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Lenzerheide/Arosa

Die Tester in Lenzerheide/Arosa: Meike Swoboda-Hilger, Markus Hilger und Kasper

Meike Swoboda-Hilger, Markus Hilger und Kasper

Die Bewerbung als Skiregionen-Tester von Boxer-Mischling Kasper hat uns auf Anhieb gefallen, und weil der Hund keinen Führerschein hat, begleiten ihn seine beiden Lieblingsmenschen Meike und Markus nach Lenzerheide und Arosa. Wir freuen uns auf tierisch tolle Abenteuer, über die uns Kasper aus seinem Urlaub vom 24. bis 31.1.2015 via facebook berichten wird. Selbstverständlich werden die drei auch hier auf der Website und in der "DSVaktiv" ausführlich erzählen.

 

Lenzerheide/Arosa im Test: Tag 1, Samstag, 24. Januar 2015

Arosa-Lenzerheide, Tag 1

Nach einer trüben aber flotten Fahrt erreichen wir Arosa. Der Ort ist in Sonnenlicht getaucht. Wir werden herzlich im Blatter's Bellavista Hotel willkommen geheißen, der Page kommt sogar aus demselben Örtchen wie wir. Verrückt, wie klein die Welt ist!

Nach einer kleinen Verschnaufpause steht am frühen Abend eine Pferdekutschfahrt an. Wir erfahren viel über die Landschaft und Gegend und Kasper freut sich, einmal selbst gezogen zu werden :-). Er mummelt sich gemütlich unter den warmen Lammfelldecken ein. Kurz darauf erreichen wir das "Burestübli". Es ist ein kleines und wirklich uriges Restaurant mit Blick über das Tal. Wir haben super-lecker gegessen und uns wohl gefühlt.

Den Heimweg haben wir per Bus abgekürzt, ein kleiner Zwischenstopp in einer Wirtschaft der Einheimischen inklusive. Danach noch 15 Minuten, und schon sind wir wieder im Hotel.  Ein toller erster Tag geht zu Ende, und schon jetzt sind wir ganz begeistert von der tollen Umgebung, dem einzigartigen Flair sowie der tollen Herzlichkeit, die einfach begeistert!

Kaspers Fazit des Tages:
Wau, ich bin in der Schweiz! Die Fahrt dahin hab´ich fast verpennt! Aber nun fühl´ ich mich tierisch wohl! Jetzt bin ich geprüfter Pferdekutscher, oder zumindest Mitfahrer. Das war voll toll. Und nach diesem ersten Tag bin ich gespannt, was die Schweiz für mich und meine Menschen noch so zu bieten hat!

 

Lenzerheide/Arosa im Test: Tag 2, Sonntag, 25. Januar 2015

Arosa-Lenzerheide, Tag 2

Der Tag begrüßt uns mit viel Neuschnee. Toll, denn heute wollen wir auf die Bretter. In Eigenregie - bevor wir uns morgen bei unserem Skilehrer blamieren.

Zuerst gibt es aber natürlich ein reichhaltiges Frühstück. Es ist alles da, was das Herz begehrt; und der "Live-Koch", der für Eier-Variationen aller Art zuständig ist, hat mit Witz und Charme zum perfekt den Start in den Tag begleitet! Der "Eiermann" ist fast schon eine Dinner-Show, wirklich nett.

Kasper darf noch eine Runde durch den Wald drehen, bevor wir ihn zum ausgiebigen späten Vormittags-Schläfchen allein lassen. Kein Problem, er ist geübter Hotelgast und wenn wir ehrlich sind, wissen wir, dass er seine Ruhepausen auch ausgiebig genießt.
Wir werden vom hauseigenen Shuttle zum Lift gefahren - was ein Service! Es geht "auffi", und durch das Schneetreiben mit etwas Nebel lugt die Sonne durch. Doch zu früh gefreut, denn an der Mittelstation der Carmenna-Bahn steigen wir nicht aus. Schließlich wollen wir hoch hinaus! Dann macht sich dicker Nebel breit und wir bangen um die Abfahrt im Blindflug.

Zum Glück ist die Piste gut präpariert und wir erreichen, wenn auch deutlich langsamer als gewohnt, den Teil der Pisten, wo die Sicht deutlich besser ist. Die geplante Einkehr verpennen wir irgendwie, so findet das verdiente Bier an der Talstation statt.
Kasper freut sich tierisch, uns wieder als Mobiliar im Zimmer zurück zu haben... :-)
Nach einer schönen Gassi-Runde lässt er uns gern in den Wellness-Bereich gehen, wo wir total relaxen können. Nach Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine fühlen wir uns 10 Jahre jünger... :-)

Zum Abendessen machen wir uns nochmal auf den Weg, und entdecken ein süßes, rustikales Restaurant, was genau nach unserem Geschmack ist. Der Mix aus Gemütlichkeit der 80er Jahre und eine hervorragendem Essen rundet den Abend perfekt ab. Kasper scheint schon etwas müde, denn er schlummert - den Schnitzelduft völlig ignorierend - unter dem Tisch.

Der Heimweg zum Hotel ist schnell geschafft, und nun freuen wir uns auf ein bisschen Fernsehen und dann schöne Träume. Auf einen tollen neuen Tag morgen in Arosa!

Kaspers Fazit des Tages:
Menschen kommen und gehen. Meine Leute machen das zum Glück umgekehrt. Dass ich im Hotel mal alleine sein muss oder darf, ist völlig ok. Das sind auch die Phasen, wo ich mal zur Ruhe kommen kann. Und das ist wichtig, ist ja schließlich alles so aufregend! Skifahren ist mir völlig wurscht, das sollen die Zweibeiner schön ohne mich machen. So ein Blödsinn, wenn ihr mich fragt...

In der Zeit schlummer´ ich lieber und träum´ was Schönes, zum Beispiel von der Hündin vom Hoteleigentümer! Denn die habe ich heute früh getroffen! Wau, SO eine hübsche Berner Sennen-Dame, hui-jui-jiu! Wir sind ordentlich miteinander durch den tiefen Schnee gesaust und haben dabei mächtigen Spaß gehabt. Bin schon parat für ein Wiedersehen morgen früh...

 

Lenzerheide/Arosa im Test: Tag 3, Montag, 26. Januar 2015

Arosa-Lenzerheide, Tag 3

Jetzt müssen wir mal Kasper zitieren: "Wau!" Der Tag bringt uns klare, kalte Luft mit Sonne satt. Perfekter könnte es nicht sein für den Skitag mit unserem Skilehrer! Markus zischt vor, und hat einen tollen und lehrreichen Vormittag mit Harry, DEM Mann, der die Bretter echt beherrscht. Ich stoße nach einer ausgiebigen Sonnen-Schnee-Runde mit Kasper mittags dazu. Eine herrliche Jause, wie eher der Österreicher sagen würde, empfängt uns. Toll. Harry erweist sich als ganz netter und lustiger Kerl, und hat gleich danach beim Skifahren die kleinen aber feinen Kniffe für uns parat, auf die wir von allein nicht gekommen wären. Ein bisschen mehr Druck auf den Ski hier, den Stockeinsatz etwas weiter vorn - und schon fühlen wir uns beim Sonnenskilauf wie Felix Neureuther... Naja, fast zumindest...

Kasper ist verschlafen, freut sich aber, uns nach einigen Stunden wiederzusehen. Nun ist er dran, und wir drehen eine ausgiebige Runde durch den naturberührten und tiefverschneiten Wald. Von Sonne keine Spur mehr, es "weiselt" wieder von oben runter. Herrlich!

Dann gehen wir ins Hotel Seehof, wo wir Yvonne, die Leiterin Kommunikation von Arosa, treffen. Es war, wie wir es mittlerweile nicht anders von den lieben Schweizern kennen: Ein richtig nettes Treffen mit vielen interessanten Informationen. Und Kasper stand natürlich auch hier im "Rampenlicht".

Im Anschluss haben wir im hoteleigenen Restaurant "Cuculouche" lecker gespeist. Vielleicht nicht ganz landestypisch, aber die Fajitas waren wirklich weltklasse!
Der Heimweg, immer bergauf, ist nochmal genau die richtige Dosis, die Kasper von seiner heimischen Abendrunde gewohnt ist.

Ein kleiner Absacker im Hotel und nun freuen wir uns auf das Bett. Schließlich steht morgen unser Umzug nach Lenzerheide an! Wir werden im Schlaf das Schneeketten-Aufziehen üben, denn das wird ein Muss sein bei der Schneelage...

Kaspers Fazit des Tages:
Hurra, ein fauler Tag für mich! Wie ihr ja wisst, ist mir das mit dem Brettern unter den Pfoten echt unheimlich. Daher umso besser, dass ich Schlafpause hatte, als meine Menschen mit einem Typ namens Harry unterwegs waren. War aber wohl ganz schön, wie mir berichtet wurde. Naja, jedem das seine... :-) Dafür war der Abend dann voll nach meinem Geschmack: Tolle Wanderung, gemütliches Lokal. Und, unter uns: Ein riesen Lacher war für mich dabei, denn meine Menschen sind einmal auf die Schnauze geflogen (ich als Hund darf das so sagen!). Das Eis war unter dem Schnee nicht sichtbar - und plumps, war es passiert. Aber keine Sorge, alles ok. ICH hab‘ ja Allrad, sowas passiert mir nicht so schnell...

 

Lenzerheide/Arosa im Test: Tag 4, Dienstag, 27. Januar 2015

Arosa-Lenzerheide, Tag 4

Reise, Reise - Lenzerheide! Aber bevor es losgehen kann, müssen die Schneeketten aufs die Reifen. Es hat über Nacht so wahnsinnig viel geschneit, dass wir froh sind, diese Hilfsmittel eingepackt zu haben. Dank des netten Concierges vom Hotel, der dies wohl nicht zum ersten Mal gemacht hat, können wir wie ein Panzer gerüstet unseren Weg nach Arosa antreten. Es sind nur 50 Kilometer, jedoch dauert die Fahrt eineinhalb Stunden. Von Arosa müssen wir über viele Serpentinen runter nach Chur. Von dort geht's auf der anderen Seite der Stadt wieder hinauf, und so erreichen wir Lenzerheide. Das "PRIVÀ Alpine Lodge" ist ein richtig kleines Feriendorf, was uns gleich begeistert. Unser Appartement der Luxusklasse ist nicht nur süß und gemütlich eingerichtet, sondern verfügt auch über eine eigene Infrarot-Sauna und einen Holzofen. Großartig! Kaspers Freude ist auch riesengroß, denn er hat viel Platz und kann von den tiefliegenden Fenstern und am Balkon alles genau beobachten, was sich draußen so tut. Da die Skipiste direkt vorbeiführt, ist Hunde-Kino also inklusive.

Am Abend treffen wir Marlen Rogenmoser, die Marketing- und PR-Dame vom Tourismusbüro Lenzerheide. Wir gehen zur Tapas Lounge im Hotel Kurhaus und genießen ein tolles Abendessen. Dank Marlen haben wir jetzt alle wichtigen Informationen und Insider-Tipps für unsere zweite Urlaubs-Etappe. Es war ein ganz netter Abend, und die Tapas waren landestypisch! Und schon schneit es wieder, wie schön!

Den Tag lassen wir noch gemütlich auf dem Sofa im Appartement ausklingen und freuen uns auf den morgigen Skitag.

Kaspers Fazit des Tages:
Serpentinen sind eigenartig. Es schaukelt und schunkelt im Auto, man könnte meinen, man ist auf dem Oktoberfest. Spaß - da war ich ja noch nie. Ist nix für Hunde. Na jedenfalls hat sich das Geschaukel gelohnt, denn jetzt sind wir in Lenzerheide. Tierisch schön hier, das kann ich euch sagen! Unsere Bleibe ist großartig, sogar zwei Näpfe und ein Hundebett standen gleich parat. Sowas nenn´ ich tierisch guten Service! Außerdem kann ich hier von den Fenstern und vom Balkon rausgucken, das ist spitze. Ich muss ja auf dem Laufenden bleiben, was draußen so los ist... Der Abend in der Tapasbar war super. Ich hab´ schön geschlummert, während die Menschen lecker gegessen und geratscht haben. Wieder mal ein toller Tag! Bin schon gespannt auf morgen...

 

Lenzerheide/Arosa im Test: Tag 5, Mittwoch, 28. Januar 2015

Arosa-Lenzerheide, Tag 5

Vom Vormittag muss dieses Mal Markus berichten, da er mit der Skilehrerin Romy die Chance genutzt hat, auch mal "offpist" zu fahren - ein lang gehegter Traum!

Markus: "Unberührte Pisten, bestens präparierte Routen bei tollem Panorama! Einfach herrlich! Noch nie so einen perfekten Skitag gehabt! Das Erlebnis wird lang in Erinnerung bleiben, genauso wie Romy, die mit ihrem Fahrstil und ihrer Freundlichkeit überzeugt hat!"

Derweil genießen Kasper und ich die wunderschönen Wanderwege, die direkt ab unserer Hotelanlage starten. Die Sonne blitzt durch die beschneiten Baumwipfel, es ist herrlich. Kasper genießt es sichtlich, und auch ich habe meine Freude an der unberührten Natur. Es ist eine schöne Abwechslung zum Skifahren.

Nachdem ich meinen Mann am frühen Nachmittag wieder heil in Empfang genommen habe, nutzen wir unseren sonnigen Balkon für eine Runde "Kniffel". Der Urlaubsgewinner lässt sich noch nicht erkennen, aber warten wir mal ab...

Unser Schneeschuh-Guide Andreas holt uns pünktlich am Hotel ab. Nach einer kurzen Fahrt mit seinem Wagen erreichen wir unseren Ausgangspunkt. Und nun heißt es: die Latschen erweitern! Die Schneeschuhe sind schnell angeschnallt und schon geht's los. Wir haben viel Spaß und erfahren viel Wissenswertes über Astronomie, denn Andreas kennt sich damit sehr gut aus. Kasper ist allerdings nach einer knappen Stunde von der Tiefschneetour überfordert. Er legt sich in den Schnee und will nicht weiter. Etwas besorgt beraten wir uns, und Andreas entscheidet: Wir drehen um. Kasper ist mehr als dankbar und findet den Weg zurück zum Auto problemlos.

So erreichen wir das Berghotel Tgantieni mit dem Auto. Es ist wunderschön und gemütlich. Und Silvano ist nicht nur ein hervorragender Gastgeber, sondern hat auch viel zu erzählen. Er ist ehemaliger Skirennfahrer und genau das ist vor allem für Markus, als riesen Fan dieser Profi-Sportart, besonders spannend. Das Essen ist hervorragend, was wir auch nicht anders erwartet haben.

Andreas bringt uns zurück zum Hotel und wir bedanken uns für neue Eindrücke und den schönen Abend. Kasper macht keinen Umweg zu seinem Körbchen und schläft sofort ein.

Kaspers Fazit des Tages:
Alles Käse hier! Stellt euch vor, heute Nachmittag habe ich eine komische Entdeckung gemacht. Mitten im Hof, was das Zentrum unseres Feriendorfes darstellt, steht über einen Feuer ein Topf, in dem Käse ist. Sowas, der schmilzt doch! Aber ich hab‘ nochmal überlegt und glaube, das war Absicht...

Und am Nachmittag habe ich gelernt, dass Schnee kein Wasser ist, beziehungsweise in angenehmerer Form daher kommt. So traue ich mich auch mittlerweile, die Wanderwege zu verlassen und durch den tiefen, weichen Schnee zu sausen. Anstrengend ist das aber, das kann ich euch verraten! Und ausgerechnet dann, als ich eigentlich ziemlich im Eimer bin, kommt eine schicke Hundedame um die Ecke. Hab‘ mir natürlich nicht anmerken lassen, dass ich schon ein höheres Semester und gerade etwas aus der Puste bin. Wir sausen eine Runde, und dann geht's weiter.

Die Schneeschuhtour am Abend war erst tierisch lustig. ICH musste ja auch nicht so komische Dinger an die Pfoten ziehen! Es war klasse, am Abend nochmal richtig durch den Schnee zu fetzen. Und der Andi hat mir gleich gefallen, ein richtig netter Mensch. Der hat auch viel erzählt, muss spannend gewesen sein, denn meine Menschen haben gespannt gelauscht und den Mond angeguckt. Aber stellt euch mal vor, bei jedem Schritt sinkt ihr bis zur Hüfte in festen Schnee ein - und sollt dann weiterhopsen. Ich bin ja echt ein tapferer Kerl, aber das war zu viel für mich. Schließlich bin ich ein Koloss mit 45 Kilo Gewicht. Mir war dann alles wurscht, hab‘ mich in den Schnee gelegt und gestreikt. Mein Hilferuf hat meine Leute erreicht, und wir sind umgedreht, wofür ich mächtig dankbar bin. Der Silvano im Berhotel Tgantieni fand ich gleich total "liab", wie der Bayer sagt. Der ist dort der Chef und ein ganz bekannter Kerl hier und sogar über die Schweizer Grenzen hinaus! Während die Menschen geplaudert und gegessen haben, hab‘ ich die Zeit genutzt, um ein Schönheitsschläfchen zu machen. Wenn die nette Hundedame morgen wieder um die Ecke kommt, will ich schließlich bestens dastehen! Hoffentlich klappt's... Ich berichte euch! Schlafen werde ich jedenfalls wie ein Murmeltier - nach den Strapazen am Abend...

 

Lenzerheide/Arosa im Test: Tag 6, Donnerstag, 29. Januar 2015

Arosa-Lenzerheide, Tag 6

Wir erwachen - und es schneit. Aber wie! Macht uns nichts, im Gegenteil, wir genießen den Winter. Es passt sowieso prima, denn heute Morgen steht ein Biathlon-Schnupperkurs an. Der Hotelshuttle fährt uns unkompliziert zum Gelände, das, wenn alles klappt, 2017 als Weltcup-Ausrichtungsort für Biathlon nach IBU dienen soll. Obwohl wir vorher eher skeptisch waren, hat uns unser Coach Silvio großartig eingewiesen in die Technik des "Skating". Wir sahen beim Üben sicherlich oft aus wie eine Ente mit "Schlagseite"... Umso größer war die Freude, dass sich dies schnell gewandelt hat in eine relativ vorzeigbare Langlauf-Runde... Und der Spaßfaktor war sowieso riesig!

Beim Schießen habe ich, wie einmal mit 10 Jahren, zwar keine Gans gewonnen (nicht geschossen!), aber es hat gar nicht so schlecht geklappt. Markus hat auch sofort Talent bewiesen! Wir danken an dieser Stelle nochmals Silvio, der vermutlich innerhalb zwei Stunden noch nicht so oft einen Crash-Kurs geben musste/durfte. Wir haben schnell gelernt und beschlossen, das kann eine Alternativ-Sportart im Winterurlaub für uns werden! Großartig!

Es reißt auf! Nach einer ausgiebigen Gassi-Runde mit Kasper schnappen wir uns unsere Ski und erkunden das Skigebiet, das direkt beim Hotel losgeht. Die Pisten sind trotz des starken Schneefalls unglaublich gut zu fahren, selbst der eisige Wind macht uns wirklich nichts aus.

Das Abendessen genießen wir im "Berghüttli". Die kleine Holzhütte vom "PRIVÀ Alpine Lodge" ist wie viele Bereiche in diesem Feriendorf einfach ein Muss. Urig ist es und das Essen hervorragend. Endlich typisches Schweizer Käsefondue! Dazu ein guter Rotwein - so klingt ein (mal wieder) perfekter Tag für uns aus... .

Kaspers Fazit des Tages:
Leute, ganz ehrlich; heute bin ich total froh, dass ich zwischendurch immer mal meine Ruhephasen habe. Das komische Schneeschuh-Erlebnis von gestern Abend steckt mir doch echt in den Knochen. Und ich weiß ja genau, dass meine Leute mich nie lang alleine lassen. Heute Morgen haben sie wohl auch geschossen, solche Geräusche mag ich ja gar nicht! Oder ist schon wieder Silvester?
Egal. Der Tag war für mich jedenfalls ziemlich faul, was aber genau richtig war. Am Nachmittag war ich nochmal ´ne große Runde auf den tollen Waldwegen hier unterwegs - natürlich mit meinen Menschen. Seit gestern hab´ ich zum Glück kein Schnee-Trauma... :-)
Am Abend waren wir heute direkt hier in der Hotelanlage zum Futtern. Ich hab´s verpennt, aber großartig dabei geträumt. Wovon, verrate ich euch ein anderes Mal...
Und nun brennt der Holzofen in unserem Appartement, ist tierisch gemütlich. Und ehrlich gesagt fallen mir schon die Augen zu... . Vielleicht gar nicht schlecht, denn morgen ist schon unser letzter Urlaubstab im Käseland... Also in der Schweiz... Ihr wisst schon.
Oh je, gerade knallt es wieder mal draußen. Das sind so Lawinen-Sprengungen. Machen die hier öfter. Oder die sagen das nur und "sprengen" gerade Löcher in den tollen Schweizer Käse...?! Morgen weiß ich mehr, versprochen! :-)

 

Lenzerheide/Arosa im Test: Tag 7, Freitag, 30. Januar 2015

Arosa-Lenzerheide, Tag 7

Es wird morgens wieder gesprengt, was heißt, es hat ordentlich geschneit. Und wir blicken raus und sehen, es schneit immer noch wie "Teufel"! Kasper und Markus drehen eine Gassi-Runde, während ich Kaspers Napf mit seinem Frühstück fülle.

Trotz der eher schlechteren Sicht und dem Schneefall wollen wir den letzten Skitag ausnutzen. Wir starten gemütlich mit dem Skibus, der direkt am Lounge abfährt, zur Haltestelle "Valbella". Wir erreichen ein wirkliches nettes Gebiet, was für diese Schnee- und Sichtverhältnisse zumindest für uns genau richtig ist: Lange, breite "Autobahnen", wie meine liebe Mama immer sagt, auf denen man toll fahren kann.

Mittags kehren wir ein in der "Alp Lavpoz". Hier weht ein italienischer Wind, was sich sowohl beim netten Personal (Bravo!) als auch in der Speisekarte niederschlägt. Spaghetti Carbonara und eine Minestrone sättigen uns und der Espresso zum Dessert ist einfach "tipici"!

Der Nachmittag ist einfach genial, die Pisten hier können sich sehen lassen. Nach stundenlangem Schneefall sind wir eher gewohnt, dass die Abfahren noch fahrbar, aber nicht wirklich mehr genussvoll sind. Das ist hier anders - und somit ein tolles Erlebnis! Genauso wie die "Chilihütta", ab der wir einen Jagatee trinken.

Am späten Nachmittag kehren wir zurück ins Appartement. Kasper ist schon echt witzig; wir haben fast ein schlechtes Gewissen, und er wird eigentlich erst wach, als wir schon mitten in der Wohnung stehen. Natürlich ist er jetzt am Zug: Wir genießen den Wanderweg, der direkt an der Hotelanlage losgeht. Das Sausen durch den tiefen Schnee hat er ja mittlerweile gelernt, und das genießt er, bis die Zunge (fast) am Boden hängt.

Der Abend klingt im Restaurant der Hotelanlage aus. Zwiebelrostbraten und Wiener Schnitzel lassen keine Wünsche offen! Der wirklich nette Ressort-Leiter leistet uns noch auf ein Glas Rotwein Gesellschaft, wie schön. Die Anlage ist erst seit einem Jahr eröffnet, und wir staunen wieder einmal, was hier geschaffen wurde. Den perfekten Abschluss des Tages serviert Philipp, den Kellner, den wir schon am ersten Tag ins Herz geschlossen haben. Ein Verdauungsschnäpschen muss jetzt sein.

Morgen geht es nach Hause. Ein etwas komisches Gefühl, wo wir gerade eigentlich erst "angekommen" sind. Aber eins ist klar; wir waren nicht zum letzten Mal hier...

Kaspers Fazit des Tages:
Hallo ihr Lieben, heute kann ich euch gar nicht so viel erzählen. Die haben heute früh an 6 Uhr wieder Schnee gesprengt, also wirklich... Da penn‘ ich doch so gern noch eine Runde! Aber egal, ich hab‘ versucht, meine Leute nicht so früh aus den Federn zu holen. Bin ja ein braver Kerl und kann mich auch gedulden...

Den faulen Tag hab‘ ich genossen, aber verpetzt mich da bloß nicht bei Herrchen und Frauchen! Die haben ja immer ein schlechtes Gewissen, mich ein paar Stunden alleine zu lassen. Blödsinn! Ich hab‘ einfach mal ausgiebig geschlummert! Die Wiedersehensfreude war natürlich groß - und wurde mit einem gaaanz tollen Spaziergang im Wald wiedergut gemacht. Seit der Schneeschuhtour hab‘ ich ja auch keine Angst vor dem tiefen Schnee, ich bin wie ein Irrer durchgesaust. Das macht einfach super-viel Spaß!
Den Abend hab‘ ich wie üblich verpennt. Die Menschen hatten wohl Spaß und haben gut gegessen. Freut mich für sie. Und für mich sowieso. Ein gutes Schläfchen in Ehren... Naja, ihr wisst schon. :-)
Morgen geht es nach Hause. Ich weiß noch gar nicht, ob ich mich auf meinen gewohnten Trott freuen oder schon jetzt das alles hier vermissen soll. Leute, ganz ehrlich, ich bin viel zu müde, um das zu beantworten. Ich geb‘ euch morgen Bescheid... :-)

 

Lenzerheide/Arosa im Test: Tag 8, Samstag, 31. Januar 2015

Arosa-Lenzerheide, Tag 8

Abreisetag! Schade, denn die Sonne lacht satt vom Himmel. Aber jede schöne Zeit geht einmal zu Ende, so ist es nun mal. Entspannt packen wir zusammen, besorgen noch ein paar Mitbringsel im Ort, und dann geht es „obi". Durch Chur, und schon bald sind wir auf der Autobahn. Das Panorama überwältigt uns noch einmal!

Ein Zwischenstopp in Bregenz bietet sich zum Mittagessen an. Lecker war's! Eine gute Stunde später sind wir zu Hause.

Wir erinnern uns an eine tolle Woche voller schöner Erlebnisse in der Schweiz! Großartige Landschaften mit herzlichen Menschen und leckerem, landestypischem Essen haben uns eine großartige Zeit beschert. Wir kommen gern wieder.

Kaspers Fazit des Tages:
Hurra, wieder zu Hause. Versteht mich nicht falsch, aber ich als Hund fühl‘ mich in meinem gewohnten Trott einfach am wohlsten. Nichts desto trotz hatte ich eine großartige Woche mit so viel schönen Eindrücken! Schneeprofi bin ich jetzt allemal, das könnt ihr mir glauben! Und ich als Gewinner bedanke mich an dieser Stelle bei all den lieben Menschen, die unsere Urlaubswoche betreut und mich so einem schönen Programm ausgestattet haben. Tierisch guad war's!

Stand: 12.12.2018
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