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Informationen und Aufgebote zu den XXII. Olympischen Winterspielen in Sotschi (RUS)

05.02.14
Langlauf
Am kommenden Freitag, den 7. Februar, werden die XXII. Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi feierlich eröffnet. Vom 8. bis zum 23. Februar kämpfen die Athletinnen und Athleten am Schwarzen Meer um die begehrten Medaillen.
Langlauf: FIS World Cup Langlauf, Tour de Ski - Cortina-Toblach (ITA) - 02.01.2013 - 04.01.2013
Sotschi (RUS)
- Sa., 08.02.2014, 11:00 Uhr (MEZ): Damen, Skiathlon 7,5km C + 7,5km F
- So., 09.02.2014, 11:00 Uhr (MEZ):
Herren, Skiathlon 15km C + 15km F
- Di., 11.02.2014, 11:00 Uhr (MEZ):
Damen, Sprint F, Qualifikation
- Di., 11.02.2014, 11:25 Uhr (MEZ): Herren, Sprint F, Qualifikation
- Di., 11.02.2014, 13:00 Uhr (MEZ): Damen, Sprint F, Viertelfinals
- Di., 11.02.2014, 13:25 Uhr (MEZ): Herren, Sprint F, Viertelfinals
- Di., 11.02.2014, 13:56 Uhr (MEZ): Damen, Sprint F, Halbfinals
- Di., 11.02.2014, 14:06 Uhr (MEZ): Herren, Sprint F, Halbfinals
- Di., 11.02.2014, 14:22 Uhr (MEZ): Damen, Sprint F, Finals
- Di., 11.02.2014, 14:30 Uhr (MEZ): Herren, Sprint F, Finals
- Do., 13.02.2014, 11:00 Uhr (MEZ): Damen, 10km C
- Fr., 14.02.2014, 11:00 Uhr (MEZ): Herren, 15km C
- Sa., 15.02.2014, 11.00 Uhr (MEZ): Damen, Staffel 4x5km
- So., 16.02.2014, 11:00 Uhr (MEZ): Herren, Staffel 4x10km
- Mi., 19.02.2014, 10:15 Uhr (MEZ): Damen, Team Sprint C, Halbfinals
- Mi., 19.02.2014, 11:06 Uhr (MEZ): Herren, Team Sprint C, Halbfinals
- Mi., 19.02.2014, 12:45 Uhr (MEZ): Damen, Team Sprint C, Finals
- Mi., 19.02.2014, 13:15 Uhr (MEZ): Herren, Team Sprint C, Finals

- Sa., 22.02.2014, 10:30 Uhr (MEZ): Damen, Massenstart 30km
F
- So., 23.02.2014, 08:00 Uhr (MEZ): Herren, Massenstart 50km F


AUFGEBOT
Folgende Athletinnen und Athleten wurden vom DOSB für die Olympischen Winterspiele in Sotschi nominiert:

Damen
- Lucia Anger (SC Rubihorn-Oberstdorf)
- Stefanie Böhler (SC Ibach)
- Nicole Fessel (SC Oberstdorf)
- Denise Herrmann (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
- Hanna Kolb (TSV Buchenberg)
- Claudia Nystad (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
- Katrin Zeller (SC Rubihorn-Oberstdorf)

Herren
- Tobias Angerer (SC Vachendorf)
- Thomas Bing (Rhöner WSV)
- Hannes Dotzler (SC Sonthofen)
- Sebastian Eisenlauer (SC Sonthofen)
- Jens Filbrich (SV Eintracht Frankenhain)
- Axel Teichmann (WSV Bad Lobenstein)
- Tim Tscharnke (SV Biberau)
- Josef Wenzl (SC Zwiesel)


AKTUELLE STATEMENTS

Lucia Anger
"Ich fühle mich super und freue mich wahnsinnig auf die Olympischen Spiele!
Die Form ist ganz gut, ich bin sehr zufrieden. Wir haben nochmal sehr hart trainiert in Toblach.
Ich kann's mir noch gar nicht richtig vorstellen, was uns in Sotschi erwartet. Ich bin gespannt, was dort los ist, was geboten wird, wie es ausschaut. Ich war noch nie bei Olympia dabei. Deswegen ist das alles noch ganz neu für mich.
Ich werde auf jeden Fall beim Sprint starten und dann sehen wir weiter. Ein Ziel habe ich eigentlich keines. Für mich ist es wahnsinnig, dass ich dabei bin. Ich möchte das Beste draus machen, so schnell laufen wie ich kann und dann werden wir sehen, was dabei rauskommt.
Ich hab schon ganz viele Glücksbringer und Kuscheltiere gekriegt. Alles konnte ich natürlich nicht mitnehmen, aber ich freue mich natürlich sehr, dass so viele an mich gedacht haben. Alles zusammen wird dann hoffentlich viel Glück bringen.
Ich war noch nicht in Sotschi. Ich weiß auch noch nicht genau, wie die Strecke dort ist. Aber wir werden es uns am Mittwoch anschauen und dann sehen wir mal, was möglich ist."

Zum Video-Interview mit Lucia Anger.

Stefanie Böhler

"Es war für mich eine harte Arbeit, Schritt für Schritt zurück in das Team. Ich habe schon im Sommer im Training gespürt, dass mein Körper gut mitspielt und die Leistungen passen.
Bei Olympia in Vancouver habe ich schon gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Ich habe mich immer schlapp gefühlt, obwohl ich nichts Anderes gemacht habe, wie die anderen auch. Vor zwei Jahren hat sich dann herausgestellt, dass ich ein Schilddrüsenkarzinom habe, das natürlich dann auch operativ entfernt wurde. Seitdem hat sich natürlich einiges im Leben verändert. Mir ist bewusst, dass ich eine zweite Chance gekriegt habe, und die möchte ich natürlich umsetzen.
Olympia war schon ein Ziel, aber ich habe mich nie unter Druck gesetzt. Zielstrebig war ich immer, aber man kann nichts erzwingen.
Silber mit der Staffel in Turin war natürlich mein schönster Moment. Viola Bauer hat vor der Siegerehrung zu mir gesagt, dass ich das genießen soll. Und das habe ich getan. Ich bin nicht abergläubisch und hänge mich an keinem Glücksbringer fest."

Zum Video-Interview mit Stefanie Böhler.

Nicole Fessel
"Ich freue mich wahnsinnig auf Olympia. Das Training lief zuletzt sehr gut. Grundsätzlich bin ich mit dem Saisonverlauf zufrieden, aber ich hatte eine Krankheit, die sich gezogen hat. Aber ich bin wieder gesund und auf einem guten Weg.
Ich werde im Skiathlon starten. Danach wird weiter entschieden. Staffel und Teamsprint sind natürlich mein Ziel. Gerade in den Teamwettbewerben können wir schon vorne anklopfen, wenn wir alle einen guten Tag haben. Aber es muss natürlich alles passen.
Wenn man die Medien verfolgt, macht man sich schon seine Gedanken über die Umstände vor Ort. Aber ändern kann man es ja nicht, also versucht man es irgendwie auszublenden.
Ich weiß nicht, ob ich es schaffe, aber ich würde mir gerne Alpinrennen anschauen. Bei der Eröffnungsfeier kann ich leider nicht dabei sein, weil ich am nächsten Tag schon den ersten Wettkampf habe.
Die Familie fährt nicht mit. Das ist zu aufwändig. Ich kriege von meiner Mama manchmal Glücksbringer geschenkt, aber die bleiben meistens daheim. Die bringen mir von zuhause auch Glück."

Zum Video-Interview mit Nicole Fessel.

Denise Herrmann
"Bis jetzt ist diese Saison wirklich gut gelaufen, und ich hoffe, dass ich das bis Sotschi halten kann. Ich will natürlich bei Olympia daran anknüpfen, aber im Sprint müssen sehr viele Faktoren zusammenpassen.
Ich werde auf jeden Fall im Sprint starten. Im Teamsprint bin ich im Moment mit Nicole vorgesehen, und dann hoffe ich natürlich auf die Staffel. Und je nachdem, wie der Sprint läuft, werde ich vielleicht auch beim Einzelrennen klassisch starten. Am meisten freue ich mich auf den Sprint. Da war ich diese Saison am besten und habe die größten Chancen.
Die Strecke könnte ruhig etwas länger sein. Aber ich denke insgesamt schon, dass sie uns allen entgegenkommt.
Ich habe von meiner Mutter ein kleines Schäfchen bekommen. Das kommt auf jeden Fall mit. Vor dem Wettkampf höre ich immer noch ein bisschen Musik und versuche, solange wie möglich locker zu bleiben.
Meine Mutter hatte sich erkundigt, aber sie kommt nicht mit nach Sotschi. Das ist auch alles etwas kompliziert mit der Einreise."

Zum Video-Interview mit Denise Herrmann.

Hanna Kolb

"Vor vier Jahren war alles ein bisschen viel für mich, schon die Weltcupteilnahme war überraschend und dann auch noch die Teilnahme bei Olympia. Dieses Jahr habe ich schon andere Ziele als vor vier Jahren, wo "Dabeisein ist alles" das Motto war.
Ich starte im Sprint und möchte ins Halbfinale kommen. Insgesamt bin ich mit der Saison schon zufrieden, aber ich habe noch mehr drauf als das, was ich bisher gezeigt habe. Bei mir ist es auch meistens so, dass ich ein paar Wettkämpfe brauche, um meine Form zu finden.
Die Sprintstrecke für die Frauen finde ich sehr schön. Die liegt mir auch gut, weil vor dem Ziel eine anspruchsvolle Abfahrt ist, wo ich Sekunden gutmachen kann. Das wird von dem Streckenverlauf wohl ein taktischer Sprint werden. Die letzten Meter sind meine große Stärke.
Ich nehme Glücksbringer mit aber keinen anderen als schon in der Weltcupsaison."

Zum Video-Interview mit Hanna Kolb.

Claudia Nystad

"Der emotionale Stress war in den vergangenen Wochen und Monaten natürlich da. Die Chancen, sich für Olympia zu qualifizieren, werden ja immer weniger. Ich habe das zwar schon mehrmals mitgemacht, musste mich aber nie so hart qualifizieren wie dieses Jahr.
Das Feld hat sich ja komplett durchgemischt. Da sind für mich viele neue Namen dabei. Ich hatte ja relativ spät entschieden, es noch einmal zu versuchen - fast zu spät.
Man darf nicht denken, dass, nur weil ich schon Olympiasiegerin war, wieder alles automatisch geht. Wenn ich im Skiathlon unter die ersten 20 komme, wäre ich erstmal zufrieden. Es ist noch nicht entschieden, wer die Staffel läuft.
Meine Medaillen habe ich bei meinem Umzug 2008 alle in einen Karton verpackt. Da liegen sie noch drin, und ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr, in welchem Karton sie sind."

Zum Video-Interview mit Claudia Nystad.

Katrin Zeller
Die Formkurve steigt von Wettkampf zu Wettkampf. Die Tour de Ski war mein erstes Highlight und ich hoffe, dass ich da noch weiter draufpacken kann. Ich fühle mich gut. Jetzt können die Olympischen Spiele kommen.
Wir haben in Ridnaun noch etwas Grundlagentraining absolviert und schnelle Einheiten trainiert. Ich war beim Saisonhöhepunkt bisher fast immer in Topform und hoffe, dass das auch dieses Jahr wieder so funktioniert.
Den Skiathlon und die 30 Kilometer werde ich auf jeden Fall bestreiten. Alles andere wird noch entschieden. Natürlich möchte ich ein Teil der Staffel sein und dort um eine Medaille mitkämpfen. Das ist unsere größte Chance.
Auch wenn es die gleichen Leute sind, die teilnehmen, sind Olympische Spiele schon etwas Besonderes. Sie sind schließlich nur alle vier Jahre.
Glücksbringer und Rituale habe ich keine. Ich vertraue auf mich selber. Mein Vater würde gerne mitkommen, aber es ist zu teuer. Meine Familie wird es am Fernsehen verfolgen."

Zum Video-Interview mit Katrin Zeller.

Tobias Angerer
"Ich habe immer fest daran geglaubt, dass ich die Olympiaqualifikation noch schaffe. Die Vorbereitung war gut. Die Erleichterung war riesengroß, dass es auf den letzten Drücker dann auch geklappt hat.
Ich werde in Sotschi alles auf den Skiathlon setzen. Das ist mein erster Einsatz, und ich werde mich gezielt auf dieses Rennen vorbereiten. Ich will dort mit Spaß, Zielstrebigkeit und Selbstvertrauen an den Start gehen.
Es ist eine besondere Motivation gewesen, Olympische Winterspiele noch einmal erleben zu dürfen. Die drei Spiele, bei denen ich dabei war, waren alles besondere Erlebnisse. Ich war letzte Saison beim Weltcup in Sotschi, und die Strecken liegen mir.
Die ganze Vorbereitung war angelegt auf den letzten Anstieg in Sotschi, der über eine Minute lang ist. Das habe ich den ganzen Sommer über sowohl auf Rollerski als auch zu Fuß simuliert.
Ich werde alleine nach Sotschi reisen. Meine Frau wollte erst mitkommen, aber es hat leider mit der Unterkunft nicht mehr geklappt. Meine Kinder haben mir jede Menge Bilder gemalt, die ich alle mitnehmen werde."

Zum Video-Interview mit Tobias Angerer.

Thomas Bing

"Man merkt, dass es auf einen Höhepunkt zugeht, der nur alle vier Jahre stattfindet. Alle trainieren im Moment sehr akribisch. Wir haben Techniktraining gemacht und eine Höhenanpassung mit langen Anstiegen trainiert.
Ich habe 2002 und 2006 die Olympiarennen von Axel Teichmann und Tobias Angerer vor dem Fernseher verfolgt. Das war für mich schon Motivation zu sagen, dass ich da auch einmal hin möchte. Es baut einen auf, mit diesen Leuten jetzt in einem Team zu sein.
Mein erster Start in Sotschi wird im Skiathlon sein. Dort möchte ich ein Top-15-Ergebnis herauslaufen. Wie es dann weitergeht, wird nach dem Wettkampf entschieden. Ich hoffe natürlich auf einen Staffeleinsatz.
Glücksbringer habe ich keinen dabei. Wenn ich auf mein Glück spekuliere, weiß ich, dass ich im Vorfeld nicht genug trainiert habe."

Zum Video-Interview mit Thomas Bing.

Hannes Dotzler
"Die Form ist während der Saison ansteigend. Ich bin sehr zuversichtlich. Olympia ist noch einmal ein wichtigeres Event als die Weltmeisterschaften, und natürlich will ich mich in Sotschi möglichst gut präsentieren. Für mich ist es aber auch ein schönes Gefühl, dabei zu sein und alles aufsaugen zu können.
Wir verstehen uns alle gut. Das ist wichtig, denn man ist ja oft zusammen unterwegs und verbringt auch viele Abende gemeinsam. Es steht fest, dass ich im Skiathlon und über 15 Kilometer klassisch starte. Alles andere wird sich zeigen.
Es ist zwar eine besondere Situation aber auch gut, dass man den Vater als Trainer mit dabei hat. Ich war letztes Jahr im Weltcup nicht in Sotschi dabei, habe aber gehört, dass vor allem die Skating-Strecken sehr anspruchsvoll sein sollen.
Wir haben noch einmal viele Materialtests gemacht, damit man sich auf alle Bedingungen einstellen kann. Ich freue mich aber in erster Linie dabei zu sein und mache mir keinen Druck."

Zum Video-Interview mit Hannes Dotzler.

Sebastian Eisenlauer

"Ich freue mich auf Olympia. Das ist das große Ziel von jedem Sportler. Ich lasse mich überraschen, was mich dort genau erwartet.
Ich bin letztes Jahr in Sotschi gelaufen und habe ganz gute Erinnerungen an die Strecken. Tendenziell liegen mir die etwas längeren Strecken, von daher bin ich zuversichtlich. Wir haben mehrere Einheiten mit kurzen Pausen am Berg trainiert, was der Belastung bei Olympia voraussichtlich schon relativ nahe kommt.
Ich konzentriere mich voll auf den Sprint. Vorerst ist kein weiterer Einsatz geplant. Ich möchte auf jeden Fall den Prolog überstehen, danach ist bei den Massenstarts alles offen.
Ich war mit Nico Polychronidis und Florian Eigler gemeinsam auf dem Internat und hoffe, dass wir uns drüben sehen. Da der Sprint relativ am Anfang ist, hoffe ich, dass ich im Anschluss den einen oder anderen Wettkampf besuchen kann.
Meine Eltern haben sich riesig gefreut und werden vor dem Fernseher mitfiebern. Rituale habe ich keine. Dafür bin ich noch zu jung."

Zum Video-Interview mit Sebastian Eisenlauer.

Jens Filbrich

"Jeder, der zu den Olympischen Spielen fährt, möchte natürlich um die Medaillen mitlaufen. Gerade wir Langläufer haben das auch sehr oft geschafft, darum wäre es vermessen zu sagen, dass wir nur dabei sein wollen.
Ich hoffe, in die Staffel hereinzukommen, weil da die größten Chancen sind. Aber ich möchte mir den ganz großen Rucksack nicht aufsetzen, sondern die Olympischen Spiele genießen. Am meisten freue ich mich auf die Atmosphäre. Olympische Spiele sind etwas ganz Besonderes.
Ich hatte im Herbst einen schweren Trainingssturz am Laufband und ein Schädel-Hirn-Trauma zweiten Grades. Darum bin ich schwer in die Saison gekommen.
Ich hatte schon die Befürchtung, dass ich in meinem letzten Jahr als Athlet Olympia nicht schaffe. Aber es hat ja dann zum Glück bei der Tour de Ski geklappt und war eine große Erleichterung.
Dieses Jahr habe ich leider keine Unterstützung aus der Heimat. Das ist auch zu problematisch in Russland."

Zum Video-Interview mit Jens Filbrich.

Axel Teichmann

"Ich hoffe, dass ich das, was ich das ganze Jahr über trainiert habe, in Sotschi dann auch in Wettkampfleistungen umsetzen kann. Wir waren letztes Jahr schon zu Probewettkämpfen drüben. Es war sehr gut organisiert.
Die Strecken sind sehr anspruchsvoll. Dazu kommt die Höhe. Ich denke, es wird für jeden ein schweres Unterfangen werden. Wir haben in den letzten Tagen versucht, noch einmal an der Basis zu arbeiten und das eine oder andere technische Problem abzustellen, das sich eingeschlichen hat. Jetzt erarbeiten wir uns mit Intervalltraining noch einmal die Wettkampfhärte.
Klar hat man die Medaillen von Vancouver noch im Kopf. Aber man muss sich auf das Hier und Jetzt konzentrieren.
Die Weltmeisterschaft 2015 findet mit Sicherheit ohne mich statt. Ob ich nach Olympia noch einmal im Weltcup starte, entscheide ich aus dem Bauch heraus."

Zum Video-Interview mit Axel Teichmann.

Tim Tscharnke

"Nach meinem schweren Verkehrsunfall habe ich schon gezweifelt, ob ich die Olympiaqualifikation noch schaffe. Aber man verlernt ja nicht alles, auch, wenn man mal ein paar Wochen nichts macht. Und der Saisoneinstieg im November ist mir dann ja auch gleich geglückt, auch wenn ich relativ wenig trainieren konnte.
Natürlich hat die Konstanz etwas gefehlt. Im Ausdauerbereich verliert man einiges. Dennoch bin ich mit dem Saisonverlauf bisher zufrieden.
Ich fahre mit hohen Zielen nach Sotschi. Ich möchte zum Höhepunkt meine bestmögliche Leistung anbieten. Für mich ist der Teamsprint das wichtigste Rennen, wo ich mir auch die größten Chancen ausrechne. Den Einzelsprint laufe ich auch. Da kommt es auch viel aufs Glück an.
Von meiner Familie kommt keiner mit rüber. Es müssen alle arbeiten. Auf die Bobfahrer freue ich mich sehr. Wir treffen uns in Oberhof relativ oft und spielen auch zusammen Fußball."

Zum Video-Interview mit Tim Tscharnke.

Josef Wenzl

"Ich habe immer daran geglaubt, dass ich die Qualifikation schaffe, weil ich das ganze Jahr über gut drauf war. Die letzte Saison war ich übertrainiert, aber jetzt bin ich wieder auf einem guten Niveau. Ich habe versucht, alle Erfahrungen der letzten Jahre in ein Paket zu packen und glaube, dass das auch ganz gut passt.
Umso besser die Ergebnisse sind, umso mehr traut man sich natürlich auch zu. Aber es geht sehr eng zu im Sprint, und ich muss immer weiter arbeiten.
Wir haben jetzt noch einmal zwei harte Trainingswochen absolviert. Aber so kurz vor Olympia kann man nicht mehr viel verändern.
Die Strecke ist knallhart und sehr lang. Das sind um die vier Minuten Laufzeit und ist für mich als reinen Sprinter sicher nicht einfach. Bei Olympia möchte jeder eine Medaille machen, ich auch. Aber das wird sehr schwierig. Ein Top-10 Ergebnis wäre schon gut."

Zum Video-Interview mit Josef Wenzl.
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2014-02-05
Stand: 04.08.2021
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Wencke Hölig
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