Nachbericht FIS World Championships Masters Alpine Skiing 2026
11.05.2026
Die FIS World Championships Masters Alpine Skiing fanden vom 23. bis 28. März 2026 auf der Reiteralm in Österreich statt – und boten sowohl sportlich als auch organisatorisch ein echtes Highlight für alle Beteiligten. Erstmals trat der DSV als Veranstalter dieser internationalen Titelkämpfe auf und konnte gemeinsam mit dem erfahrenen Ausrichter WSV Pichl-Reiteralm ein rundum gelungenes Event auf die Beine stellen.
Saison-Highlight: FIS World Championships Masters Alpin auf der Reiteralm

Insgesamt gingen 575 Athletinnen und Athleten aus 24 Nationen an den Start, darunter 90 Teilnehmer aus Deutschland. Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Bergbahnen, Pistenbetreibern, Tourismusverband und zahlreichen engagierten Helfern vor Ort sorgte für optimale Bedingungen. Dank kurzer Wege und bestens präparierter, teils anspruchsvoller Weltcup-Pisten konnten faire und spannende Wettkämpfe durchgeführt werden. Auch das Wetter zeigte sich größtenteils von seiner guten Seite – lediglich ein Wintereinbruch am Donnerstag erforderte eine kleine Anpassung im Zeitplan.

 

Neben den sportlichen Wettbewerben wurde den Teilnehmern ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Dazu zählten unter anderem der feierliche Einlauf der Nationen am WM-Platz an der Gondel-Talstation, ein Meet & Greet mit Weinverkostung sowie das festliche FIS-Banquette im Hotel Pichlmayrgut unter dem Motto „Styria meets Bavaria“. Den gelungenen Abschluss bildete die stimmungsvolle WM-Party.

 

Auch sportlich konnte sich das Abschneiden der deutschen Masters-Athleten mehr als sehen lassen: Insgesamt 24 Podestplätze gingen an den DSV. Besonders herausragend war die Leistung von Paul Bader (A6), der gleich im ersten Wettbewerb im Riesenslalom die Gesamtbestzeit der Kategorie A erzielte und sich damit die Goldmedaille sicherte.

 

Silbermedaillen gingen an Tina Herrmann (C2) im Riesenslalom, sowie im Super-G an Vroni Vilsmaier (D9), Sidonie Lentner (D7) und erneut Tina Herrmann (C2). Im Slalom sicherten sich Olga Landerer (C4), Tina Herrmann (C2) und Stefan Kemmer (A3) jeweils Rang zwei.

 

Bronze gewannen im Riesenslalom Sidonie Lentner (D7), Britt Protz (C4) und Johannes Denteler (A1). Im Super-G erreichten Karin Maier (C6), Silvie Kaiser (C5), Britt Protz (C4), Heinrich Riesemann (B10), Paul Bader (A6), Stefan Kemmer (A3) und Johannes Denteler (A1) den dritten Platz. Im Slalom freuten sich Vroni Vilsmaier (D9), Christiane Santan (C6), Silvie Kaiser (C5), Monika Mularz-Pussak (A4), Heinrich Riesemann (B10) und Sebastian Rausch (A3) über Bronze.

 

Getreu dem olympischen Gedanken gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern großer Respekt für ihre Leistungen – insbesondere angesichts der teils hochklassigen Konkurrenz. Abgerundet wurden die insgesamt zwölf WM-Rennen durch einen FMC-Riesenslalom am Samstag bei besten Wetterbedingungen.

 

Ein großes Dankeschön gilt dem WSV Pichl-Reiteralm für die Organisation und Durchführung dieser rundum gelungenen Veranstaltung! Rückblickend konnte damit ein Maßstab für kommende Weltmeisterschaften gesetzt werden. Die Titelkämpfe auf der Reiteralm werden somit nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch in bester Erinnerung bleiben.

 

Auch das Ziel von FIS-Präsident Stefano Arnold für die alpinen Masters wurde erreicht: Nahezu alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten mit positiven Eindrücken und einem Lächeln die Heimreise an.