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Shortcarver weiterhin in der Erfolgsspur

16.03.17
Ski Alpin
Eine nicht sehr große, aber elitäre Truppe hat sich im Alpinsport sehr erfolgreich auf die nur 1 Meter langen Shortcarver und die 66 cm langen Figl spezialisiert. Diese kurzen Skisportgeräte verlangen dem Sportler nicht nur eine hervorragende Kondition, sondern auch ein enormes Körper- und Balancegefühl ab.
1703_DM_Shortcarven
Sie können daher auch hervorragend als Trainingsgerät für die technischen Disziplinen im normalen Alpinbereich eingesetzt werden. Bei unseren Nachbarn in Österreich wird das sehr erfolgreich praktiziert. Das jüngste Beispiel ist der Österreicher Roland Leitinger, der mit den Shortcarvern in den Rennsport einstieg und es bis zum Europameister und 6-fachen Österreichischen Staatsmeister brachte, ehe er in diesem Jahr bei der alpinen WM in St. Moritz Vizeweltmeister im Riesenslalom wurde.

Auch unsere rund 25 Aktiven aller Altersklassen starten auch immer wieder erfolgreich mit alpinen "Normalski" bei Rennen auf Regionalebene. Ihr Hauptaugenmerk gilt aber in jedem Falle dem fahren mit Shortcarvern oder Figl, wo sie sich auch in dieser Saison wieder sehr gut gegen starke Konkurrenz vor allem aus Österreich und Lichtenstein durchsetzen konnten, bzw. bei den letzten Rennen Ende März hoffentlich noch können.


Bei der Lichtensteiner und Vorarlberger Landesmeisterschaft am 28./29.01.17 in Malbun konnte sich unser Team beim Vielseitigkeitsbewerb (Slalom/RS/Schanzen) hervorragend präsentieren und 10 Stockerlplätze einfahren. Darunter zwei 1. Plätze (Tim Lippert und Leo Bangert), sechs 2. Plätze (Anina Gerber, Marc Bangert, Teresa Magerl und Ralf Rader) sowie zwei 3. Plätze (Terese Magerl und Marc Bangert).

 

Der besondere Höhepunkt war aber auch in diesem Jahr wieder die Int. Deutsche Meisterschaft sowie der Int. DSV Schülercup am 05.03.17 auf der Rennstrecke Ellmau/Tirol.
Insgesamt konnte Helmuth Pfeffer, Beauftragter Shortcarver im DSV, 59 Teilnehmer aus Österreich, Lichtenstein und Deutschland begrüßen.

 

Die angereisten Sportler und Betreuer erwartete zwar heftiges Schneetreiben aber auch eine hervorragend präparierte Rennstrecke, sowie ein - vom ausrichtenden Ski Club Fürstenfeldbruck - anspruchsvoller aber sehr fair gesteckter Vielseitigkeitslauf. So konnte der 1. Durchgang pünktlich auf einer Top-Piste und für alle bei gleichschwierigen Wetterbedingungen durchgeführt werden. Im 2. Durchgang kam sogar die Sonne heraus und es wurde zunehmend wärmer. Das bedeutete aber auch, dass sich die Pistenverhältnisse rasch veränderten und der Pistendienst gut zu tun hatte. Leider kam im 2. Durchgang eine Läuferin unglücklich zu Sturz und musste abtransportiert werden. Durch die dadurch entstandene Zeitverzögerung hat der Rennleiter, im Einvernehmen mit den anwesenden Mannschaftsführern, das Rennen abgebrochen und entschieden, dass nur der 1. Lauf zur Wertung herangezogen wird.

 

Die Tagessiege bei dieser Int. DM gingen zwar an die Österreicher Melanie Niederdorfer bei den Damen und an Maximilian Graf bei den Herren. Die DM-Titel gingen bei den Damen an Michaela Rader vor Teresa Magerl und Daniela Rader. Bei den Herren an Moritz Hiller vor Ralf Rader und Moritz Haaf.

 

Beim ebenfalls ausgetragenen Teamwettbewerb belegte das deutsche Team den sehr guten 4. Platz; nach den Teams aus Vorarlberg, Tirol und Lichtenstein.
Bei dem am selben Tag durchgeführten Int. DSV Schülercup errangen in ihren Klassen Leo Bangert den 1. Platz, Anina Gerber den 2. Platz, Tim Lippert den 2. Platz und Valentin Stegmayer den 6. Platz. Nach einem groben Fahrfehler im 2. Lauf konnte sich der als Favorit gehandelte Marc Bangert noch den 5. Platz sichern.


Der Dank geht an alle Aktiven, Trainer, Eltern und Betreuer, sowie an die Verantwortlichen und vielen Helfer vom Ski Club Fürstenfeldbruck. Herzlichen Glückwunsch außerdem an alle Pokal- und Medaillengewinner und gute Genesung an die gestürzte Läuferin!

2017-03-16