpin
- Lukas Stuffer, Biathlon
Hintergrund zum Studium:
Der Studiengang "Sportwissenschaft und angewandte Trainingswissenschaft (B.A.)" verbindet Trainingssteuerung, Leistungsdiagnostik und sportwissenschaftliche Grundlagen mit skisportspezifischer Praxis. Parallel absolvieren die Teilnehmenden die vollständige DSV-Trainerausbildung in ihrer Disziplin. Ergänzend werden Kompetenzen in Führung, Wettkampfplanung sowie modernen Analyse -und Steuerungsinstrumenten vermittelt. Das semivirtuelle Studienformat kombiniert Präsenzphasen am Campus in Ismaning mit flexiblen digitalen Lernformaten und ermöglicht so die direkte Verknüpfung von Studium und Trainertätigkeit.