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11. Deutsche Seniorenmeisterschaft im Spezialsprunglauf

28.08.12
Skisprung
Bereits zum elften Male trafen sich am 25./26. August 2012 die Skisprung-Senioren, um ihre Besten in den Altersklassen zu ermitteln. Erstmals war die Traditionsveranstaltung, dem Beispiel der Senioren den Bereichen Alpin und Skilanglauf folgend, als Deutsche Seniorenmeisterschaft ausgeschrieben.
11. Deutsche Senioren Meisterschaft im Spezialsprunglauf
Die Veranstaltung fand auf der schmucken, gerade rekonstruierten Hasselbachschanze (K-Punkt 45 m) im Harzort Wippra statt. Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung vom SFS Wippra e.V. (Skiverband Sachsen - Anhalt) mit tatkräftiger Unterstützung z.B. des Rechenteams vom WSV Bad Freienwalde (Landesskiverband Brandenburg). Allen an der Organisation und Durchführung Beteiligten muss bescheinigt werden, dass sie einen niveauvollen und gelungenen Wettbewerb zur Durchführung brachten.

Springer aus dem Norden stark vertreten
Aus 19 Vereinen von fünf Landesskiverbänden (Niedersachsen/Sachsen-Anhalt/ Sachsen/Brandenburg/ Thüringen) kamen Meldungen von 34 Skispringern, die älter als 30 Jahre waren und gemäß dem Geburtsdatum acht Altersklassen zugeordnet wurden. Mit den Wettkampfteilnehmern in den Rahmenwettbewerben waren alles in allem 60 Skispringerinnen und Skispringer am Start.

Skispringerinnen auf dem Vormarsch
Ältester Teilnehmer war mit 66 Jahren Wolfgang Schramm vom Tabarzer SV (Thüringen). Einzige Seniorenspringerin war die IMC-Seniorinnen-Weltmeisterin Heike Horack (D41) aus Wernigerode, deren beste Weite in Wippra 41 Meter betrug. Doch vier weitere Springerinnen in den Rahmenwettbewerben wiesen nach, dass die Frauen im Skispringen weiter kräftig auf dem Vormarsch sind. Die neunjährige Nicole Nebel vom SFS Wippra gehört dazu und zeigte sehr gute Sprünge.

Gohlke kratzt am Schanzenrekord
Überragender Springer der Konkurrenz war der amtierende IMC-Weltmeister Marko Gohlke vom Tabarzer SV (H 41) der 47 und 48 Meter weit sprang und die Hoffnung nährte, den bisherigen Schanzenrekord von 49,5 Metern zu verbessern. Doch vor allem die witterungsbedingten Unterbrechungen verhinderten dies.

Von den Zuschauern wurde das große Engagement und die sportliche Leistung der Springer mit Beifall belohnt. Die würdige Siegerehrung der Meister und Medaillengewinner fand abends im Festzelt statt.

Den Titel "Deutsche Seniorenmeisterinnen/-meister" errangen:

Damen 41: Heike Horak (SK Wernigerode v. 1911 e.V.
Herren 31: Marcel Sohm (WSV Harzgerode)
Herren 36: Oliver Böhme (SV Blau-Weiß Dittersbach)
Herren 41: Marko Gohlke (Tabarzer SV 1887 e.V.)
Herren 46: Joachim Petzold (SG Geising)
Herren 51: Jürgen Stielow (Tabarzer SV 1887 e.V.)
Herren 61: Johannes Orschel (Tabarzer SV 1887 e.V.)
Herren 66: Wolfgang Schramm (Tabarzer SV 1887 e.V.)

Andere bzw. weitere Altersklassen blieben noch unbesetzt, doch wenn sich die positive Entwicklung weiter so fortsetzt, werden wohl künftig weitere Seniorenspringer aus den Skisprungzentren anderer Bundesländer wie z.B. Hessen, NRW, Bayern und BW bei den folgenden Deutschen Seniorenmeisterschaften im Skisprung an den Start gehen.

Teamwettbewerbe zum Anschluss
Die gelungene Veranstaltung wurde am Sonntag mit Teamwettbewerben (je drei Springer/-innen pro Team) in zwei unterschiedlichen Wertungskategorien abgerundet, an denen insgesamt 14 Teams teilnahmen.

Familiäre Atmosphäre im Springer-Zeltcamp
Bleibt hinzuzufügen, dass fast alle gestarteten Seniorenspringer in ihren Heimatvereinen auch Trainingsgruppen betreuen, denen sie selbst gute Vorbilder sind und dem Außenstehenden imponiert die schlichte und familiäre Atmosphäre im Springer-Zeltcamp auf dem Schanzengelände, denn im eigenen Zelt und nicht im Hotel waren die meisten untergekommen, wie die Bilder in der Fotostrecke - nicht nur symbolhaft - anschaulich dokumentieren!
Bilderstrecke zu dieser Meldung
2012-08-29
Stand: 07.12.2021
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Manuel Hering
Leistungssport GmbH
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