Sein Weltcup-Debüt feierte Baumann im Winter 2004 bei der Abfahrt in Sestriere – vor fast genau 22 Jahren. Bis zu seinem Wechsel zum Deutschen Skiverband in der Saison 2019/2020 startete der gebürtige Tiroler für den Österreichischen Skiverband und bestritt als Allrounder zunächst alle Disziplinen – am erfolgreichsten in der Kombination und in der Abfahrt. Im Laufe seiner Karriere fuhr Romed Baumann insgesamt zwei Weltcup-Siege, elf Podestplätze und 82 Top-Ten-Platzierungen ein, 17 davon nach seinem Nationenwechsel und der Spezialisierung auf die Speed-Disziplinen.
Baumann startete dreimal bei Olympischen Winterspielen (Whistler/CAN 2010, Sotschi/RUS 2014, Peking/CHN 2022) und bei insgesamt zehn Weltmeisterschaften. Seine größten Erfolge feierte Baumann bei den Weltmeisterschaften 2013 und 2021: Für Österreich startend holte er bei der Heim-WM in Schladming Bronze in der Kombination, das Highlight folgte acht Jahre später, als er für den DSV bei der WM in Cortina d´Ampezzo die Silbermedaille im Super-G gewann.
Mit seinem letzten Rennen in Garmisch-Partenkirchen kommt Romed Baumann am Ende seiner aktiven Laufbahn auf insgesamt 387 Weltcup-Starts, davon 167 in der Abfahrt – und ist damit der Skirennläufer mit den meisten Abfahrts-Starts im Weltcup.
Romed Baumann verabschiedet sich vom Leistungssport
01.03.2026