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Neue Schanze in Oberstdorf eingeweiht

24.10.11
Skisprung
„Ein bischen Nervenkitzel ist schon dabei, wenn man das erste Mal von einer neuen Schanze springt“, kommentierte der Nordische Kombinierer Johannes Rydzek (SC Oberstdorf) seinen Jungfernflug von der HS-106-Anlage in der Erdinger Arena.
HS 106 Einweihung Oberstdorf
Bei der Einweihungsfeier zuvor wurde die neue Schanze von den Oberstdorfer Pfarrern Peter Guggenberger und Markus Wiesinger gesegnet. Landrat Gebhard Kaiser wies auf den Stützpunkt Oberstdorf mitsamt dem Skiinternat als wichtiges Trainingszentrum und Nachwuchsausbildungsstätte hin. „Die HS-100-Schanze war mehr als 30 Jahre alt und damit eine der ältesten Schanzen der Welt. Um den FIS-Kriterien zu genügen und um eine gute Basis für den Spitzensport am Schul- und Skiinternatsstandpunkt Oberstdorf zu schaffen, war es wichtig, die HS-106-Anlage zu bauen.“

Erdinger Arena hat Vorzeigecharakter
Auch Horst Hüttel, Sportlicher Leiter Skisprung und Nordische Kombination beim Deutschen Skiverband, zeigte sich sehr erfreut über die neue Trainingsstätte im Allgäu: „Es freut uns als Verband, dass in Oberstdorf nun eine Schanzenanlage steht, die Vorzeigecharakter hat. Mit den Jugendschanzen gibt es insgesamt fünf Sprunganlagen in der Erdinger Arena, die noch dazu alle mit Matten ausgelegt sind und damit ein Ganzjahrestraining garantieren. Das ist einzigartig in Deutschland.“

Alte Schanze war nicht mehr FIS-konform

Die neue Anlage, die rund fünf Millionen Euro gekostet hat, ersetzt die wichtigste Trainingsschanze der Oberstdorfer Skispringer. Von den jährlich rund 25 000 Sprüngen in der Erdinger Arena wurden rund 8800 auf der alten HS-100-Schanze absolviert. Der Neubau war notwendig geworden, weil die Anlage nach über 30 Jahren Sprungbetrieb nicht mehr den neuesten Regelwerken des Internationalen Skiverbandes genügte.
2011-10-24
Stand: 26.09.2022
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Manuel Hering
Leistungssport GmbH
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Tel.: +49 89 85790-340