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Bereit für Sölden: Das Ski-Alpin-Team des DSV

27.10.14 07:00 Uhr
Ski Alpin
Der Weltcup-Auftakt der Alpin-Stars steht vor der Tür! Die Rennfahrerinnen und -fahrer des DSV sind bereit – spannende Daten und Fakten zu den Mannschaften gibt es hier!
Grafik Team Alpin
Servus, wir sind das Weltcupteam Herren-Alpin:
Klaus Brandner, Fritz Dopfer, Josef Ferstl, Stefan Luitz, Felix Neureuther, Andreas und Tobias Stechert.

Wir sind im Schnitt 25,8 Jahre alt und bringen zusammen über eine halbe Tonne Kampfgewicht auf die Waage. 85% von uns kommen aus Bayern, 15% aus Nordrhein-Westfalen.

Jeder von uns schwitzt während des Sommertrainings zweimal pro Tag - und das sechsmal pro Woche. Dabei werden bis zu 3 Liter Schweiß in der Stunde produziert – pro Athlet! Unglaublich, und für den einen oder anderen unangenehm – aber das ist Fakt.

Im Rahmen der Krafttrainingseinheiten stemmen wir im Sommer zusammen bis zu 500 Tonnen aus den Knien. Bei Maximalkrafttests zeigt die Kraftmessplatte zwischen 3.700 und 4.000 Newton an – jeder von uns könnte also einen bayerischen Jungbullen per Beinkraft einen Meter weit fliegen lassen! Mit Kraft alleine ist es aber nicht getan, für die Ausdauer radeln wir in Summe jeder ein Mal durch die ganze Republik und joggen noch dazu.

Nach dem Winter ist vor dem Winter – und so stehen wir auch im Sommer bis zu 60 Tage auf Ski, 20 davon in Übersee. Für die besten Schneebedingungen klingelt der Wecker morgens zwischen fünf und halb sechs. Nach der Schneeeinheit werden am Nachmittag Kondition und der Rumpf samt seiner Muskulatur trainiert.

Unsere Geschwindigkeitsjunkies bekommen in der Abfahrt durchschnittlich 110–120 Stundenkilometer auf’s Tacho, im Hanegg-Schuss in Wengen können es auch schon mal 150 sein – ohne Knautschzone. Die Techniker fahren im Jahr um bis zu 15.000 Slalomstangen – circa 1.400 davon sind Wettkampftore.

In allen Disziplinen wirken immense Kräfte auf unsere Körper: Im Slalom müssen wir aufgrund der engen Radien bis zu 5.000 Newton aushalten, in der Abfahrt ist dieser Wert etwas geringer, dafür ist die Zeitspanne, in der diese Kräfte wirken, länger. Da brennen im Ziel schon mal die Beine!
Ein Speed-Fahrer legt in der Abfahrt übrigens durchschnittlich drei Kilometer zurück und damit circa viereinhalbmal so viel wie ein Slalomfahrer.

Auf unser Konto gehen derzeit ein Mal WM-Gold von 2005 mit der Mannschaft, die WM-Team-Bronzemedaillen aus Schladming und 9 Weltcupsiege!


Servus, wir sind das Weltcupteam Damen-Alpin:
Lena Dürr, Christina Geiger, Simona Hösl, Veronique Hronek, Viktoria Rebensburg, Susanne Riesch, Gina Stechert, Marina Wallner, Michaela Wenig, Maren Wiesler und Barbara Wirth.

Wie sind 10 Mädls aus Bayern und eine Baden-Württembergerin. Zusammen sind wir 259 Jahre alt, unser Küken zählt gerade 20 Lenze. Durchschnittlich bringen wir 68,3 Kilo auf die Waage und damit wiegt jede Einzelne von uns fast 20% weniger als die Kollegen in der Herrenkonkurrenz.

Unser Trainingsaufwand entspricht dem der Herren und auch wir müssen neben den Ausdauereinheiten im Sommer zwei- bis viermal die Woche in die Kraftstube. Wenn wir unsere Maximalkraft trainieren, stemmen wir um die 100 Kilogramm aus der Kniebeuge. Bei den Krafttests zeigt die Messplatte bis zu 2.500 Newton an, damit schieben wir mit unserer Beinkraft ohne weiteres drei unserer männlichen Kollegen aus dem Weg. Und das müssen wir können, denn im Rennen wirken so hohe Kräfte auf uns, denen wir ohne dieses Kraftpotenzial hilflos ausgeliefert wären. In der Abfahrt beschleunigen wir schon mal auf 120 Stundenkilometer, im Slalom müssen wir in den engen Radien gefühlte 300 Kilogramm wegdrücken - noch Fragen?

In unseren Reihen haben wir eine Olympiasiegerin, die aus Sotschi noch Mal Bronze mitgebracht hat. Außerdem hängt die Team-Bronzemedaille aus Schladming um unseren Hals und wir standen insgesamt zwölfmal auf dem Weltcuppodest ganz oben!


Die Grafik können Medienvertreter bei der DSV-Pressestelle in Printauflösung anfordern!
2014-10-27