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Informationen und Aufgebote zum Weltcup-Auftakt in Sölden (AUT)

24.10.18
Ski Alpin
Am 27. und 28. Oktober startet der Audi FIS Ski Weltcup mit dem Riesenslalom der Damen und Herren in Sölden in den WM-Winter. Für den Deutschen Skiverband starten beim Auftakt am Rettenbachferner insgesamt elf Athletinnen und Athleten.
Newsletter I
Sölden (AUT)
- Sa., 27.10.2018, 10:00/13:00 Uhr: Riesenslalom Damen (RS)
- So., 28.10.2018, 10:00/13:00 Uhr: Riesenslalom Herren (RS)



DAS DSV-AUFGEBOT
Für den DSV gehen bei den Auftakt-Riesenslaloms in Sölden insgesamt elf Athletinnen und Athleten an den Start.

Damen
- Lena Dürr (SC Germering)
- Andrea Filser (SV Wildsteig)
- Veronique Hronek (SV Unterwössen)
- Viktoria Rebensburg (SC Kreuth)

Herren
- Fritz Dopfer (SC Garmisch)
- Stefan Luitz (SC Bolsterlang)
- Felix Neureuther (SC Partenkirchen)
- Alexander Schmid (SC Fischen)
- Linus Straßer (TSV 1860 München)

sowie zwei weitere Aktive aus Julian Rauchfuss, Frederik Norys und Benedikt Staubitzer


AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS


Wolfgang Maier, DSV-Sportvorstand
"Wir freuen uns auf den traditionellen Weltcup-Auftakt in Sölden. Nicht zuletzt verbindet uns mit Sölden eine sehr gute, seit 1974(!) bestehende Partnerschaft. Wir trainieren so häufig wie möglich auf den Pisten am Rettenbachferner und fühlen uns daher immer sehr wohl und willkommen im Ötztal. Das spiegeln unter anderem auch die guten Ergebnisse der Auftaktrennen aus den vergangenen Jahren wieder.

Wir werden mit vier Damen und sieben Herren am Start sein. Unsere Mannschaften haben sich gut auf diesen ersten internationalen Vergleich vorbereiten können. Auch wenn wir in den letzten Wochen mit der Schneesituation auf den Gletschern zu kämpfen hatten. Wie geplant verlief dagegen das Sommertraining in Südamerika und auf den Gletschern der Schweiz.

Neben einer effektiven Vorbereitung unserer Aktiven im Sommer lag der Fokus auf dem Heranführen unserer verletzten Top-Athleten. Dies ist uns insofern gelungen, als dass Felix Neureuther und Stefan Luitz in Sölden ihr Comeback geben können. Leider hat sich Fritz Dopfer im Spätsommer eine Sehnenverletzung zugezogen, die eine mehrwöchige Zwangspause mit sich brachte. Ob Fritz aufgrund des daraus resultierenden Trainingsrückstandes schon in Sölden starten kann oder beim Slalom in Levi in den WM-Winter einsteigt, wird das Abschlusstraining zeigen.

Bei den Damen wollen wir im Riesenslalom die Lücke hinter Viktoria Rebensburg schließen. So hat beispielsweise Lena Dürr vier Rennen in Australien und Neuseeland bestritten, mit dem Ziel ihre FIS-Punkte im Riesenslalom zu verbessern. Mit zwei Siegen und zwei dritten Plätzen ist ihr das gut gelungen, und Lena wird nun in Sölden mit einer besseren Startnummer ins Rennen gehen können.

Generell beobachten wir eine positive Entwicklung in den Mannschaften. Das zeigt uns, dass die im Frühjahr getroffenen Entscheidungen richtig waren. Mit dem Wechsel von Albert Doppelhofer vom Weltcup- in den Perspektivkader, stellen wir den so wichtigen Know-how-Transfer im System sicher. Mit Bernd Brunner ist es uns gelungen, einen hervorragenden Techniktrainer für das Weltcupteam zu verpflichten.

Bei den Damen haben wir ebenfalls strukturelle Veränderungen vorgenommen. Die Großgruppe aus dem letzten Jahr haben wir wieder in eine Technik-Gruppe, die von Tobias Lux geleitet wird, und eine Speedgruppe, der Andreas Fürbeck vorsteht, aufgeteilt. Viktoria Rebensburg hat eine Sonderstellung im Team. Viktoria arbeitet mit Techniktrainer Rudi Soulard in enger Abstimmung mit der Speedgruppe."

Lena Dürr
"Der Auftakt in Sölden ist immer etwas ganz besonderes. Denn die Atmosphäre mit den vielen Zuschauern im Gletscherstadion und auch neben der Rennpiste motiviert mich zusätzlich. Bisher hatte ich leider oft hohe Startnummern, und es war entsprechend schwer für mich, den zweiten Durchgang zu erreichen. Daher habe ich heuer im Rahmen meiner Vorbereitung vier Rennen in Australien und Neuseeland bestritten. Dabei konnte ich meine FIS-Punkte verbessern und entsprechend werde ich heuer einige Nummern früher ins Rennen gehen können und hoffe natürlich, die Chance nutzen zu können."

Andrea Filser
"Es freut mich sehr, dass ich mich in der internen Qualifikation für den letzten Startplatz in Sölden durchsetzen konnte. Bei diesem ersten Rennen der Saison dabei sein zu können, ist richtig cool und eine erste Belohnung für meine Vorbereitung, die sehr gut verlief. Natürlich wird es mit der zu erwartenden hohen Startnummer schwer, den Cut zu schaffen. Aber gerade deshalb werde ich alles daran setzen, den zweiten Durchgang zu erreichen."

Veronique Hronek
"Im März habe ich in Ofterschwang nach zwei verletzungsbedingten Pausenjahren mein Weltcup-Comeback gegeben. Dabei gelang es mir, direkt in die Punkteränge zu fahren. Ein Erfolg, der mich sehr motiviert hat. Entsprechend intensiv habe ich im Sommer trainiert und an meiner Form gefeilt. Nun freue ich mich auf mein nächstes Rennen und den Auftakt in Sölden. Die Piste ist zwar sehr schwer, aber ich werde alles daran setzen, um mich wieder für den zweiten Durchgang zu qualifizieren."

Fritz Dopfer
"Die Vorbereitung nach meiner Operation im Frühjahr verlief planmäßig und ich fühlte mich auch auf einem guten Weg. Dann allerdings musste ich die Ski für zwei Monate, August und September, in die Ecke stellen und mich stattdessen in Geduld üben. Probleme mit der Adduktorensehne, welche konservativ behandelt wurden, bremsten mich aus. Die Folge: Leichtes Konditraining statt Stangenfahren in Ushuaia, Argentinien. Erst Ende September konnte ich wieder mit dem Skitraining starten. Entsprechend motiviert war ich die letzten Wochen im Schnee, immer mit dem Ziel, den Saison-Auftakt in Sölden bestreiten zu können. Ob es letztendlich dafür reicht, also ein Start am Rettenbachferner Sinn macht, wird das Abschlusstraining in den nächsten Tagen zeigen."

Felix Neureuther
"Mit dem Knie ist alles in Ordnung, und ich habe mich gut auf die neue Saison vorbereiten können - auch wenn mir aufgrund einer hartnäckigen allergischen Nebenhöhlenreizung einige Trainingstage im Frühsommer durch die Lappen gingen. Nach meinem Einstieg ins Schneetraining Anfang Juli habe ich vor allem in Saas-Fee trainiert und mich Schritt für Schritt wieder ans Rennfahren herangearbeitet. Zuletzt hat mich leider mein Rücken etwas ausgebremst und ich musste einige Tage pausieren - was mir in den Wochen vor dem Weltcup-Auftakt entsprechend schwer gefallen ist. Denn meine Leidenschaft fürs Rennfahren ist ungebrochen groß. Ich werde jetzt alles daran setzen, in Sölden an den Start gehen zu können - die Entscheidung, ob es Sinn macht, kann ich allerdings erst kurz vorher treffen."

Alexander Schmid
"In den letzten zwei Monaten hat mir ein hartnäckiger Infekt das Leben schwer gemacht. Aufgrund der Einschränkungen habe ich die Trainingsbelastungen sehr bewusst gesetzt und mir danach auch immer wieder Pausen gegönnt. Unterm Strich fehlen mir zwar ein paar Schneetage, aber in den letzten Wochen normalisierte sich mein Gesundheitszustand, und jetzt freue ich mich sehr auf den Auftakt in Sölden. Ich bin bisher zweimal in Sölden am Start gewesen und möchte jetzt im dritten Anlauf punkten."

Linus Straßer
"Sölden ist das traditionell schwere Rennen zum Saisonstart. Ich habe eine gute Vorbereitung gefahren und fühle mich bereit für den Einstieg in die Saison. Mehr noch, ich freue mich sehr, nach der langen und intensiven Trainingsphase endlich wieder Rennen zu fahren. Mein Ziel ist ganz klar die Qualifikation für den zweiten Durchgang und am Ende Punkte aus Sölden mit nach Hause zu nehmen."


TV-ÜBERTRAGUNGEN WELTCUP IN SÖLDEN (AUT)
Die Weltcup-Rennen in Sölden werden im ZDF und von EUROSPORT übertragen. Die Sendezeiten des ZDF finden Sie hier, die von EUROSPORT hier.
2018-10-24
Stand: 18.11.2018