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Informationen und Aufgebote zu den Weltcups in Ruka (FIN)

27.11.19
Langlauf
Am kommenden Wochenende starten die Nordischen Kombinierer sowie die Langläuferinnen und Langläufer beim Weltcup-Auftakt in Ruka in die Saison 2019/2020. Für die Nordischen Kombinierer stehen in Finnland von Freitag bis Sonntag drei Einzelbewerbe auf dem Programm. Die Langläuferinnen und Langläufer gehen in Sprint, über die 10- bzw. 15-Kilometer-Distanz sowie in der Verfolgung an den Start. Die Skispringer bestreiten am Samstag und Sonntag bei ihrer zweiten Weltcup-Station in Ruka zwei Einzelspringen.
Newsletter II
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NORDISCHE KOMBINATION
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Ruka (FIN)
- Do., 28.11.2019, 16:00 Uhr (MEZ)/17:00 Uhr (LOC): HS 142, PCR/Qualifikation
- Fr., 29.11.2019, 11:00/15:00 Uhr (MEZ)/12:00/16:00 Uhr (LOC): HS 142,
Gundersen 5 km
- Sa., 30.11.2019,
08:30/14:00 Uhr (MEZ)/09:30/15:00 Uhr (LOC): HS 142, Massenstart 10 km
- So., 01.12.2019, 09:10/14:00 Uhr (MEZ)/10:10/15:00 Uhr (LOC): HS 142, Gundersen 10 km


AUFGEBOT


- Manuel Faißt (SV Baiersbronn)
- Eric Frenzel (SSV Geyer)
- Vinzenz Geiger (SC Oberstdorf)
- David Mach (TSV Buchenberg)
- Fabian Rießle (SZ Breitnau)
- Johannes Rydzek (SC Oberstdorf)
- Julian Schmid (SC Oberstdorf)
- Terence Weber (SSV Geyer)


AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS

Hermann Weinbuch, Bundestrainer Herren
"Wir sind froh, dass es jetzt endlich losgeht! Wir haben fleißig trainiert, akribisch gearbeitet, und ich denke, dass wir gut vorbereitet sind. Unser Hauptziel war es, im Springen näher an die Weltspitze heranzukommen. Ich bin sehr gespannt, ob unsere Arbeit, speziell nach dem Sommer-Grand-Prix, gefruchtet hat.

Die Schanze in Ruka ist in meinen Augen die beste und schönste, aber auch die schwierigste. Man kann große Zeitvorsprünge rausspringen, weil auch kleinste Fehler stark bestraft werden. Das ist für uns ein Gradmesser, ob wir im Springen wirklich näher an der Weltspitze dran sind.

Die Strecke in Ruka ist eine sehr schwere Laufstrecke, was uns entgegenkommt, weil wir eine eher gute Laufform haben - auch wenn wir das Lauftraining etwas hinten angestellt haben, waren wir doch fleißig. Den besten Eindruck hat Johannes Rydzek hinterlassen, der nach seiner Fußverletzung mit sechswöchiger Trainingspause im Springen aber noch etwas instabil ist. Hier fehlen ihm einfach noch ein paar Sprünge.

Bei unserer unmittelbaren Vorbereitung letzte Woche in Ruka hat die ganze Mannschaft gute Laufleistungen auf Schnee gezeigt, und wir konnten auch die große Schanze testen. Unsere acht Starter haben sich beim Sommer-Grand-Prix und der Deutschen Meisterschaft für das Weltcupteam empfohlen. Wir haben uns auch für David Mach entschieden, der beständig starke Leistungen gebracht hat, der gute Voraussetzungen hat und der noch einer der Jüngsten ist."

Manuel Faißt
"Vorbereitet haben wir uns letzte Woche in Kuusamo, wir sind vor allem gesprungen, aber auch gelaufen. Das Springen lief bei mir sehr gut. Ich konnte die gesamte Vorbereitung ohne Pause trainieren, ich war auch nicht verletzt. Jetzt gehe ich voller Optimismus in die Weltcupsaison.

Kuusamo war für mich immer eine ganz ordentliche Schanze - letztes Jahr hatte ich mit einem fünften Platz einen richtig guten Einstieg. Ich versuche, meine Sprungleistung abzurufen, dann steht einem guten Ergebnis eigentlich nichts mehr im Wege.

Zuletzt haben wir zu Hause noch einmal ein paar Tage ausgeruht und entspannt, am Mittwoch sind wir wieder nach Finnland gereist - wir können mit vollen Kräften in den Weltcup starten."

Eric Frenzel
"Wir hatten bei der finalen Vorbereitung in Kuusamo sehr, sehr gute Bedingungen - so eine gute Sprungquote hatten wir dort noch nie. Und es waren sehr wichtige Sprünge, weil es die ersten auf Schnee waren. Ich bin sehr gut zurechtgekommen, das Springen hat sehr gut funktioniert - ich freue mich auf den Saisonstart.

Gesundheitlich bin ich insgesamt sehr gut durch die Vorbereitung gekommen. Meine Kennzahlen und Kennwerte sagen, dass die Grundvoraussetzungen für die neue Saison auf jeden Fall passen sollten. Im Springen haben wir sehr viel gearbeitet, und ich für meinen Teil bin dabei sehr gut vorangekommen - ich fühle mich um einiges sicherer und, das ist ein gutes Zeichen, muss beim Springen viel weniger nachdenken. Ich feile an nur wenigen Details - was das Wert ist, werden die Weltcups in Kuusamo und Lillehammer zeigen.

Ruka sind immer besondere Erlebnisse, wie eine große Überraschungskiste - es kann dort alles passieren, und ich habe dort auch schon alles erlebt. Ich freue mich darauf, gehe es aber gelassen an. Schön ist: es ist dunkel, es ist weiß, man kommt direkt im Winter an, mit viel Schnee und viel Wind - das passt für einen Weltcupauftakt!"

Vinzenz Geiger
"Final auf den Weltcupeinstieg vorbereitet haben wir uns in Kuusamo, wir waren letzte Woche schon dort oben - eine perfekte Vorbereitung, die Bedingungen waren super!
Ich bin mit meiner gesamten Vorbereitung recht zufrieden, ich bin größtenteils verletzungsfrei durchgekommen.

Im Springen muss ich schauen, wo ich stehe, wenn es jetzt richtig losgeht - aber es sollte schon passen. Gefeilt habe ich beim Springen speziell an meiner Absprungbewegung, am Übergang in den Flug. 100-prozentig zufrieden bin ich damit noch nicht.

Ich bin motiviert, man freut sich, dass es endlich losgeht - das Trainieren wird irgendwann dann doch langweilig. Es ist schön, wenn man sich messen kann und dann weiß, wo man steht.

Mit Ruka verbinde ich schon eher gute aber auch durchwachsene Ergebnisse - es ist sehr windabhängig auf dieser Schanze und man muss auch das nötige Körnchen Glück haben - wenn man das hat, macht es enorm Spaß, auf dieser Schanze zu springen. Und die Laufstrecken sind auch sehr schön - aber sehr hart!"

David Mach
"Meine finale Saisonvorbereitung hat mit der Nationalmannschaft begonnen. Bis zur Deutschen Meisterschaft war ich im B-Kader unterwegs, seitdem war ich einmal 14 Tage mit der Nationalmannschaft unterwegs, mit vielen Ortswechseln und auf vielen Schanzen und jetzt direkt vor der Saison noch einmal fünf Tage in Ruka, mit intensivem Sprung- und Lauftraining auf Schnee.

Ich bin recht zufrieden mit meiner Vorbereitung, weil ich gesund durchgekommen bin, alles trainieren konnte, was geplant war - und auch, weil ich jetzt in der A-Mannschaft dabei bin. Ich denke schon, dass mir das viel bringt. Auch, weil ich jetzt zu den Weltcups fahren kann.

Im Detail habe ich daran gearbeitet, mehr Ruhe und Fluss in meinen Sprung zu bekommen. Weil ich dort immer mit sehr viel Aktion unterwegs bin und viel mit Willen arbeite - und man es beim Skispringen eben nicht erzwingen kann, muss ich mich teilweise zügeln, um zu harmonischen Sprüngen zu kommen.

In Ruka war ich letztes Jahr erst einmal und jetzt zur Vorbereitung. Beim COC habe ich schon gemerkt, wie hart diese Schanze zu einem sein kann - in einem Sprung fliegt man sehr weit und beim nächsten, wenn der Wind nicht stimmt oder der Sprung nicht ganz passt, geht es ganz schnell, dass man oben drauf landet. Ruka ist eine besondere Herausforderung für den Weltcupauftakt, aber ich freue mich drauf - dass ich es besser mache als beim COC. Ich freue mich, viele Weltcuperfahrungen zu sammeln, viel mitzunehmen und zu lernen und mich Stück für Stück zu steigern, an alles zu gewöhnen. Nächstes Jahr möchte ich mit einem noch besseren Gefühl wieder hier stehen."

Fabian Rießle
"Im Vorfeld des Saisonauftakts waren wir direkt in Ruka, haben uns dort vorbereitet. Das Wetter hat gepasst, die Bedingungen waren ordentlich, wir konnten gut trainieren.

Alles in allem bin ich gut durch die Vorbereitung gekommen, mit meiner Sprungform war ich aber noch nicht so zufrieden. Ich hoffe, dass ich mich Richtung Wettkampf steigern kann, ich habe weiter an meiner Sprungtechnik gearbeitet. Was das Laufen angeht, bin ich recht zufrieden.

Gesundheitlich ist alles bestens, ich konnte mich ohne Krankheiten oder Verletzungen auf die Saison vorbereiten.

Ruka ist nicht mein bestes Pflaster, dort hab ich mich in der Vergangenheit immer sehr schwer getan - bislang gab es keine besonders gute Ausbeute für mich."

Johannes Rydzek
"Ich freue mich auf den Weltcup, dass es wieder losgeht und dass ich gesund an den Start gehen kann. Das war nach meiner Verletzungssituation im Sommer nicht selbstverständlich. Ich hatte mit einer Überlastung im Mittelfuß zu kämpfen, weshalb ich fast zwei Monate nicht springen, richtig Krafttraining machen oder joggen konnte - wenigstens rollern und alternatives Krafttraining waren möglich, so konnte ich mich fit halten.

Nach der Verletzung lief die Wiedereinstieg in den Sprungbereich eigentlich recht gut, ich weiß aber noch nicht wirklich, wo ich stehe. Man will dann Technik und Material optimieren, und da bin ich etwas aus dem Tritt gekommen, habe das Gefühl ein bisschen verloren. Meine Sprungform ist noch instabil, ich bin nicht da, wo ich gerne wäre. Wenn alles zusammenläuft, kann ich einen ordentlichen Sprung hinbekommen, aber das erfordert noch sehr viel Input, dass es so läuft. Im Laufbereich fühle ich mich gut, da bin ich gut vorbereitet. Auf dieser Basis kann ich jetzt auch das Springen etwas gelassener angehen - ich bin motiviert und weiß, dass vieles möglich sein kann."

Julian Schmid
"Wir haben letzte Woche in Kuusamo unsere ersten Sprünge auf Schnee absolviert. Ich bin mit meiner Vorbereitung insgesamt sehr zufrieden, ich hatte auch keine Krankheiten oder Verletzungen.

Gearbeitet haben wir bei mir noch speziell an der Anfahrtshocke, dass ich da die perfekte Balance finde. Im Langlauf hatten wir da oben noch ein paar Grundlagenausdauereinheiten. Ich bin jetzt heiß auf den ersten Weltcup und top motivert, in meine erste Weltcupsaison zu starten!

Ruka ist recht windig, da kann immer viel passieren, aber schlussendlich: Ich mag's da oben! Viel mehr Winter als bei uns in Deutschland, deshalb fahre ich gerne dorthin."

Terence Weber
"Wir haben uns mit der A-Mannschaft zuletzt in zwei Lehrgängen auf die Saison vorbereitet: zuerst in Klingenthal, Planica, Garmisch und Davos, wo wir auch schon auf Schnee gelaufen sind und Sprünge auf Eis gemacht haben. Letzte Woche in Ruka haben wir Schneekilometer gesammelt und die ersten Wintersprünge gemacht. Zuhause war ich mit Eric nochmal auf Rollern unterwegs.

In der Vorbereitung bin ich im Springen nochmal einen Schritt vorwärts gekommen, habe an Stabilität gewonnen. Gefeilt habe ich am Übergang vom Absprung in die Flugposition. Da hatte ich vom Ski her eine Welle drin, der Übergang war nicht harmonisch. Auch im Laufen bin ich weitergekommen. Die letzten Trainingswettkämpfe haben gezeigt, dass es auf jede Fall einen Schritt in die richtige Richtung geht. Ich möchte dieses Jahr im Weltcup schon ein bisschen angreifen.

Ich bin fit und hatte in den letzten Wochen keine größeren Ausfälle. Ich bin sehr motiviert, die Leistungen der letzten Wochen stimmen mich sehr positiv. Ich freue mich auf eine sehr spannende Saison.

Mit Ruka verbinde ich viele recht gute Momente. Ich bin dort eigentlich immer gut in den Winter eingestiegen. Mit der Schanze komme ich sehr gut zurecht, die Laufstrecke ist sehr interessant und sehr anspruchsvoll, mit schnellen Abfahrten. Ruka ist ein schöner Ort, meistens mit viel Schnee."



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LANGLAUF Damen/Herren
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Ruka (FIN)
- Fr., 29.11.2019, 10:00 Uhr (MEZ)/11:00 Uhr (LOC): Qualifikationen Damen/Herren, Sprint C
- Fr., 29.11.2019, 12:30 Uhr (MEZ)/13:30 Uhr (LOC): Finals Damen/Herren, Sprint C

- Sa., 30.11.2019, 09:45 Uhr (MEZ)/10:45 Uhr (LOC):
Damen, 10 km C
- Sa., 30.11.2019, 11:30 Uhr (MEZ)/12:30 Uhr (LOC): Herren, 15 km C
- So., 01.12.2019, 10:10 Uhr (MEZ)/11:10 Uhr (LOC): Verfolgung Damen, 10 km F
- So., 01.12.2019, 11:25 Uhr (MEZ)/12:25 Uhr (LOC): Verfolgung Herren, 15 km F


AUFGEBOT


Damen

- Victoria Carl (SC Motor Zella-Mehlis)
- Pia Fink (SV Bremelau)
- Antonia Fräbel (WSV Asbach)
- Laura Gimmler (SC 1906 Oberstdorf)
- Katharina Hennig (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
- Sofia Krehl (SC Oberstdorf)


Herren
- Lucas Bögl (SC Gaißach)
- Janosch Brugger (WSG Schluchsee)
- Jonas Dobler (SC Traunstein)
- Sebastian Eisenlauer (SC Sonthofen)
- Andreas Katz (SV Baiersbronn)
- Thomas Wick (SC Motor Zella-Mehlis)


AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS


Peter Schlickenrieder, Teamchef

"Wir fahren am Mittwoch mit dem Bus von Muonio direkt nach Ruka. Alle Athletinnen und Athleten werden alle drei Wettkämpfe vor Ort bestreiten, wobei bei den Herren Sebastian Eisenlauer unser einziger Sprinter im Team ist und wir deswegen nicht mit vielen Final-Qualifikationen rechnen.

Die Vorbereitung in Muonio verlief sehr gut. Wir hatten dort gleichmäßige, schnelle Schneebedingungen, keine großen Niederschläge. Besser kann man es sich eigentlich nicht vorstellen.

Krankheitsmäßig sind wir nicht ganz verschont geblieben. Gerade im November, wenn die Trainingsumfänge sehr stark steigen, geht's an die Grenzen. Wir mussten viel Ausgleichstraining absolvieren, um gerade bei Katharina Hennig, Julia Belger oder Sofie Krehl den Schulterproblemen entgegenzuwirken. Alle sind aber einigermaßen stabil über die Runden gekommen. Die Kälte geht außerdem auf die Bronchien, etwa bei Laura Gimmler.

Der Fokus der letzten Vorbereitungsperiode lag auf Intensitätssteigerungen und damit auf einem erhöhten Kraftausdauerniveau. Der Fitnesszustand der Truppe ist gut. Wir bestreiten den Weltcupauftakt diesmal aus dem Training heraus. Der ein oder andere wird deshalb eine gewisse Müdigkeit mit in die Rennen ziehen. Wir hoffen aber, dass wir durch die intensiven Belastungen und enge Aufeinanderfolge der Wettkämpfe mehr und mehr in Schwung kommen.

In Ruka erwartet uns eine der härtesten Sprintstrecken im Weltcup. Es wird für uns sicherlich schwierig sein, ganz gute Platzierungen zu erreichen, nachdem es ein intensiver Abschluss der Vorbereitung sein wird. Unser Ziel ist es, die Technik aus dem Training in Wettkampf-Geschwindigkeiten umzusetzen.

Generell ist diese Saison eine Art Zwischensaison. Für uns stehen die Trainingsumfänge und -intensitäten, die technische, athletische Entwicklung ganz klar im Vordergrund."

Laura Gimmler
"Mit meiner Vorbereitung bin ich zufrieden. Ich konnte mein Training gut umsetzen und habe dadurch deutlich mehr Trainingsstunden absolviert als in den Jahren zuvor. Ich bin auch zum zweiten Mal in Folge gesund durch den Sommer gekommen.

Zum einen war es in Muonio sehr gemütlich und wir hatten viel Spaß. Zum anderen haben wir richtig intensiv trainiert. Wir hatten hier einfach perfekte Bedingungen, konnten uns voll auf den Winter einstimmen.

Ich habe diesen Sommer besonders viel an meiner Beinkraft gearbeitet. Gesundheitlich geht´s mir gut. Ich bin fit und motiviert.

In Ruka war ich letztes Jahr zum ersten Mal und habe daran positive Erinnerungen. Ich bin dort zweimal in die Punkte gelaufen, im Sprint sogar in die Top-20. Die Strecke liegt mir, da kann ich ordentlich Gas geben. Ich freue mich schon sehr darauf!"

Katharina Hennig
"Mit meiner bisherigen Vorbereitung bin ich sehr zufrieden. Was Krankheiten betrifft, bin ich gesundheitlich gut durchgekommen, allerdings macht mir die Schulter weiterhin Probleme. Es schränkt mich zwar im Training ein, aber ich konnte es bisher gut kompensieren.

Der Fokus in den zwei Wochen in Muonio lag auf größeren Umfängen. Jetzt freue ich mich schon sehr auf Ruka, bin sehr motiviert. Ruka ist immer ein ganz besonderer Ort für mich, weil ich dort in meine erste richtige Weltcupsaison gestartet bin. Deswegen komme ich immer sehr gerne hierher. Der Ort und die finnischen verschneiten Wälder gefallen mir sehr gut.

Dadurch, dass die älteren, erfahreneren Athletinnen aufgehört haben, sind wir ein sehr junges Team. Das war zunächst schon erst einmal eine Umstellung, aber birgt auch positive Aspekte. Durch unser sehr ähnliches Leistungsniveau konnten wir uns in den intensiven Einheiten sehr gut pushen und unterstützen."

Lucas Bögl

"Die Saisonvorbereitung lief sehr gut. Wir hatten in Muonio perfekte Bedingungen, konnten - wie auch zuvor schon in Livigno und Davos - gut trainieren. Ich persönlich habe nochmal an der Technik gearbeitet. Mein Ziel war es, stabiler über dem Ski zu stehen und zyklusorientiert zu arbeiten.

Die Trainingspartner sind dabei extrem wichtig. Jeder von uns kann im Training vom anderen profitieren. Und wenn man zwei Stunden in der Dunkelheit trainieren muss, ist es doch angenehmer, zusammen zu laufen. Unsere freie Zeit haben wir uns in den finnischen Saunen vertrieben, um unser Gesundheits- und Regenerationslevel hochzuhalten. Zusätzlich haben wir viel gespielt und saßen auch an mehreren Teamabenden gemütlich zusammen. So konnten wir den Lagerkoller gut vermeiden.

Ich war im letzten Jahr zum ersten Mal in Ruka dabei. Damals lag wenig Schnee. Deswegen erwartet mich heuer erstmals die komplette Ruka-Runde, auf die ich schon sehr gespannt bin. Letztes Jahr war`s ein solider Einstieg für mich. Das ist auch jetzt wieder das Ziel. Es ist immer gut, wenn man passabel in die Saison startet."

Sebastian Eisenlauer
"Mit der Vorbereitung bin ich sehr zufrieden. Ich konnte an meinen eigenen Schwerpunkten super arbeiten und habe auch Fortschritte gesehen. Das gibt mir weitere Motivation. Ich konnte den ganze Sommer über mit einer hohen Qualität und einem sehr guten Gefühl trainieren. Genauso ging`s dann auch in Muonio weiter. Wir hatten hier perfekte Bedingungen. Ich freue mich, dass es jetzt losgeht!

Die letzte Saison war sehr durchwachsen. Eins meiner Ziele war, mir eine stabile Grundlage zu erarbeiten, um dann vor der Heim-WM noch das ein oder andere draufpacken zu können. Die Herangehensweise war tendenziell sogar etwas defensiver. Wichtig war es, mit stabiler Qualität über den Sommer zu kommen. Einen zweiten Schwerpunkt habe ich darauf gelegt, die Technik bei Wettkampf-Geschwindigkeit und beginnender Ermüdung stabil beibehalten zu können.

Ich habe ein gutes Gefühl dabei und hoffe, dass ich das auch im Wettkampf zeigen kann. Ruka ist die erste richtige Standortbestimmung."



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SKISPRUNG Herren
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Ruka (FIN)
- Fr., 29.11.2019, 18:00 Uhr (MEZ)/19:00 Uhr (LOC): HS 142, Qualifikation
- Sa., 30.11.2019, 16:30 Uhr (MEZ)/17:30 Uhr (LOC): HS 142, Einzel
- So., 01.12.2019,
16:30 Uhr (MEZ)/17:30 Uhr (LOC): HS 142, Einzel


AUFGEBOT


- Moritz Baer (SF Gmund-Dürnbach)
- Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf)
- Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue)
- Karl Geiger (SC Oberstdorf)
- Stephan Leyhe (SC Willingen)
- Pius Paschke (WSV Kiefersfelden)
- Constantin Schmid (WSV Oberaudorf)


AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS

Stefan Horngacher, Bundestrainer Herren
"Der Weltcup-Auftakt in Wisla liegt hinter uns. Trotz der turbulenten Verhältnisse konnten unsere Aktiven dort punktuell gute Sprünge zeigen.
Jetzt geht die Reise weiter nach Ruka, Finnland. Die Mannschaft bleibt unverändert. Die Aktiven kommen in dieser Konstellation bis zum Weltcup-Wochenende in Nizhny Tagil zum Einsatz.

In Ruka erwarten uns winterliche Verhältnisse mit deutlich kälteren Temperaturen. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir es wieder mit turbulenten Verhältnissen zu tun bekommen. Darauf stellen wir uns ein.

Die Schanze in Ruka ist sehr, sehr spezifisch. Hier ist neben einem guten Absprung vor allem die Übergangs- und Flugphase wichtig. Darüber hinaus fordert diese Schanze die absolute Entschlossenheit der Athleten.

Wir freuen uns auf die nächsten Weltcupspringen im winterlichen Skandinavien."

Karl Geiger
"Nach dem gelungenen Auftakt in Wisla, reise ich mit einem guten Gefühl nach Kuusamo. Ich freue mich auf den Winter! Es ist kalt dort oben die Landschaft tief verschneit - das ist schon mal was für die Optik.
Aber auch die Schanze ist cool. Es ist eine Fliegerschanze, man kann dort sehr gut gleiten. Klar hat sie auch ihre Eigenheiten. Sie ist windanfällig, aber ich finde sie schön. Nicht zuletzt verbinde ich auch positive Erinnerungen mit der Anlage. Ich habe dort mein erstes Top-Ten-Ergebnis auf einer Großschanze gemacht. Ich bin also gespannt und freue mich auf das Wochenende."

TV-ÜBERTRAGUNGEN WELTCUPS IN RUKA (FIN)
Die Weltcups in Ruka werden im Ersten und von EUROSPORT übertragen. Die Sendezeiten des Ersten finden Sie hier, die von EUROSPORT hier.
2019-11-27
Stand: 14.12.2019